Wie ich Geld verdiene

Heute stelle ich Euch vor, wie sich meine Bonität zusammensetzt und wie ich mein Geld verdiene. Euer Einkommen ist für jede Kreditentscheidung einer der wichtigsten Faktoren. Daher ist es wichtig, so viel Geld wie möglich zu verdienen. Wichtig hierbei ist, dass Euer Verdienst nicht nur aus einer Quelle stammen muss. Im Gegenteil sehen es viele Banken gerne, wenn Ihr Euer Geld aus verschiedenen Quellen bezieht.

Wie stehe ich zum Sparen?

Ich achte sehr stark darauf, dass ich jeden Monat einen Mindestbetrag von 500 Euro spare. Trotzdem halte ich nichts davon, beim Sparen meinen Lebensstandard zu beschneiden. Wenn ich meine monatlichen Abos (Netflix, Amazon Prime, Spotify…) kündige, würde ich dadurch viel sparen. Ich bin viel mehr ein Freund davon,  meine Ausgaben nur um 5 % zu erhöhen, wenn sich mein Einkommen um 10 % erhöht. Dadurch steigt meine mtl. Sparquote und trotzdem erhöht sich meine Lebensqualität.

Des Weiteren ist Sparen, ohne das Einkommen zu steigern, endlich. Was meine ich damit? Wenn Ihr monatlich 2.000 € Netto verdient, ist dies ein ordentliches Einkommen um Geld anzusparen. Solltet Ihr nun auf jeden unnötigen Konsum verzichten und so billig wie möglich wohnen (z.B. in einer WG), dann lässt sich Eure Sparrate kurzzeitig weiter steigern. Allerdings habt Ihr früher oder später Eure maximale Sparrate erreicht und damit auch jede Möglichkeit ausgeschöpft, weiteres Geld einzusparen. Selbst wenn Eure Sparquote bei 60 % oder höher liegt, kann es gut sein, dass Eure Sparrate kleiner ist als meine. Daher zeige ich Euch in diesem Artikel, wie ich mein Einkommen stetig erhöhe.

Wie setzt sich mein Einkommen zusammen?

Mein monatlich verfügbares Geld beziehe ich aus verschiedenen Quellen. Manche Einnahmequellen sind dabei konstanter als andere, aber trotzdem werden die meisten von meiner Bank anerkannt.

Einkommen aus dem Angestelltenverhältnis

Derzeit stammt der größte Teil meines Einkommens aus meinem Arbeitsverhältnis. Aus vertraglichen Gründen darf ich mein genaues Gehalt leider nicht offenlegen. Was ich über mein Gehalt erzählen darf, ist, dass ich außertariflich im öffentlichen Dienst angestellt bin. Das bedeutet, dass ich jede Tariferhöhung erhalte und zusätzlich noch über weitere Gehaltserhöhungen mit meiner Führungskraft verhandeln kann. Alleine die Tariferhöhungen reichen aus, dass mein Gehalt jedes Jahr um ca. 3 % steigt. Darüber hinaus gibt es bei uns einen Bonustopf, welchen die Führungskraft frei an die Mitarbeiter ausschütten kann.

Mit Mehrarbeit zu mehr Geld

Es gibt darüber hinaus noch weitere Möglichkeiten, bei uns in der Firma das monatliche Gehalt zu steigern. Wir setzen bei unseren Kunden mehrfach im Jahr neue Softwares ein. Dies geschieht immer am Wochenende, damit wir den laufenden Betrieb nicht stören. Das Einsetzen dieser Software wird durch Rufbereitschaften begleitet. Das bedeutet, dass ich für die Tage, in denen ich Rufbereitschaft habe, zu Hause bleibe und im Fall einer Störung den Sachverhalt ansehen kann. Dafür, dass ich einen Samstag oder Sonntag zuhause bleibe, erhalte ich für den Monat einen Aufschlag von ca. 15 % auf meine Vergütung. Diese Vergütung erhalte ich immer – ob ich ausgelöst werde oder nicht.

Eine weitere Methode um das Gehalt zu steigern ist, sich Überstunden auszahlen zu lassen. Ich mache dies immer in kleinen aber regelmäßigen Schritten. Je nachdem wie mein Stundenkonto steht, lasse ich mir 4 bis 5 Stunden die Woche auszahlen. Dies führt ebenfalls dazu, dass mein Gehalt in diesen Monaten 10 % bis 12 % höher ist als normalerweise. Bei mir in der Firma ist es möglich, sich 9 von 12 Monaten im Jahr Überstunden auszahlen zu lassen. Da bei uns immer sehr viel zu tun ist, konnte ich diese Möglichkeit bisher auch immer nutzen.

Einnahmen aus P2P

Eine weitere Möglichkeit Geld zu verdienen, ist eine Geldanlage in P2P. In anderen Artikeln habe ich meine Anlage in P2P-Krediten bereits vorgestellt. Aktuell erhöht dies meine monatlichen Einnahmen um etwas mehr als 20 €. Ich habe bereits erste Gespräche mit meinem Bankberater zu diesem Einkommensstrom geführt. Leider haben diese Gespräche ergeben, dass man zwar das Geld auf dem Anlagekonto bei Mintos in meiner Vermögensaufstellung anerkennt, aber man nicht bereit ist, meine Einnahmen um den Wert der monatlichen Zinszahlungen zu erhöhen.

Dividendeneinnahmen

Dividenden sind Gewinnausschüttungen von Unternehmen an Ihre Aktionäre. Durch das Halten von Aktien am Ausschüttungstag ist man dividendenberechtigt und erhält die Dividende. Dadurch, dass ich die Dividende nicht ausgebe, sammelt sich ordentlich zusätzliches Geld auf meinem Depotgegenkonto. Über dieses zusätzliche Einkommen führe ich genauestens Buch. Dadurch, dass ich die Regelmäßigkeit meiner Dividenden nachweisen kann, akzeptiert meine Bank 50 % meiner Dividenden als Einnahmen. Da es sich um Erträge aus Aktien handelt, nimmt meine Bank diesen hohen Sicherheitsabschlag. Allerdings schützt sie damit auch indirekt mich, indem ich mich nicht überschulde.

Mieterträge

Diese Einkommensart sieht meine Bank neben meinen Gehalt am liebsten. Von den Erträgen aus meiner Vermietung werden pauschal 15 % abgezogen. Der restliche Betrag wird komplett zu meinem verfügbaren Gehalt hinzugerechnet. Dadurch, dass ich meine Wohnungen sehr billig kaufen konnte, sammelt sich regelmäßig viel Geld auf meinem Mietkonto an. Immer wenn sich auf diesem Konto ein bestimmter Betrag gebildet hat, verwende ich diesen für meine P2P- oder Aktienanlage. Somit erhalte ich einen guten Zinseszins auf dieses Geld.

Meine Steuererklärung

Eine Steuerrückerstattung ist zwar kein richtiges Einkommen, da man vorher ja bereits das Geld ausgegeben hat. Allerdings möchte ich an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass man durch Gestaltung der Steuererklärung vieles günstiger bekommt und man bares Geld spart. Sowohl mein iPad Pro, als auch mein MacBook Air habe ich zu 40 % von der Steuer abgesetzt. Als Begründung habe ich mein Studium und meinen Job als Entwickler angegeben. Des Weiteren setze ich meinen Börsenbrief von der Steuer ab. Dies sind nur drei Beispiele von Dingen, die ich mir ohnehin zugelegt hätte, aber durch das Absetzen deutlich billiger erhalten habe.

Mein Blog

Kommen wir zu der letzten Einnahmequelle, mit welcher ich Geld verdiene. Mein Blog befindet sich noch im Aufbau. Sowohl mit der Struktur, als auch mit der Gestaltung experimentiere ich noch herum. Allerdings dürfte Euch aufgefallen sein, dass ich Werbung auf meinen Blog schalte. Dies tue ich nicht, um an meinem Blog ordentlich zu verdienen, sondern um die laufenden Kosten zu decken. Ich nehme ihn auch nur mit in diesen Artikel auf, weil ich Euch keine Einkommensquelle vorenthalten möchte. Sobald mein Blog ein Jahr alt ist, werde ich einen ausführlichen Artikel zu den Kosten und den Einnahmen meines Blogs veröffentlichen.

 

 

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