Mein passives Einkommen – Stand 01.04.2019

Passives Einkommen
Passives Einkommen im März 2019

Im letzten Monat habe ich mir selbst die Frage gestellt, ob ein passives Einkommen von 2.100 € wirklich ausreicht. Für eine einzelne Person reicht dieser Zahlungsstrom sicherlich aus, um ein gutes Leben zu führen. Allerdings möchte später auch nicht jeden Euro zweimal umdrehen müssen, um zu leben. Genau das müsste ich allerdings machen, wenn von meinem Cashflow auch noch eine Familie ernährt werden müsste.

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Allerdings bin ich zu dem Entschluss gekommen, meinen Zielwert erst dann zu erhöhen, wenn ich diesen das erste mal überschritten habe. Dadurch sehe ich die 2.100 € passives Einkommen eher als Zwischenziel oder Meilenstein. Auch finde ich, dass dieses Zwischenziel eine sehr gute Größe hat. Es ist nicht zu nah dran, sodass man es nicht ernst nehmen würde und auch nicht in zu weiter Ferne, sodass es für mich unerreichbar erscheint.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen meines neusten Updates.

Immobilien

Durch einen glücklichen Zufall hat mir ein befreundeter Makler letzten Monat eine Immobilie angeboten, welche perfekt zu meinen Kriterien passt. Nach einer Besichtigung mit meinem Handwerker sagte ich dem Makler zu und konnte pünktlich zum Monatswechsel beim Notar den Kaufvertrag unterschreiben.

Bei meiner neuen Immobilie möchte ich das erste mal einen Staffelmietvertrag einsetzen. Dadurch erspare ich späteren Ärger mit meinem Mieter. Des Weiteren erhalte bereits Sicherheit über zukünftige Steigerungen meines passiven Einkommens.

Sobald ich in der Wohnung letzte Schönheitsreparaturen erledigt habe und einen Mieter gefunden habe, werde ich meine neue Immobilie hier ausführlich vorstellen.

Dividenden

Die schönste Jahreszeit für Investoren in Deutschland beginnt. Die Dividendensaison steht vor der Tür und bereits erste Zahlungen sind auf meinem Konto eingegangen.

  • BP 42,70 €
  • Imperial Brands 43,57 €
  • ISHS NASDAQ 0,22 €
  • Royal Dutch Shell 28,26 €
  • Unilever 8,88 €

Diese fünf Unternehmen steuerten im März insgesamt 123,63 € zu meinem passiven Einkommen bei. In den nächsten beiden Monaten erwarte ich weitere hohe Ausschüttungen, welche mein Einkommen kurzfristig pushen werden.

P2P-Investments

Sowohl bei Mintos, als auch bei Twino waren meine Einnahmen diesen Monat um einige Euro niedriger als letzten Monat. Besonders die Entwicklung bei Twino gefällt mir gar nicht.

Dass mir Twino nicht gefällt liegt vor allem daran, dass der von mir aktivierte Autoinvest immer wieder keine passenden Kredite findet. Dadurch bleibt Geld auf dem Konto liegen, welches viel besser für mich arbeiten könnte.

Ich werde Twino in den nächsten Monaten verstärkt beobachten und mir im Zweifel einen dritten P2P-Anbieter suchen.

Blog

Die Aufrufe meines Blogs haben im März einen neuen Höchststand erreicht. Ebenfalls die Aufrufe über Google erreichten ein neues Hoch. Mit 136 Aufrufen waren meine organischen Aufrufe mehr als doppelt so hoch wie mein bisheriges Hoch. Des Weiteren steuerte mein Blog im März 36,88 € zu meinem passiven Einkommen bei.

Unerwartete Kosten

Wie schon im letzten Monat verursachten meine Immobilien keine unerwarteten Kosten. Allerdings sollten bei meinen gerade einmal drei Wohnungen auch nicht andauernd unerwartete Kosten auftauchen, Des Weiteren steigen mit jedem Monat ohne Kosten meine Rücklagen für die Wohnungen weiter an. Aktuell belaufen sich diese bereits auf über 6.000 €. Solche Rücklagen sind unglaublich wichtig um passive Einnahmequellen bei Schwierigkeiten zu erhalten.

Überschuss und Zielerreichung

Im März stieg mein passives Einkommen um 127,68 € auf 695,63 €. Damit erreicht meine Zielerreichung mit 33,14 % einen neuen Höhepunkt. Das bedeutet, dass mein Überschuss um 6,08 % gestiegen ist.

In den nächsten Monaten stehen weitere hohe Dividendenzahlungen an. Diese werden dazu führen, dass zumindest kurzfristig meine Zielerreichung weiter ansteigt. Nach der Dividendensaison wird sich die Zielerreichung wieder auf einen realistischen Wert einpendeln.

Meine Dividendeneinnahmen in 2019

Das erste Quartal in 2019 ist zum Glück sehr schnell vergangen. “Zum Glück” nicht, weil die Börsen nicht auf unserer Seite waren, sondern weil ich kein Freund der grauen Jahreszeit bin. Daher freue ich mich nicht nur, Euch meine bisherigen Dividendeneinnahmen vorzustellen, sondern diesen Beitrag auch auf meinem Balkon schreiben zu können.

Bloggen, Dividendeneinnahmen
Bloggen auf dem Balkon

In dem folgenden Artikel werde ich Euch meine Dividendeneinnahmen wie gewohnt in einer übersichtlichen Tabelle zur Verfügung stellen. Des Weiteren werde ich auf größere Unterschiede bei den Zahlungen eingehen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!

Meine Dividendeneinnahmen im ersten Quartal

TitelQuartal 1.Quartal 2.Quartal 3.Quartal 4.Gesamt
AB INBEV
Allianz
Altria
Aurelius
BAE
BP42,70
Corestate
Capital
Dt. Telekom
Freenet
Heidelberg
Cement
HSBC
Imperial Brand43,57
ISHS NASDAQ0,22
Lloyds Banking
Royal Dutch
Shell
28,26
Unilever8,88
Walt Disney11,73

Im ersten Quartal brachte mir Imperial Brand den größten Sprung nach oben. Im letzten Jahr brachte mir die Beteiligung an Imperial Brand noch ein Dividende von 27,10 €. Diese stieg dieses Quartal auf 43,57 € oder um über 50 %. Der Hintergrund für diesen starken Anstieg ist, dass Anfang 2018 noch nicht alle Aktien von mir dividendenberechtigt waren. Hinzukommt, dass Imperial Brand seine Dividende für das laufende Jahr um 10 % erhöht hat.

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Wer meine Dividendeneinnahmen 2018 und 2019 vergleicht, dem wird auffallen, dass die Zahlung von HSBC fehlt. Ausschüttungstermine von Unternehmen sind nie jedes Jahr am selben Tag. Dadurch können Dividendenzahlungen mal eine Woche eher oder eine Woche später bei uns Investoren eintreffen. Deshalb fällt die erste Zahlung von HSBC diesmal in das zweite Quartal. Selbiges gilt für Altria.

Folgende Unternehmen haben bisher angekündigt, für dieses Jahr ihre Dividenden zu erhöhen:

  • Allianz
  • Deutsche Telekom
  • HeidelbergCement
  • Lloyds Banking

Lediglich Freenet und Aurelius haben angekündigt, dass sie für das laufende Jahr ihre Dividende stabil halten werden. Allerdings besteht bei Aurelius weiter die Chance, über die Bonusdividende eine höhere Gesamtdividende als letztes Jahr zu erhalten.

Aurelius’ Geschäftsmodell ist es, schwache Firmen aufzukaufen, sie profitabel zu machen und anschließend zu verkaufen. Die Gewinne aus diesen Verkäufen werden als Bonusdividende ausgeschüttet.

Zielerreichung

Anfang des Jahres habe ich mir das Ziel gesetzt, meine Einnahmen aus Dividenden von 1.000 € auf 1.300 € zu steigern. Dies entspricht einer Steigerung von 30 %. Das erste Quartal hat mir Dividendeneinnahmen von 135,36 € eingebracht. Dadurch habe ich schon über 10 % meines Jahresziels erreicht.

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Auch habe ich Euch letztes Jahr in meinen Quartalsüberblicken immer eine Liste zur Verfügung gestellt, welche Kosten meine Dividenden schon decken konnten. Diese Liste werde ich aus dem letzten Jahr übernehmen. Immer wenn auch in diesem Jahr einen Kostenpunkt aus dem letzten Jahr mit Dividenden bezahlen kann, werde ich diesen durchstreichen. Sobald meine Dividendeneinnahmen die vom letzten Jahr übersteigen, werde ich die Liste um neue Punkte erweitern.

Zum Beispiel:

  1. Handyrechnung: 39 € im Monat = 468 € im Jahr
  2. Haftpflichtversicherung: 7,27 € im Monat = 87,25 € im Jahr
  3. Hausratversicherung: 11,15 € im Monat = 133,80 € im Jahr
  4. Fitnessstudio: 12,95 € im Monat = 155,40 € im Jahr
  5. Mannschaftskasse: 10 € im Monat = 120 € im Jahr

Gedeckte Ausgaben: 133,80 €

Durch meine Einnahmen von 135,36 € lässt sich fast perfekt meine Hausratversicherung für das ganze Jahr bezahlen. Ich hoffe, dass die Dividendenwelle im nächsten Quartal ausreicht, um einen Großteil der Punkte aus dem letzten Jahr streichen zu können.

Fazit

Da der Großteil meiner Unternehmen im zweiten und dritten Quartal ausschüttet, sehe ich noch keinen Grund, warum ich mein Ziel nicht erreichen sollte. Des Weiteren kaufe ich im laufenden Jahr monatlich neue Aktien. Diese Unternehmen werde ich so auswählen, dass ich möglichst noch dieses Jahr eine erste Dividendenzahlung erhalte.

Ebenfalls ist mir aufgefallen, dass mich jede kleine Dividendenzahlung motiviert, an meiner Strategie festzuhalten. Sogar die 22 ct von ISHS NASDAQ tragen dazu bei, dass meine Motivation hoch bleibt. Daher werde ich im nächsten Schritt mein Depot so aufbauen, dass ich jeden Monat mindestens eine Zahlung erhalte. Als nächstes werde ich versuchen, diesen Zahlungsstrom so auszubauen, dass ich jede Woche eine Dividendeneinnahme verbuchen kann. Um dies zu erreichen, werde ich auch in Unternehmen investieren, die monatlich eine Dividende ausschütten. Ebenfalls gehe ich aktuell davon aus, ich mein gesetztes Ziel von 1.300 € Dividendeneinnahmen dieses Jahr sogar übertreffen kann. Dies liegt vor allem daran, dass die Unternehmen ihre Dividenden bisher stärker erhöhen als erwartet und die Wechselkurse mir teilweise 10 % mehr Dividende bringen als letztes Jahr.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass ich solide Unternehmen finde, welche zu meinem Depot passen.

Selbstverständlich handelt es sich bei diesem Beitrag um keine Empfehlung dafür, Wertpapiere zu kaufen, sondern viel mehr um Anregungen und Motivation für Euch. Jeder ist für die Zusammenstellung seines Depots und seine Aktienkäufe selbst verantwortlich.