Dividendendepot – Diese Neukäufe habe ich getätigt

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Im November 2019 habe ich das erste Mal seit langer Zeit Verkäufe durchgeführt. Der Grund dafür war, dass die Unternehmen Deutsche Telekom und HSBC nicht mehr zu meinem Depot gepasst haben. Die Deutsche Telekom hat ihre Dividende deutlich gekürzt und sich damit für mich disqualifiziert. Bei der HSBC war die jahrelange schlechte Performance und die Ausblickssenkung für 2020 der ausschlaggebende Grund. Durch die beiden Verkäufe hat sich nun ordentlich Kapital angesammelt, welches ich wieder in mein Dividendendepot investieren will.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen des Beitrags und den Kurvorstellungen meiner neuen Unternehmen.

YUM! Brands wandert ins Dividendendepot

Yum! Brands fürs Dividendendepot
Yum! Brands wandert ins Dividendendepot

Yum! Brands ist in Deutschland besser bekannt als der Betreiber von Pizza Hut, KFC und Tacko Bell. Weltweit betreibt das Unternehmen ca. 49.000 Restaurants in über 130 Ländern. Damit ist es die weltweit größte Unternehmensgruppe für Schnellrestaurants.

Beim Betrachten der Unternehmenszahlen darf man sich nicht täuschen lassen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass das Unternehmen im Jahr 2017 die Dividende gekürzt hat. Allerdings hat das Unternehmen lediglich das China-Geschäft abgespalten. Im Schnitt steigert das Unternehmen die Dividende jährlich um 10 %.

Am 22.11.2019 kündigte das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Der Rückkauf wird dabei ein Volumen von 2 Mrd. $ umfassen. Wenn man beachtet, dass Yum! Brands aktuell ein Börsengewicht von ca. 29 Mrd $ hat, dann werden ca. 6,9 % der ausstehenden Aktien zurückgekauft. Damit schafft das Unternehmen eine starke künstliche Nachfrage nach der Aktie, weshalb ich von einer positiven Entwicklung für die nächsten Jahre ausgehe.

Starbucks lässt Dividende fließen

Starbucks für das Dividendendepot
Starbucks: Die Luxus-Fastfoodkette

Wer mein Depot kennt, der wird sich fragen, warum ich drei Restaurantgruppen in meinem Depot habe. Dabei unterscheiden sich McDonalds, YUM! Brands und Starbucks grundsätzlich. McDonalds glänzt für mich als größter Immobilienbesitzer, welcher sich in den vergangenen Jahrzehnten einen riesigen Immobilienbesitz aufgebaut hat. YUM! Brands überzeugt mit vielen verschiedenen Marken, welche für jeden das “richtige Essen” bietet. Sowohl McDonalds als auch YUM! Brands bieten relativ günstiges Essen an und sprechen damit vor allem die jüngeren Kundengruppen an. Genau an dieser Stelle ergänzt Starbucks mein Depot.

Starbucks bietet vor allem teuren Kaffee in allen Ausprägungen. Dazu kommt eine strenge Standortdisziplin. Starbucks eröffnet nur an Standorten Filialen die eine gewisse Zahl an Bewohnern, Büroplätzen oder Touristen übersteigen. Des Weiteren befindet sich Starbucks noch im starken Wachstum und wird auch nächstes Jahr wieder viele Tausende neue Standorte eröffnen. Ebenfalls steigert Starbucks seine Dividende jährlich um ca. 10 % und passt damit perfekt zu meinem Dividendendepot.

China Water affairs Group

China Water affairs Group
China Water affairs Group

Um mein Depot weniger abhängig vom Dollar zu machen, wandert mit China Water affairs Group ein Versorger aus China in mein Depot. Das Unternehmen ist einer der größten Betreiber von Wasserkraftwerken. Des Weiteren versorgt das Unternehmen über 50 Städte in China mit Leitungswasser. Auch Aktivitäten im Abwasserbereich ergänzen das Geschäft.

In den letzten 5 Jahren steigerte das Unternehmen die jährliche Dividende von 0,05 auf 0,28 HKD. Im Schnitt steigert das Unternehmen damit seine Dividende um über 20 %. Durch den Handelskonflikt und den Konflikten in Peking verlor das Unternehmen in den letzten Monaten 30 % an Wert. Daher lockt mich hier eine Dividendenrendite von über 5 % kombiniert mit der Aussicht auf hohe Steigerungen.

Zukünftig werde ich mein Dividendendepot mit einigen weiteren Werten ausstatten. Dadurch werde ich Einnahmen in einer weiteren Währung erhalten. Ca. 10 % sollen chinesische Unternehmen später von meinem Depot ausmachen.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um keine Anlageberatung, sondern lediglich um meine Meinung. Jeder Anleger muss für sein Depot eine eigene Analyse durchführen und anhand dieser Investitionsentscheidungen treffen.

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