Nachbeleihung von Immobilien – So mache ich es

Hallo liebe Leser,

aktuell mache ich mir privat viele Gedanken zu dem Thema “Nachbeleihung von Immobilien”. Daher möchte ich den heutigen Beitrag nutzen, um Euch bei meinen Gedanken mitzunehmen. Dabei werde ich auf ein Beispiel eingehen, wo sich eine Nachbeleihung nicht lohnt und zwei Beispiele aufzeigen, wo es bereits Sinn ergeben könnte.

Ich bin sehr auf Euer Feedback gespannt und wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!

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Depotupdate Q2

Hallo liebe Leser, nun ist es wieder mal schneller passiert als erwartet und ein halbes Jahr ist vergangen. Daher wird es Zeit für ein neues Depotupdate. Im zweiten Quartal habe ich wieder ein wenig in meinem bestehenden Depot umgeschichtet und starte langsam die ersten Neukäufe. Ich bin sehr auf Euer Feedback gespannt und wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.

So hat sich mein Depot entwickelt

YTD hat mein Depot inklusive der Dividenden Ausschüttungen 9,57% oder 8.400€ an Wert gewonnen. Mit dieser Performance schneide ich ca. 11% besser ab als der MSCI All World, aber auch 10% schlechter als der DAX. Mit dem Blick aufs Ganze bin ich mit der Performance aber fast zufrieden, denn mein langfristiges Ziel ist es jedes Jahr 10% Rendite zu erwirtschaften. Die Vergleichsindices dienen dabei lediglich als Orientierung, ob meine Performance am Markt lag oder wirklich Outperformance darstellt.

Als nächstes möchte ich den Blick auf das investierte Kapital lenken. Normalerweise tätige ich im am Monatsanfang Neu- oder Nachkäufe. Dieses Jahr habe ich bisher fast kein frisches Geld investiert. Die bisher getätigten Käufe stammen viel mehr aus investierten Dividenden oder aus Umschichtungen im Depot. Bedeutet: meine monatliche Sparrate sammelt sich aktuell auf dem Verrechnungskonto meines Brokers an. Dies liegt vor allem daran, dass ich derzeit vieles in den Märkten skeptisch sehe und ich mit einem Depotvolumen von fast 130.000 € auch ordentlich investiert bin. Der zweite Grund warum ich weniger investiere, liegt daran, dass ich aktuell am Immobilienmarkt ein deutlich besseres Chance Risiko Verhältnis sehe und dafür zusätzliches Eigenkapital aufbaue. Aber dazu später mehr.

Meine Dividendeneinnahmen

Bei den Dividenden ist Q2 traditionell mein bestes Quartal, denn in diesem schütten die meisten deutschen Unternehmen Ihre Dividende aus. Insgesamt habe ich im zweiten Quartal 1.647,96€ an Dividendenzahlungen erhalten. Seit Jahresanfang komme ich damit auf 2.370,44€ Dividendeneinnahmen.

Wenn ich die erste Jahreshälfte 2025 mit der ersten Hälfte 2024 vergleiche, dann habe ich meine Dividendeneinnahmen unterm Strich um ca. 10% gesteigert. Leider hat mir Aroundtown dieses Jahr einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht. Durch die erfolgreichen letzten Quartalszahlen, bin ich davon ausgegangen, dass für das Jahr 2024 eine Dividende von 10 Cent oder mehr ausgeschüttet wird. Doch der Zinsanstieg im März und April haben das Unternehmen veranlasst, das Eigenkapital weiter zu stärken. Ich will mich aber auch nicht zu stark beschweren, immerhin stehe ich mit der Aroundtown Aktie knappe 100% im Plus. Da kann man die geringeren Dividendeneinnahmen durchaus verschmerzen.

Wie geht meine Depotausrichtung weiter?

Wer den Blog schon länger verfolgt weiß, dass ich mein Depot gerne um ganze Sektoren oder Branchen erweitere. Im letzten Jahr habe ich beispielsweise Immobilienaktien stark übergewichtet. Aktuell liebäugle ich sehr stark mit der Logistik und Alkohol Branche.

Bisher hatte ich nur die DHL Aktie in meinem Depot und habe diese Branche Ende Juni um die UPS Aktie erweitert. Damit soll es aber noch nicht genug sein. Ich plane in den nächsten Wochen meine Dividenden zu investieren und damit eine gleich große Position in FedEx aufzubauen. Damit sollte der Bereich Logistik umfassend abgebildet sein und danach knappe 5% meines Depots ausmachen.

Im Bereich Alkohol überlege ich meine Position in Anheuser Bush um Brown Forman und Diageo zu erweitern. Beide Unternehmen leiden stark unter Absatz- und Margenproblemen. Auf der anderen Seite sehe ich eine extrem gute Positionierung von Marken, welche jährlich Milliarden an Umsatz einbringen. In den nächsten Jahren wird die Marge vielleicht nicht so viel Spaß machen, aber rückblickend betrachtet gab es beide Unternehmen in den letzten 10 Jahren nie so billig wie aktuell.

Zuletzt steht noch ein Verkauf meiner Zockerpositionen an. Im letzten Jahr habe ich sowohl in Puma als auch in Warner Brothers eine spekulative Position eröffnet. Bei beiden Unternehmen rechne ich für das Q4 mit einer Kurserholung. Sollte diese wirklich eintreffen, werde ich beide Positionen verkaufen.

Mich gibt es nun auch auf Instagram!

Weil es bei meinen Immobilieninvestment oft sehr viel zum Zeigen oder berichten gibt, ich aber nicht immer die Zeit habe darüber zu schreiben, habe ich dafür einen eigenen Instagram Account angelegt. Wie auf meinem Blog bekommt Ihr auch dort transparente Kosten- und Einnahmenübersichten und seht live, wie wir Wohnungen kaufen, renovieren und anschließend vermieten oder wieder verkaufen.

Über das Instagram Icon gelangt Ihr direkt zu dem Account. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr auch dort einmal vorbeischaut und vielleicht sogar ein Like oder Follow da lasst.

Das war es mit dem aktuellen Update. Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Investieren und hoffe wir sehen uns bald auch mal bei Instagram.

Aktienvorstellung Vail Resorts – Zu günstig oder Value-Falle?

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich ausführlich darüber berichtet, wie mein 1. Quartal 2025 lief und welche Käufe und Verkäufe ich in den ersten Monaten getätigt habe. In diesem Beitrag bin ich auch darauf eingegangen, dass ich aktuell dabei bin eine Position des Ski Gebietsbetreibers Vail Resorts aufzubauen. Infolgedessen haben mich einige Nachrichten erreicht, die sich zusammengefasst darum drehen, ob ich denn noch ganz richtig sei?

Daher nutze ich den heutigen Beitrag, um meine Gedankengänge zur Vail Resorts Aktie etwas genauer darzulegen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!

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Depot Update – So lief Q1!

Im ersten Quartal blickten alle Anleger auf Trump und seine neue politische Agenda. Nach nun gut drei Monaten kann man sagen, dass er durchaus geliefert hat. Nach anfänglicher Euphorie erkannten die Märkte schnell, dass Trump mit vielen seiner politischen Absichten eventuell nicht so wirtschaftsfreundlich ist wie erwartet. Dadurch begannen die Aktienkurse einiger Unternehmen bereits deutlich vor seinem “Zollschock” zu bröckeln.

Was diese neue Politik für mein Depot bedeutet und wie ich darauf reagiert habe, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!

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Mieterin zahlt nicht mehr! – 3.500€ Schaden

Hallo liebe Leser,

mittlerweile vermiete ich seit neun Jahren erfolgreich mehrere Wohnungen und hatte trotz der langen Zeit erst einen wirklichen Schaden. Damals musste ich knapp 2.000€ aufwenden, um einen Schimmelschaden meines Mieters zu beheben. Doch nun ist meine Glückssträhne gerissen – ich bleibe auf einigen Kosten sitzen.

Was passiert ist und wie ich die Situation gelöst habe, erfährst du in diesem Beitrag. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!


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Ukraine Krieg – 3 Investmentideen, um von einem möglichem Frieden zu profitieren

Hallo liebe Leser, heute möchte ich drei Investmentideen vorstellen, welche von einem Frieden oder gut laufenden Friedensgesprächen im aktuellen Ukrainekrieg stark profitieren sollten. Dabei werde ich die Unternehmen von wenig spekulativ bis hochspekulativ sortieren. Sollte dabei eines der Unternehmen Euer Interesse wecken, dann macht bitte vor einem Kauf eine ausführliche Chance/Risiko Analyse und investiert nur so viel wie es zu Eurer Anlagestrategie passt.

Aber genug des Vorworts und rüber zu den Unternehmen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!

Raiffeisen – Stabiles Geschäft auch ohne Osteuropa?

Wenn man den Chart der Raiffeisen Aktie verfolgt, dann kann man den Beginn des Ukraine Kriegs sehr gut in diesem ablesen. Dies ist wenig verwunderlich, denn die Raiffeisen Gruppe pflegt seit mehreren Jahrzehnten eine gute Beziehung zu vielen osteuropäischen Ländern und hat sich im Laufe der Zeit genau in diesen sehr große Niederlassungen aufgebaut.

Des Weiteren ist das Unternehmen ein großer Kreditgeber in der Region. Daher ist es wenig verwunderlich, dass der Unternehmenskurs sich stabilisiert hat, nachdem absehbar war, dass der Krieg sich nicht auf weitere Länder ausbreiten wird. Auch die Dividendenzahlung wurde wieder aufgenommen, nachdem diese, um die Liquidität zu schonen, unmittelbar nach Kriegsbeginn ausgesetzt wurde.

Trotz der Erholung lastet der Krieg aber immernoch extrem auf der Unternehmensbewertung. Durch den Zinsanstieg zählen Banken in den letzten 2 Jahren zu Topperformern und überschlagen sich mit den Dividendenerhöhungen. Bei der Raiffeisen liegt das KBV bei unter 0,4 und spiegelt damit das Misstrauen in das Unternehmen wider.

Aus meiner Sicht hat sich die Raiffeisen in den letzten Jahren jedoch gut auf die Situation eingestellt. Dadurch gehe ich davon aus, dass Sie – auch wenn der Krieg nicht in diesem Jahr enden sollte – nicht daran zugrunde geht sondern fortbesteht.

Cadogan Energy Solutions – Von Firmenauflösungen profitieren?

Ich bin mir sehr sicher, dass es sich bei Cadogan Energy Solutions um ein Unternehmen handelt, von dem die meisten Leser noch nie gehört haben. Das ist auch nicht verwunderlich, denn das Unternehmen ist mit einer Marktkapitalisierung von lediglich 11 Mio. Pfund die Definition eines Micro Cap. Hier sind Limitorders eine absolute Pflicht.

Ähnlich groß wie die Marktkapitalisierung sind auch die Unternehmens Assets. Das Unternehmen besitzt ausschließlich ein Öl- und Gasprojekt in der Westukraine und ist damit weit entfernt von der aktiven Front zu Russland. Trotzdem sollte man hier von allen möglichen Kriegsrisiken ausgehen.

Das Ölprojekt ist ebenfalls überschaubar groß und produziert nur 350 Barrel am Tag.

Besonders interessant ist dabei, dass das Unternehmen auch ohne die Firmen Assets ca. 20 Mio. Pfund Cash besitzt. Selbst wenn das Ölprojekt vollständig zerstört wird, sollten bei einer Firmenauflösung genug liquide Mittel vorhanden sein, um zumindest einen kleinen Kursgewinn zu erhalten. Interessanter wird es, wenn das Projekt nach einem eingetretenen Frieden verkauft wird und es mit dem zusätzlichen Gewinn zu einer Liquidation kommt. Dann sollte man ein vielfaches des aktuellen Kurses als Dividende erhalten.

Die Unternehmensauflösung halte ich persönlich für sehr wahrscheinlich, weil der langjährige Großaktionär letzten Monat im Alter von 97 Jahren verstorben ist.

Ferrexpo – Im Auge des Sturms

Mit Ferrexpo kommen wir der Ukrainischen Front ein gutes Stück näher. Auch wenn das Unternehmen um einiges größer ist als Cadogan Energy Solutions, ist hier das Risiko eines Totalverlusts aus meiner Sicht wesentlich höher.

Wie der Name des Unternehmens vermuten lässt, dreht sich bei Ferrexpo alles um die Produktion von Eisen. Genauer gesagt um Eisenpallets, welche sie in die gesamte Welt verkaufen. Allerdings ist das Unternehmen stark von den Ausläufern des Krieges betroffen. In Jahres- und Quartalsberichten findet man etliche Aussagen wie folgende:

“Die Gruppe hat im Berichtsquartal trotz der Störungen im Stromnetz zwei (von vier) Pelletieranlagen erfolgreich betrieben, wobei der Schwerpunkt auf höherwertigen Pellets und hochgradigen Konzentraten lag.”

Unter normalen Bedingungen wäre es kaum vorstellbar, dass ein Unternehmen berichtet, dass lediglich 50% der Anlagen betrieben werden konnten und dies auch noch als Erfolg verkauft. Aber im Krieg ist eben alles anders.

Ferrexpo war in den letzten Quartalen immer wieder von Stromausfällen betroffen und musste zeitweise den gesamten Produktionsbetrieb stillegen. In der Zwischenzeit, hat das Unternehmen mobile Notstromaggregate angeschafft und damit etwas Unabhängigkeit vom Stromnetz gewonnen. Dadurch stiegen die Stromkosten des Unternehmen allerdings erheblich und die Margen wurden stark belastet.

Es gibt aber auch positive Meldungen aus dem Unternehmen. Im letzten Quartal konnten die Barmittel des Unternehmens zum ersten Mal seit Kriegsbeginn gesteigert werden und die Produktion von Eisenpallets erreichte ebenfalls den höchsten Stand seit Kriegsbeginn.

Wenn man in Ferrexpo investiert, sollte man das investierte Kapital geistig abschreiben. Sollte das Unternehmen allerdings den Krieg überstehen, dann hat man sich einen gut vernetzten Eisenproduzenten zu einem unglaublich günstigen Preis eingekauft.

Sollte das Unternehmen auch nur ansatzweise an seine Profitabilität von vor dem Krieg herankommen, dann können sich Investoren über eine Kursexplosion und eine Dividende von über 30% freuen.

Das waren die drei Unternehmen, welche ich Euch im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg vorstellen wollte. Zugegeben handelt es sich hierbei um sehr spekulative und etwas andere Investitionsideen, aber ich bin trotzdem sehr auf Euer Feedback gespannt.

Meine Performance 2024

Hallo liebe Leser, in den letzten beiden Beiträgen bin ich auf meine Käufe 2024 und auf meine aktuell größten Positionen eingegangen. Den Jahreswechsel möchte dafür nutzen, auf zwei weitere Kennzahlen in meinem Depot einzugehen. Zum einen gehe ich auf meine Performance 2024 und die größten Einflussfaktoren ein. Zum anderen überprüfe ich, wie gut oder schlecht ich bei meinem vor 6 Jahren gesteckten Dividendenziel stehe.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!

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Meine fünf größten Aktienpositionen

Hallo lieber Leser, das Jahr geht mit großen Schritten dem Ende entgegen und damit nähert sich auch mein jährlicher Depotabschluss. Im letzten Beitrag bin ich bereits darauf eingegangen, welche Titel ich in den letzten Monaten verkauft habe. Darauf aufbauend mache ich heute mit den aktuell fünf größten Positionen in meinem Depot weiter.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und bin auf Eure Meinung gespannt!

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