Swaper – Meine neue P2P-Plattform

Vor mehr als einem halben Jahr bin ich auf die Suche nach einem neuen P2P-Anbieter für mein Geld gegangen. Der Grund, der mich zu dieser Suche gebracht hat, war, dass mir mein Investment auf Mintos zu groß geworden ist. Dieses ist in den letzten Jahren auf 3.370 € angewachsen. Mittlerweile wächst es alleine durch Zinsen über 350 € im Jahr. In dem heutigen Artikel stelle ich Euch vor, warum Swaper mein neuer Anbieter geworden ist und warum meine Suche nach einer nächsten P2P-Plattform noch nicht vorbei ist.

Wie verlief mein Weg zu Swaper?

Mitte 2018 erkannte ich, dass Mintos eine Größe erreicht hatte, mit der ich mich im Verhältnis zu meinem Vermögen nicht mehr wohlgefühlt habe. Mit einem Volumen von 3.370 € macht mein Mintos-Portfolio im Verhältnis zu meinem Aktiendepot mehr als 10 % aus.

Lies auch: Meine Depotentwicklung

Sicherlich kann man argumentieren, dass 10 % in riskanten Anlagen eine gute Mischung für das Portfolio sind. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass der P2P-Markt im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeit jung ist. Daher hat dieser Markt auch noch keine größere Krise erlebt.

Deshalb begann ich mir einen Überblick zu verschaffen, welche P2P-Anbieter es aktuell gibt. Die Auswahl überraschte mich etwas, denn genau so wie das Interesse an P2P in den letzten Jahren gewachsen war, war auch der Markt gewachsen. Daher entschied ich mich, die größten Anbieter zuerst zu testen.

Darum habe ich mich gegen Twino und Bondora entschieden

Nachdem ich mich in verschiedenen Blogartikeln und Videos über Twino informiert habe, eröffnete ich dort ein Konto und zahlte direkt 250 € ein. Sowohl das Handling, als auch das Design gefielen mir sehr gut. Nach kurzer Zeit hatte ich mein Autoinvest auf meine Bedürfnisse eingestellt und aktiviert. Nach drei Tagen waren allerdings nur 200 € der 250 € investiert. Nachdem ich im Autoinvest die Zinsen auf 8 % gesenkt hatte, wurde auch das restliche Kapital investiert. Leider hatte der Autoinvest seit dem ersten Tag Probleme mein Kapital zu investieren. Dadurch blieb immer wieder Geld auf dem Konto liegen, welches nicht für mich arbeitete. Kurze Nachforschungen brachten mich zu der Erkenntnis, dass viele Anleger dieses Problem hatten. Die Ursache war relativ einfach: Twino hatte so viel Anlegergeld eingesammelt, dass es nicht genug Kreditvolumen gab. Nach dieser Erkenntnis begann ich direkt damit, mein Kapital wieder abzuziehen. Ein Pluspunkt von Twino ist, dass das Auszahlen wirklich einfach und schnell funktionierte.

Von einem Investment bei Bondora haben mich zwei Dinge abgehalten. Erstens bietet die Plattform keine Ausfallversicherung, welche bei Nichtzahlung einspringt. Zweitens bietet Bondora Go and Grow zwar eine Ausfallversicherung und eine hohe Flexibilität, allerdings auch nur einen Zins von unter 7 %. Da ich P2P mit einem hohen Risiko verbinde, reichen mir 7 % als Risikoprämie nicht aus. Deshalb schied Bondora als Alternative aus.

Welche Vorteile bietet Swaper?

Swaper
Übersichtsseite Swaper

Swaper bietet seinen Anlegern eine sehr aufgeräumte Oberfläche, welche die wichtigsten Informationen zeigt. Des Weiteren lässt sich Swaper sehr einfach bedienen und macht das Investieren dadurch sehr angenehm. Auch habe ich noch keinen Bericht gefunden, dass Swaper Schwierigkeiten hat die Kundengelder anzulegen, wodurch der Autoinvest in kürzester Zeit alles investiert.

Das Autoinvest von Swaper
Autoinvest Swaper

Auch der Autoinvest von Swaper ist sehr schlank aufgebaut und Anleger müssen nur die wichtigsten Einstellungen treffen. Ich hatte noch nie Probleme, Darlehen mit 11 % Rendite zu finden. Des Weiteren besitzen alle Darlehen von Swaper die für mich wichtige BuyBack-Garantie.

Als besonderen Bonus bietet Swaper seinen größeren Anlegern einen Loyalty-Bonus. Diesen Bonus erhaltet Ihr, wenn Ihr drei Monate infolge mindestens 5.000 € investiert habt. Durch diesen Bonus erhaltet Ihr auf Kredite 14 % Zinsen. Für deutsche Anleger bietet die Plattform zusätzlich den Vorteil, dass Euch eine Einkommensbescheinigung für das Finanzamt ausgestellt wird.

Der einzige negative Punkt bei Swaper ist für mich, dass alle Darlehen von einem Anbahner kommen. Dadurch ist die Plattform nicht mit Mintos zu vergleichen, wo dutzende Anbahner täglich neue Darlehen liefern. Allerdings soll die Plattform stetig ausgebaut werden und ich hoffe, dass dieser Punkt im nächsten Jahr verschwindet.

Swaper: Mein Fazit

Aus meiner Sicht handelt es sich um eine aufstrebende Plattform, welche durch Einfachheit und schönem Design punkten kann. Besonders das Bonusprogramm bringt einen ordentlichen Renditeschub. Daher werde ich in den nächsten Jahren meine Investments bei diesem Unternehmen um 1.000 € ausbauen. Größer als 1.000 € soll mein Investment nicht werden, da ich zukünftig weitere P2P-Anbieter nutzen möchte.

Wie geht es mit meinen P2P-Investments weiter?

Ich werde zukünftig in regelmäßigen Abständen die Zinsen von Mintos bei Swaper investieren. Dadurch verhindere ich ein weiteres Wachstum bei Mintos und erreiche bei Swaper schneller meinen Zielwert von 1.000 €.

Mein Ziel ist es, ein Portfolio von sieben bis zehn P2P-Plattformen aufzubauen. Bei jedem Anbieter werde ich mindestens 1.000 € investieren und dadurch ein passives Einkommen von 100 € im Monat erzielen. Sobald ich dieses Ziel erreicht habe, werde ich alle Unternehmen durch den Zinseszins wachsen lassen.

Bitte beachtet, dass es sich bei diesem Bericht um meine persönliche Meinung handelt und es keine Anlageempfehlung ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.