P2P mit Twino

Heute stelle ich Euch vor, warum ich keine weiteren Einzahlungen bei Mintos tätige und weshalb ich nun Twino bespare.

Ebenfalls werde ich Euch einen Rückblick über das vergangene Jahr bei Mintos geben.

Mein P2P-Investment bei Mintos

Einleitend möchte ich klarstellen, dass ich mit Mintos mehr als zufrieden bin. Ich nehme nur deshalb Twino als zweiten P2P-Anbieter dazu, um ein mögliches Plattformrisiko zu verringern. Plattformrisiko bedeutet, dass ein Anbieter wie Mintos oder Twino pleite geht. Dadurch könnte es lange dauern, bis ich mein Geld wieder zur Verfügung habe und neu investieren kann.

P2P, Mintos, Passives Investment
Mein Kontostand bei Mintos am 19.01.2019

Ich investiere nun schon seit über zweieinhalb Jahren auf Mintos und hatte bis jetzt noch keinen einzigen Ausfall. Allerdings muss man auch beachten, dass ich noch nie in einen Kredit ohne Rückkaufgarantie investiert habe. Ebenfalls habe ich nie in einen Kredit mit fremder Währung investiert. Mintos soll für mich ein Investment darstellen, bei welchem ich nur einmal im Monat prüfe, ob das Autoinvest weiter seinen Job macht und mein Geld automatisch investiert.

In der ganzen Zeit, in der ich nun schon bei Mintos anlege, kam es ca. 4-5 Mal dazu, dass mein Autoinvest keine Anlagemöglichkeiten gefunden hat. Meistens lag dies daran, dass meine Zinserwartung zu hoch oder meine gewünschte Laufzeit zu kurz war. Nachdem ich die Einstellungen überarbeitet hatte, wurde mein Geld wieder wie gewohnt investiert. Dies erwarte ich auch von meinem P2P-Investment bei Twino.

Insgesamt habe ich mit Mintos bis jetzt 436 Euro eingenommen. In den nächsten Jahre erwarte ich jährliche Zinseinnahmen von über 300 Euro.

Jahreskontoauszug Mintos 2018
Jahreskontoauszug Mintos 2018

Für das Jahr 2018 habe ich durch meine Anlage bei Mintos 289,39 € an Zinsen erhalten. Damit schneidet Mintos wesentlich besser ab als meine Aktien- oder Immobilienanlagen. Trotzdem werde ich P2P mit Twino oder Mintos weiter nur als kleinstes Standbein bei meinem Ziel der finanziellen Freiheit nutzen.

P2P mit Twino

Ich habe mich für Twino als zweite P2P-Plattform entschieden, da Twino zu den größten Plattformen Europas gehört. Den vielen neuen Plattformen vertraue ich einfach noch zu wenig.

Das Registrieren bei Twino geht schnell und ist selbsterklärend. Innerhalb von 10 Minuten konnte ich die Registrierung erfolgreich durchführen. Der einzige Unterschied zu der Registrierung bei Mintos war, dass man bei Twino seinen Personalausweis hochladen muss. Dies ist bei Mintos erst nötig, wenn man sich Geld auszahlen möchte. Durch diese Maßnahme soll Geldwäsche und Steuerhinterziehung verhindert werden.

P2P mit Twino, P2P, Anlage
Kontostand bei Twino am 19.01.2019

Die Übersicht finde ich bei Twino minimal besser als bei Mintos. Dies liegt vor allem daran, dass meine Geldanlage dort feiner aufgelistet wird. Dadurch erkenne ich besser, wie lange mein Geld im Schnitt angelegt ist und wie hoch meine Zinseinnahmen sind. Um meine Ziele für das Jahr 2019 zu erreichen, habe ich direkt zum Jahresstart 250 € an Twino überwiesen. Nach zwei Werktagen war das Geld auf meinem Einlagenkonto angekommen und ich konnte mit dem Investieren beginnen.

Autoinvest mit Twino
Autoinvest mit Twino

Die P2P-Anlage mit Twino bietet ebenfalls wie mit Mintos eine Autoinvestfunktion. Auffällig ist, dass das Autoinvest bei Twino deutlich weniger Funktionen bietet als das Autoinvest bei Mintos. Für mich ist allerdings entscheidend, dass mein Geld in Darlehen mit einer BuyBack-Garantie investiert werden. Nachdem ich den Autoinvest eingerichtet hatte, wurden meine 250 € in die gewünschten Darlehen investiert. Wie oft ich den Autoinvest nachjustieren muss, wird einer der Faktoren sein, die entscheiden, ob Twino eine gute Alternative zu Mintos ist.

Sowohl die Videos von anderen Anlegern, als auch mein erster Eindruck von Twino sind sehr positiv. Besonders dass man mit zwei Blicken einen guten Überblick über das bestehende Investment erhält, zeichnet diese Plattform aus.

Ziele 2019

Das Jahr 2019 ist noch ganz frisch und trotzdem wird es langsam Zeit, neue Ziele für die nächsten 12 Monate zu definieren. 2019 wird das erste ganze Jahr für meinen Blog. Der Blog ist ein sehr gutes Tool um zu kontrollieren, wie weit ich mit meiner Zielerreichung gekommen bin. Rückblickend habe ich festgestellt, dass ich meine Ziele für 2018 evtl. etwas zu niedrig angesetzt habe. Daher werde ich die Ziele für 2019 deutlich höher ansetzen, um mich mehr zu fordern.

Ich werde meine Ziele in folgende Kategorien unterteilen:

  • Aktien
  • Immobilien
  • P2P
  • Persönliches
  • Blog

Die Kategorie Blog kommt für 2019 neu dazu, da mein Blog in den letzten Monaten stark gewachsen ist.

Aktien

Stand heute hat mein Depot einen Wert von ca. 22.400 €. Ende des Jahres soll dieser Wert auf 30.000 € gesteigert werden. Die ist aus meiner Sicht ein sehr ehrgeiziges Ziel, da durch meine Sparrate von 500 € in 2019 “nur” 6.000 € zu meinem Depot dazukommen. Das bedeutet, dass mein Depot in Zeiten fallender Aktienmärkte ein Kursplus von 1.600 € erwirtschaften muss.

Das zweite wichtige Ziel für mein Aktiendepot ist das Steigern meiner jährlichen Dividendeneinnahmen. Letztes Jahr hatte ich mir vorgenommen und erfolgreich realisiert, 1.000 € Dividenden durch mein Depot zu verdienen. Für die kommenden Jahre will ich ausgehend von diesem Wert meine jährlichen Dividenden um 30 % steigern.

Dividenden, Zinsen, Einnahmen
Dividendensteigerung auf 10 Jahre

Ich bin sehr gespannt, ob ich es langfristig schaffe, meine Dividendennahmen um 30 % zu steigern. Wie ihr sehen könnt, würde ich dadurch nach 10 Jahren schon jährlich 10.600 € Einnahmen durch mein Depot generieren.

Für das Jahr 2019 bedeutet das für mich, meine Dividenden um 300 € zu erhöhen. Da ich dieses Jahr ca. 6.000 bis 7.000 € neu anlegen werde, benötige ich entweder eine Dividendenrendite von über 6 % oder meine bestehenden Aktien erhöhen ihre Dividendenausschüttungen. Ich bin sehr gespannt, wie mir meine bereits bestehenden Investments beim Erreichen dieses Ziels helfen werden.

Immobilien

Im Jahr 2019 möchte ich insgesamt drei neue Immobilien kaufen und für einen qm-Preis von über 5,50 € vermieten. Ich unterscheide dabei nicht, ob ich drei einzelne Wohnungen kaufe oder ein Haus mit drei Wohnungen. In beiden Fällen würde ich mein Ziel als erreicht werten.

Des Weiteren möchte ich auch in diesem Jahr mindestens eine erfolgreiche Mietsteigerung durchführen. Ich werde es bei meiner zweiten Wohnung versuchen, da diese noch für 4 € pro qm vermietet ist. Erfolgreiche Mieterhöhungen ermöglichen es mir, den Wert meiner Immobilien zu steigern und mein freies Einkommen für neue Kredite zu erhöhen.

Ebenfalls werde ich mich dieses Jahr in die Airbnb-Vermietung einarbeiten und damit meinen Wissen im Bereich Immobilien steigern. Dies werde ich sowohl mit dem Hören von Podcasts, dem Lesen von Büchern und Blogs und Beratung durch meinen Steuerberater angehen. Sollte ich feststellen, dass dieser Markt für mich interessant ist, werde ich versuchen, eine geeignete Wohnung in Hannover zu kaufen.

P2P

Nachdem mein P2P-Investment bei Mintos prozentual einen immer größeren Teil meines angelegten Gelds ausmacht, habe ich mich entschieden, eine zweit Plattform zum Investieren zu nutzen. (Lies auch P2P mit Mintos.)

Daher werde ich in 2019 kein Geld mehr in Mintos investieren und dort nur noch den Zinseszins für mich arbeiten lassen. Hier erwarte ich ca. 300 € Zinsen. Meine zweite Plattform des Vertrauens ist Twino. In den nächsten Woche werde ich in einem ausführlichen Bericht erklären, warum ich diese Plattform z.B. Bondora vorgezogen habe. Mein Ziel für Twino ist es, dort im Jahr 2019 mindestens 800 € zu investieren und 50 € an Zinsen zu erhalten.

Persönliches

Nachdem ich es letztes Jahr nicht geschafft habe regelmäßig Bücher zu lesen, will das Ganze dieses Jahr ernster angehen. Für das Jahr 2019 möchte ich insgesamt 4 Bücher lesen, welche mich entweder beim Investieren oder in meinem Job weiterbringen.

Des Weiteren möchte ich 2019 meine erste Buchrezension schreiben, um durch Empfehlungslinks ein bisschen zu meinem Blog dazu zu verdienen. Ich werde hierbei besonders darauf achten, nur wirklich gute Bücher zu empfehlen und auch vor meiner Meinung nach “schlechten” Bücher warnen.

Ebenfalls möchte ich 2019 wieder mehr Zeit dem Sport widmen und an mindestens drei Ausdauerläufen teilnehmen und zwei mal die Woche Sport machen.

Blog

Als ich meinen Blog angefangen habe, hatte ich noch keine Ahnung wie viel Spaß es mir machen wird, mein Wissen zu teilen. Daher werde ich für 2019 eigene Ziele für den Blog definieren.

2018 habe ich in einem halben Jahr mit meinem Blog 80 € eingenommen. Dies war deutlich mehr als ich erwartet hätte und hat fast ausgereicht, um meine Kosten für den Blog zu decken. Mein Ziel für 2019 ist mit dem Blog 210 € zu verdienen. Allerdings werde ich das Geld nicht nutzen, um es zu verleben. Den Überschuss nutze ich dafür, um das Design des Blogs zu verbessern, um an einem SEO-Kurs teilzunehmen und um Bildrechte zu erwerben um Artikel ansehnlicher zu machen.

Im Schnitt haben letztes Jahr pro Monat 1.000 Leser meinen Blog besucht. Dadurch hatte ich insgesamt 5.400 Aufrufe, wovon 154 über Google kamen. Für das Jahr 2019 setze ich mir hier die beiden Ziele, 14.000 Aufrufe zu erreichen und in einem Monat über 2.000 Aufrufe zu generieren.

Depotentwicklung bis zum 04.01.2019

Der Dezember war ein Börsenmonat mit einer sehr hohen Volatilität. Wenn man die Volatilität mit den Vormonaten vergleicht, war diese zwar nur unwesentlich höher. Allerdings war es diesen Monat sehr auffällig, dass es zu starken Kursausschlägen kam, ohne dass es besondere Ereignisse gab. Zum Beispiel stieg der Dow Jones am Mittwoch nach den Weihnachtstagen um 1.000 Punkte, ohne dass es dafür einen relevanten Grund gab.

Des Weiteren befinden wir uns aktuell in einem 90-Tageszeitraum, in dem China den USA Zugeständnisse machen soll. Sollte es keine Zugeständnisse geben, wird ein neues Kapitel im Handelsstreit beginnen und die Volatilität wird weiter zunehmen.

Mein Depot vs DAX

Aktien, Index,Aktienindex
DAX-Entwiclkung im Dezember 2018. Quelle Ariva.de

Durch die Erholung in den ersten Januartagen 2019, konnte der DAX einen Teil seiner Monatsverluste wieder hereinholen. Allerdings bleibt unter dem Strich immer noch ein Monatsminus von 5,6 % bestehen. Anhand des Charts kann man die hohe Volatilität sehr gut erkennen, welche immer wieder zu Kursausschlägen führt.

Aktien, ETF, Sparen
Mein Aktiendepot. Stand 04.01.2019

Auch mein Aktiendepot konnte sich dem Einbruch an den Aktienmärkten nicht entziehen. Am 01.12.2018 stand mein Depot 0,79 % im Minus. Anfang Januar beläuft sich mein Minus nun auf 5,19 %. Vergleicht man diesen Einbruch allerdings mit dem DAX, dann wird deutlich, dass mein Depot “nur” um 4,4 % eingebrochen ist. Damit hat es sich um 1,2 % besser geschlagen als der DAX. In meinen Augen wird es in den nächsten Monaten zunehmend wichtiger, durch gezieltes Stock Picking Aktien von Unternehmen zu kaufen, welche zu Unrecht viel an Wert verloren haben. Ebenfalls muss ich sicherstellen, dass ich niemals in die Situation gebracht werde, Aktien zu verkaufen, weil ich Geld brauche.

Neukäufe

Zum 01.01.2019 wurde das erste Mal mein ETF-Sparplan auf den NASDAQ-Index ausgeführt. (Lies auch Mein ETF-Sparplan). Ich bin sehr gespannt, wie sich dieses Investment im Vergleich zu meinen anderen Investments entwickelt. Zukünftig werde ich in meinen monatlichen Berichten auch immer meinen passiven Sparplan mit meinem Depot und dem DAX vergleichen.

Ebenfalls habe ich im Januar 2019 Altria-Aktien gekauft. Altria ist der größte Zigarettenhersteller der Welt und stellt neben klassischen Zigaretten auch E-Zigaretten her und ist vor Kurzem in das Cannabisgeschäft eingestiegen. Gerade in dem letzten Markt sehe ich sehr große Wachstumschancen, da die Legalisierungswelle erst am Anfang steht. Des Weiteren ist Altria ein Dividendenaristokrat. Das bedeutet, dass Altria die letzten 25 Jahre konstant die Dividenden erhöht hat. Auch ist das Geschäftsfeld von Altria sehr krisenunabhängig, wodurch die Volatilität dieser Aktie niedriger ist als der Markt. Als letztes schüttet Altria seine Dividende auch noch pro Quartal aus. Dadurch erhalte ich regelmäßiger Geld auf mein Brokerkonto und kann schneller reinvestieren.

Beste vs schlechteste Position

Normalerweise stelle ich Euch an dieser Stelle immer die besten und die schlechtesten Positionen meines Depots im vergangen Monat vor. Da der letzte Börsenmonat allerdings so negativ war, hat jede Position in meinem Depot an Wert verloren. Ganz besonders hat es dabei meine Aktien der AURELIUS-Gruppe erwischt. Ich sehe hierbei allerdings keinen Handlungsbedarf, da es keine negativen Schlagzeilen gab, welche den Kursrückgang begründen könnten.

Bei Freenet beobachte ich die zukünftige Entwicklung weiter sehr genau. Anschließend werde ich entscheiden, ob ich mich von dem Unternehmen trenne oder ob ich neue Aktien dazu kaufe. Meine Entscheidung werde ich einem extra Beitrag ausführlich begründen.

Dieser Blogbeitrag dient nur zur Information und stellt keine Anlageberatung dar.

Fazit Ziele 2018

Das Jahr 2018 ist rum und es wird Zeit zu kontrollieren, ob die Ziele, die ich mir für das Jahr gesteckt habe, erreicht wurden. Ich hatte mir für das Jahr insgesamt 12 Ziele gesetzt. Diese habe ich in Aktien, P2P, Immobilien und Privates unterteilt. (Lies auch Meine Ziele.)

Aktienziele

Für diese Kategorie hatte ich mir 3 Ziele gesucht. Ich wollte aus meinem freien Einkommen mindestens 5.000 € sparen und an meinen Broker Onvista überweisen. Ebenfalls wollte ich von meinem Aktiendepot mindestens 1.000 € Dividenden erhalten und mein Depot sollte mindestens einen Wert von 20.000 € erreichen.

Ich habe es letztes Jahr geschafft jeden Monat 500 € an meinen Broker zu überweisen. Damit habe ich das Ziel 5.000 € zu überweisen, sogar um 1.000 € übertroffen. In dem Jahr 2018 habe ich 1.021,65 € an Dividenden erhalten und mein Aktiendepot hat einen Jahresschlusswert von 21.213 € erreicht. Zuletzt hatte ich etwas Angst, dass der Rückgang an der Börse mein Ziel für den Depotwert verhindert. Zusätzlich zu den erreichten Zielen kommt mein Dividendendepot auf eine Dividendenrendite von 4,81 %.

P2P-Ziele

Da der P2P-Bereich auch für mich noch relativ neu ist, hatte ich mir für diesen Bereich keine großen Ziele gesetzt. Ich wollte 200 € an Zinseinnahmen erhalten und mein Anlegerkonto bei Mintos sollte einen Stand von über 3.000 € erreichen.

P2P
Mintos Stand 31.12.2018

Mit einem Kontostand von 3.105,66 € und Zinseinnahmen von 425,19 € haben sich besonders meine Einnahmen deutlich besser entwickelt. Da mein P2P-Bereich eine deutlich bessere Performance hatte als erwartet, habe ich hier bereits vor einigen Monaten auf die Bremse getreten.

Hintergrund ist, dass mein P2P-Investment im Vergleich zu meinem Aktiendepot schon deutlich mehr als 10 % ausmacht. Anders als bei Aktien habe ich bei P2P alles in einen Anbieter investiert. Da ich hier ein Klumpenrisiko vermeiden möchte, werde ich keine weiteren Überweisungen an Mintos tätigen. Dadurch wird mein Kapital bei Mintos nur noch durch den Zinseszins wachsen.

Da ich den P2P-Bereich weiter für interessant halte, habe ich mir eine weitere Plattform gesucht. In zukünftigen Artikeln werde ich Euch daher die Plattform Twino vorstellen.

Immobilienziele

Um mein Immobilienvermögen weiter aufzubauen, habe ich mir für diesen Bereich drei Ziele gesetzt. Ich wollte sowohl zwei neue Wohnungen kaufen, als auch meine erste Mieterhöhung durchführen. Des Weiteren wollte ich erste Tilgungsaussetzungsdarlehen abschließen, um meine Steuerabgaben zu optimieren.

Ich konnte dieses Jahr zwar zwei neue Wohnungen kaufen, allerdings bin ich in eine davon selber gezogen. Dadurch trägt nur eine Wohnung dazu bei, meine Einnahmen zu erhöhen. Deshalb zähle ich dieses Teilziel als nicht erreicht.

Bei meiner ersten jemals gekauften Wohnung konnte ich erfolgreich eine Mieterhöhung durchführen. Auch für das nächste Jahr habe ich vor, weitere Mieterhöhungen durchzuführen. (Lies auch Meine erste Mieterhöhung.)

Meine letzte Wohnung habe ich zu 50 % mit einem Tilgungsaussetzungsdarlehen finanziert. Dieses ist so abgeschlossen, dass ich die ersten drei Jahre keine Tilgung leisten muss. Dies bringt mir zwei große Vorteile. Erstens habe ich die ersten drei Jahre einen deutlich höheren Überschuss und kann dadurch schneller Eigenkapital aufbauen um weitere Wohnungen zu kaufen. Des Weiteren sinken die Zinsen die ersten Jahre nicht, wodurch ich einen konstanten Betrag von der Steuer absetzen kann und Planungssicherheit erhalte.

Private Ziele

Auch für meinen privaten Bereich hatte ich mir Ziele gesetzt. Die persönliche Weiterentwicklung sehe ich als einen sehr wichtigen Bereich, da man dadurch zum einen teurer für sein Unternehmen wird (Gehaltserhöhungen) und zum anderen in der Lage ist, z.B. Immobiliendeals besser einschätzen zu können.

Insgesamt hatte ich mir für den privaten Bereich vier Ziele gesetzt. Ich wollte ein Finanzbuch lesen, ein Seminar oder eine Tagung zur Weiterbildung besuchen, eine Gehaltssteigerung von 1.200 € Brutto erhalten und mindestens einen Blogbeitrag pro Monat schreiben.

Leider habe ich es nur geschafft, das Buch “Reicher als die xxx” von Alex Fischer zu lesen. Die Bücher “Das Leben ist wie ein Schneeball” und “Clever investieren” habe ich beide nur angefangen und noch nicht zu Ende gelesen. Da ich das Buch “Reicher als die xxx” nicht wirklich als Finanzbuch, sondern eher als Mindsetbuch sehe, habe ich dieses Ziel nicht erreicht.

Da ich mich für ein Förderprojekt qualifiziert habe, konnte ich mich in dem Jahr 2018 kaum vor Weiterbildungen retten. Insgesamt war ich 14 Tage auf Weiterbildungen zu den unterschiedlichsten Themen.

Durch die Tariferhöhung und einer Anpassung meiner Gehaltsgruppe hat sich mein Gehalt um über 3.600 € erhöht. Beides hatte ich so für das Jahr nicht auf dem Schirm, sonst hätte ich mir nicht ein derart niedriges Ziel gesteckt. Nächstes Jahr werde ich mein Ziel in diesem Bereich ehrgeiziger setzen.

Als letztes Ziel hatte ich mir vorgenommen, einen Blogbeitrag pro Monat zu schreiben. Dadurch wollte ich sicherstellen, dass mein Vorhaben einen Blog aufzubauen, nicht gleich wieder verwerfe, wenn ich auf erste Probleme stoße. Allerdings wusste ich auf bei diesem Ziel noch nicht, wie viel Spaß mir das Bloggen bereiten wird. Innerhalb der letzten 6 Monate habe ich zum jetzigen Stand knapp 30 Artikel veröffentlicht und Weitere werden zeitnah folgen.

Zuletzt möchte ich mich bei Euch treuen Lesern ganz besonders für das Feedback bedanken, welches mich über die unterschiedlichsten Wege erreicht hat. Auch 2019 werde ich motiviert daran arbeiten, meinen Blog weiter auszubauen und meine neuen Ziele zu erreichen.

Dividendeneinnahmen 2018

Meine Dividendeneinnahmen 2018 (Stand 31.12.)

Wie versprochen stelle ich Euch heute meine aktualisierten Dividendeneinnahmen vor. Auch im vierten Quartal haben mich einige meiner Unternehmen durch eine Dividendenauszahlung erfreut. In diesem Beitrag werde ich prüfen, ob ich mein Jahresziel von 1.000 € Dividendeneinnahmen erreicht habe oder nicht. Ebenfalls werde ich Besonderheiten bei den Einnahmen erklären.

Aktuelles Depot:

TitelQuartal 1.Quartal 2.Quartal 3.Quartal 4.Gesamt
Allianz    —     —     —     —     0,00 €
Anheuere-Busch8,40 € 8,40 €
Aurelius    —     205,00 €     —     —   205,00 €
BAE    —     34,70 €     —   23,60 € 58,30 €
BP    37,60 €     40,50 €     41,10 € 35,43 €154,63 €
Deutsche Telek.    —     68,25 €     —     —   68,25 €
freenet    —     112,20 €     —     —   112,20 €
HeidelbergCement 0,00 €
HSBC    37,50 €     18,83 €     18,65 € 19,25 € 94,23 €
Imperial Brands    27,10 €     18,34 €     18,09 € 29,80 €93,33 €
Lloyds Banking    —     15,52 €     24,64 € 40,16 €
Royal Dutch Shell    25,74 €     26,98 €     27,42 € 28,17 €108,31 €
Disney    9,32 €     —     10,99 € 20,31 €
Unilever    8,23 €     8,88 €     8,88 € 8,88 € 34,87 €

Meine letzten Zukäufe (Allianz und HeidelbergCement) werden meine Dividendeneinnahmen 2018 leider nicht beeinflussen. Beide Unternehmen haben ihre Dividendenzahlung schon im zweiten Quartal durchgeführt. Dadurch werden mir diese Unternehmen erst für 2019 helfen, mein Ziel zu erreichen. Dafür hat mein letzter Zukauf Anheuser-Busch noch in 2018 für mich ausgeschüttet. Allerdings war nur mein erster von drei Käufen dividendenberechtigt. Deshalb wird mich auch Anheuser-Busch erst nächstes Jahr richtig unterstützen.

Die Schwankungen bei HSBC, Imperial Brands und Royal Dutch Shell sind dem Wechselkurs geschuldet. Mit jedem Unternehmen, das die Dividenden nicht in Euro ausschüttet, werden diese Schwankungen zunehmen. Dies kann sowohl positiv, als auch negativ sein. Es wird daher für später eine wichtige Aufgabe sein, eine gute Mischung aus unterschiedlichen Währungen zu finden.

Eine weitere Besonderheit bei Imperial Brands ist, dass dieses Unternehmen eine höhere erste und und vierte Dividendenzahlung leistet und niedrigere zweite und dritte. Dadurch ist die vierte Dividendenzahlung deutlich höher als die dritte und das obwohl bei dieser noch Kapitalertragssteuer abgezogen wurde.

Nicht mehr im Depot:

TitelQuartal 1.Quartal 2.Quartal 3.Quartal 4.Gesamt
Marine Harvest    20,17 €     —     —     —     20,17 €
Dividenden 100 ETF    3,49 €     —     —     —     3,49 €

Ich bin das ganze Jahr meiner buy-and-hold-Strategie treu geblieben und habe keine Notwendigkeit gefunden, mein Depot durch Verkäufe zu verändern. Auch in Zukunft werde ich nur Unternehmen aus meinem Depot verkaufen, wenn sich diese grundsätzlich anders entwickeln als von mir erwartet. Damit meine ich nicht unbedingt den Aktienkurs, sondern viel mehr die langfristige Ausrichtung des Managements. Aktuell beobachte ich die Entwicklung von freenet mit großer Aufmerksamkeit. Das Management scheint für mich keine schlüssige Strategie für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu verfolgen. Sollte sich mein Eindruck in 2019 verstärken, werde ich mich von diesem Unternehmen trennen müssen.

Fazit:

Das Jahr 2018 lief für meine Dividendeneinnahmen nach Plan. Mit Disney hat ein weiters Unternehmen aus meinem Depot seine Dividende erhöht. Auch wenn man die Erhöhung von nur 4 % diskutieren kann, bin ich mit dem Unternehmen sehr zufrieden. Disney schüttet damit weiter nur 30 % seiner Gewinne aus und hat damit viel Geld in der Kasse für weitere großartige Filme und Dividendenerhöhungen. Damit haben nur Royal Dutch Shell und HSBC ihre Dividende nicht erhöht.  Insgesamt konnte ich dieses Jahr 1.021,65 € einnehmen. Das bedeutet, das letzte Quartal hat mir Einnahmen von 153,53 € gebracht und ich habe mein Ziel von 1.000 € Dividendeneinnahmen erreicht.

Mit diesen Einnahmen könnte ich bereits einige Fixkosten decken.

Zum Beispiel:

  1. Handyrechnung: 39 € im Monat = 468 € im Jahr
  2. Haftpflichtversicherung: 7,27 € im Monat = 87,25 € im Jahr
  3. Hausratversicherung: 11,15 € im Monat = 133,80 € im Jahr
  4. Fitnessstudio: 12,95 € im Monat = 155,40 € im Jahr
  5. Mannschaftskasse: 10 € im Monat = 120 € im Jahr

Gesamtausgaben: 964,45 €

Diese fünf regelmäßigen Ausgaben kann ich bis jetzt ohne Probleme durch meine Dividenden abdecken. Ich werde diese Liste in späteren Updates immer dann weiterführen, wenn ich einen anderen Ausgabenpunkt ganz abdecken kann.

Ausblick 2019

Auch im nächsten Jahr werde ich weiter monatlich Aktien für mein Depot kaufen um meine Dividendeneinnahmen zu erhöhen. In einem extra Artikel werde ich vertieft darauf eingehen, welche neuen Ziele ich mir für meine Dividenden gesteckt habe und welche Hindernisse ich dabei sehe. Ebenfalls werde ich die nächsten Quartale immer mit den vergangenen aus 2018 vergleichen und auf Besonderheiten eingehen.

Mein ETF Sparplan

Wie Ihr wisst, investiere ich monatlich 500 € in Aktien eines ausgewählten Unternehmens. Zuletzt war dies HeidelbergCement, AbInBev und Allianz. Auf diese Weise versuche ich mir ein dividendenstarkes Depot aufzubauen. Leider sind die meisten Tech-Unternehmen nicht gerade für eine hohe Dividende bekannt. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man diese Branche in seinem Depot vertreten haben sollte. Daher habe ich mich entschlossen, diese Lücke mit meinem ersten ETF Sparplan zu schließen.

Was ist ein ETF Sparplan?

ETF steht für “Exchange Traded Funds”. Ein ETF zielt darauf ab, die Wertentwicklung eines Index wie beispielsweise des DAX, oder in meinem Fall des NASDAQ, nachzubilden und die gleiche Rendite wie der Index zu erzielen. Ihr müsst hierbei beachten, dass diese Fonds jährliche Gebühren zwischen 0,3 % und 1 % vereinnahmen.

ETFs sind für fast alle Anlageklassen erhältlich. Mit ihnen können Anleger zum Beispiel in Aktien-, Rohstoff-, Anleihen-Indizes anlegen. (Ich kann mir gut vorstellen über diesen Weg später in Gold anzulegen und dadurch mein Depot abzusichern.)

Zusätzlich können ETFs einfach und schnell wie Aktien an der Börse gehandelt werden. Sie vereinen somit die breite Risikostreuung eines Investmentfonds und die leichte Handhabbarkeit einer Aktie.

Warum investiere ich in die NASDAQ?

Wie ich bereits oben erwähnt habe, halte ich den Technologiebereich für einen sehr wichtigen Wirtschaftszweig. Da die NASDAQ die größte Technologiebörse der Welt ist, beteilige ich mich durch meinen etf Sparplan an Unternehmen wie z.B. Activision Blizzard, Amazone oder JD.com. Nicht nur Unternehmen aus den USA sind an dieser Börse gelistet, sondern mit Baidu auch die größte Suchmaschine in China. Ebenfalls umfasst die Börse nicht nur Technologieunternehmen, sondern enthält auch Starbucks oder The Kraft Heinz Company. Da ich mich über diesen etf Sparplan in unzählige großartige Unternehmen einkaufe, werde ich diesen Sparplan endlos laufen lassen und nicht bei einer Größe von 1.500 € beenden.

Hilft mir der Sparplan bei meiner Dividendenstrategie?

Viele Technologieunternehmen schütten keine Dividenden aus, da sie diesen Gewinn für weiteres Wachstum benötigen. Dadurch, dass diese Unternehmen keine Dividenden ausschütten, sind sie für meine Dividendenstrategie leider nicht geeignet. Das bedeutet, dass ich nicht in Unternehmen wie Google, Tesla oder Amazone investieren könnte, wenn ich meine Strategie streng verfolge. Da ich der Meinung bin, dass man eine Strategie immer streng verfolgen sollte, da man ansonsten auch ganz drauf verzichten könnte, werde ich diese Unternehmen niemals als Einzeltitel kaufen. Allerdings schütten durchaus einige Unternehmen, welche an der NASDAQ gelistet sind, eine Dividende aus. Da die NASDAQ ein Kursindex ist, erhalte ich diese Ausschüttung durch meinen etf Sparplan. Der etf schüttet vier mal im Jahr aus. Für das Jahr 2018 waren es am 02.01. 0,04 USD, am 15.6. 0,07 USD, am 17.09. 0,02 USD und am 17.12. 0,07 USD. Insgesamt hätte ich also pro Fondsanteil 0,20 USD erhalten. Aktuell kostet ein Fondsanteil 60,83 USD. Ich hätte also eine gigantische Dividendenrendite von 0,33 %. Selbstverständlich kann man mit so einer geringen Rendite alleine keinen Dividendeninvestor anlocken. Da die NASDAQ in den letzten 5 Jahren allerdings zusätzlich einen Kursanstieg von 98 % erreicht hat, käme man doch auf eine überproportional gute Rendite.

Wie hoch ist meine monatliche Sparrate?

Ich werde meinen etf Sparplan “nur” mit 50 € pro Monat besparen. Auslöser, dass ich mir einen Sparplan einrichte, war eine Gehaltserhöhung zum 01.01.2019. Durch diese Gehaltserhöhung habe ich jeden Monat ca. 120 € mehr im Portemonnaie und durch den Sparplan verhindere ich, dass das zusätzliche Einkommen von mir verlebt wird. Zukünftig werde ich bei jeder Gehaltserhöhung entweder meine Sparrate auf mein Tagesgeld erhöhen oder evtl. einen weiteren ETF Sparplan einrichten.

Depot, ETF
NASDAQ etf Sparplan

Dieser Text dient nur zur Information und ist keine Anlageberatung. Wenn Euch das Thema etf Sparplan interessiert, könnt Ihr euch dazu bei Eurer Hausbank beraten lassen.

Was ist die Quellensteuer?

Jedem Dividendeninvestor wird früher oder später auf einer seiner Ertragsabrechnungen ein Abzug für Quellensteuer über den Weg laufen. Allerdings sollte man von diesem Abzug nicht überrascht werden, sondern bereits im Vorfeld wissen, ob diese Steuer bei einem Investment anfällt.

Heute werde ich versuchen, so viele Fragen wie möglich zum Thema Quellensteuer zu erklären. Ebenfalls möchte ich bereits an dieser Stelle erwähnen, dass dieser Beitrag keine professionelle Steuerberatung ersetzt, sondern nur als Information dient.

Welche Fragen beantworte ich?

Im heutigen Artikel versuche ich Euch die Quellensteuer so zu erklären, dass Ihr Eure Steuerbelastung selbst ausrechnen könnt. Ebenfalls zeige ich Euch, ob Ihr einen Anspruch auf Rückerstattung habt. Des Weiteren werde ich darauf eingehen, welche Rolle Euer Broker bei der Erstattung spielt. Nach diesem Artikel könnt Ihr entscheiden, ob sich ein Antrag auf Steuererstattung  aus finanzieller Sicht lohnt.

Wie funktioniert die Quellensteuer?

Die Quellensteuer ist eine Steuer, die Ihr zahlen müsst, wenn Ihr ausländische Aktien oder Anleihen haltet oder in bestimmte andere Finanzprodukte investiert. Sie wird auf ZinsenDividenden und ähnliche Ausschüttungen fällig. Auf Kursgewinne wird hingegen keine Quellensteuer erhoben. Sie wird automatisch einbehalten, bevor bei Euch eine Ausschüttung überhaupt ankommt. Daher kommt auch der Name Quellensteuer, da diese Steuer direkt an der Quelle einbehalten wird. Ihr müsst Euch also nicht selbst um den Abzug kümmern.

Diese Steuer wird immer von den jeweiligen Staaten festgelegt, in denen die Zinsen oder Dividenden gezahlt werden. In den USA liegt die Quellensteuer bei 30 %. Andere Länder wie z.B. England erheben diese Steuer nicht.

Damit ausländische Aktien und Anleihen für Investoren nicht komplett unattraktiv sind, hat Deutschland mit vielen Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen. In diesem Doppelbesteuerungsabkommen haben die Finanzbehörden der Länder festgehalten, wie hoch der maximale Steuersatz sein darf. In vielen Ländern liegt dieser bei 15 %.

Ist die Quellensteuer bei einem Land höher als 15 %, könnt ihr die zu viel gezahlte Steuer bei der ausländischen Finanzbehörde zurückfordern.

Wie hoch ist der Steuerabzug?

Zuerst müsst Ihr prüfen, ob es bei Eurer Dividendenausschüttung überhaupt  zu einem Steuerabzug gekommen ist.

Steuer, Kapitalertragssteuer, Quellensteuer
Quellensteuerabzug bei Unilever

In dieser Abrechnung von mir seht Ihr, dass meine Quartalsdividende von 9,68 € auf 8,23 € sinkt und das obwohl mein Freistellungsauftrag noch nicht aufgebraucht ist. Die Ursache dafür ist der Quellensteuerabzug von 1,45 €. Dieser ist allerdings nicht verloren und wird dem Punkt Quellensteuertopf weiter unten in der Abrechnung gutgeschrieben. Dieser Topf wird automatisch mit zu viel gezahlter Steuer verrechnet.

Wenn Ihr also einen Steuerabzug bei Eurer Dividendenzahlung festgestellt habt, müsst Ihr als erstes prüfen, ob es mit dem Herkunftsland ein Doppelbesteuerungsabkommen gibt. Gibt es kein Doppelbesteuerungsabkommen mit dem Herkunftsland, habt Ihr keine Möglichkeit, die Dividenden zurückzuerhalten.

Dieser Link führt Euch zu der aktuellen Liste des Bundesfinanzministeriums.

Beispiele für die Steuerberechnung

Beispiel Nummer 1:

Der Quellensteuersatz in dem Ursprungsland beträgt 15 % und Ihr erhaltet 100 € Dividende von Eurem Unternehmen.

BetragSteuer/Ertrag
100 EuroDividendenzahlung
– 15 EuroQuellensteuerabzug
+ 15 Euroanrechenbare Quellensteuer dank DBA
– 25 EuroAbgeltungssteuer
– 0,55 EuroSolidaritätszuschlag (5,5 % auf AbgSt.)
= 74,45 EuroNettodividende nach Steuerabzug

 

Beispiel Nummer 2:

In dem Ursprungsland wird eine höhere Steuerbelastung als 15 % vorgenommen. In der Schweiz z.B. liegt die Steuerbelastung bei 35 %. Hier würden auf 100 € Dividendeneinnahme folgende Abzüge vorgenommen werden.

BetragSteuer/Ertrag
100 EuroDividendenzahlung
– 35 EuroQuellensteuerabzug
+ 15 Euroanrechenbare Quellensteuer dank DBA
– 25 EuroAbgeltungssteuer
– 0,55 EuroSolidaritätszuschlag (5,5 % auf AbgSt.)
= 53,90 EuroDividende nach Steuerabzug
+ 20 EuroRückforderungsanspruch an die Schweiz
73,90 EuroNettodividende nach Rückzahlung

Würde es kein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz geben, dann würden deutschen Investoren nur 53,90 € überbleiben.

Was kommt nach dem Steuerabzug?

Möglichkeit 1.:

Wurde Euch Quellensteuer abgezogen und das Herkunftsland hat mit Deutschland kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen, habt Ihr keinen Anspruch auf Erstattung. Die einbehaltene Quellensteuer ist unwiederbringlich verloren. Diese Variante ist sehr unwahrscheinlich, da es ein solches Abkommen mit allen wichtigen Industrienationen gibt. Nur wenige kleine Länder sind nicht beteiligt.

Möglichkeit 2.:

Ist der Quellensteuersatz in dem Herkunftsland 15 %, wird die Aktie genau so behandelt wie ein deutsches Unternehmen und Ihr braucht nichts zu unternehmen.

Möglichkeit 3.:

Zahlt Ihr mehr als 15 % Quellensteuer, habt ihr einen Anspruch auf Erstattung. Wenn Ihr die Quellensteuer erfolgreich zurückgefordert habt, ist das Ergebnis ebenfalls identisch mit einem Investment in ein deutsches Unternehmen.

Die Möglichkeiten Nummer 2 und 3 gelten nur in den Fällen, in denen Ihr keinen Freistellungsauftrag gestellt habt oder diesen überschreitet. Wenn Ihr einen Freistellungsauftrag erteilt habt und Eure Kapitalerträge geringer als 801 bzw. 1.602 € sind, ist die einbehaltene Quellensteuer ebenfalls verloren. Dies ist der Fall, da Ihr die Steuer nur verrechnen könnt, wenn Ihr diese auch gezahlt habt.

Sollte sich im Verlauf der Nachforschung herausstellen, dass eine Rückforderung keinen Sinn ergibt, hat Eure ausländische Investition einen finanziellen Nachteil. Eine Rückforderung kann z.B. dann ein Nachteil sein, wenn der Antrag auf Rückerstattung mehr kostet, als Ihr zurückerhaltet. Ebenfalls könnt Ihr den Aufwand der Rückerstattung an Eure Depotbank abgeben. Allerdings nehmen auch diese dafür Gebühren und Ihr müsst vorab prüfen, ob sich das Verfahren lohnt. Wenn sich ein Investment als finanzieller Nachteil herausstellt, solltet Ihr herausfinden, ob es nicht ein Alternativinvestment in einem anderen Land gibt.

Wie finde ich meine Immobilien?

Heute stelle ich Euch vor, wie ich meine Immobilien finde und wieso ich so viel besichtige. Ich schreibe diesen Artikel, da ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis oft gefragt werde, wie ich an so viele interessante Immobilienbesichtigungen komme.

Immobiliensuchportale

Wie die meisten suche auch ich sehr intensiv über Suchportale nach Immobilien. Diese Art zu suchen hat einen geringen Zeitaufwand und lässt sich bequem beim Frühstücken oder vor dem Schlafen erledigen. Ich suche dabei immer “nur” in den vier Stätten, in denen ich mich auskenne. Andere Standorte kann ich einfach nicht sicher einschätzen und stellen daher ein zu großes Risiko für mich dar. Gerade am Anfang eines Immobilieninvestordaseins kann ein Fehlkauf dafür sorgen, dass man Anschlussfinanzierungen deutlich schwerer erhält.

Wenn man regelmäßig auf den Suchportalen unterwegs ist, ist die Suche auch schnell erledigt. Ich lasse mir immer nur die neuen Inserate anzeigen, da ich die alten bereits für mich ausgeschlossen habe. Dadurch muss ich pro Woche nur fünf bis sechs Anzeigen bewerten. Wenn mich ein Inserat interessiert, schreibe ich dem Makler eine sehr höfliche und individuelle Nachricht. Er soll sich nicht wie jemand fühlen, der eine Massennachricht erhält und merkt damit, dass mein Interesse echt ist.

Makler und Besichtigungen

Makler schaffen in vielen Fällen den Kontakt zu den Verkäufern von lukrativen Immobilien. Daher ist es besonders wichtig, dass diese wissen, dass man auf der Suche ist. Denn viele Immobilien werden verkauft, bevor sie auf einem Immobilienportal inseriert werden. Daher ist es für mich bei jeder Besichtigung wichtig, dem Makler deutlich zu machen, dass ich unabhängig davon, ob ich diese Wohnung kaufe oder nicht, immer auf der Suche nach Objekten bin. Ebenfalls teile ich dem Makler mit, wie hoch mein aktueller Spielraum ist. Wenn sich meine mögliche Darlehensgrenze erhöht, teile ich auch dies meinen Maklern kurz mit. Man darf nie vergessen, dass auch Makler erhebliche Kosten durch das Inserieren von Objekten und ständige Fahrten zu diesen tragen. Diese Kosten wollen sie natürlich reduzieren, weshalb Makler neue interessante Objekte meistens vorab einem festen Kundenstamm zukommen lassen. Selbstverständlich kommt man nicht durch ein oder zwei Gespräche in den Genuss, immer die besten Angebote als erstes zu erhalten. Allerdings kann man sich diese Stellung erarbeiten und bekommt dann oft gute Angebote.

Immobilien durch die Hausbank

Wie die meisten Banken, hat auch meine Hausbank eine Immobilienabteilung, in der ich in der Interessentenkartei hinterlegt bin.  Für viele ist dieser wirklich einfache Tipp leider nicht selbstverständlich. Die Immobilienabteilung eurer eigenen Bank ist für eine schnelle Abwicklung sehr gut geeignet. Unterlagen können bequem im Haus versendet werden und sind damit schnell bei dem richtigen Sachbearbeiter.

Hausverwaltungen

Ich pflege einen guten Kontakt zu meinen Hausverwaltungen, denn diese erfahren sehr oft durch ihre Kunden, ob Verkaufsabsichten bestehen. Meine Verwalter sehen es daher auch als unproblematisch an, wenn ich mehrere Einheiten in einem Haus besitze. Daher habe ich all meinen Hausverwaltungen erlaubt, meine Kontaktdaten an jeden weiterzugeben, der etwas verkaufen möchte. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass ich die Gebühren für den Makler sparen könnte.

Umfeld

In Deutschland ist es leider noch oft so, dass man “über Geld nicht spricht”. Allerdings ist es bei der Immobiliensuche unglaublich wichtig, dass auch dein privates Umfeld weiß, dass du auf der Suche nach Immobilien bist und sie dir auch leisten kannst. Allerdings sollte man sensibel damit sein, wie man dieses Thema zur Sprache bringt. Wenn man es nicht richtig rüberbringt, wird man schnell als arrogant oder eingebildet eingestuft. Ich bringe das Thema, dass ich nach Immobilien suche, daher immer nur beiläufig unter, wenn ich z.B. angesprochen werde, dass ich schon Wohnungen vermiete.

Besichtigungen

Alle fünf Punkte bringen mir sehr viele Besichtigungen ein, doch leider ist nur ca. eins von zehn Objekten für mich interessant. Daher versuche ich auch möglichst viele interessante Immobilien zu besichtigen, wenn ich es zeitlich unterbringen kann. Da ich mir nach einer Besichtigung immer recht viel Zeit lasse, eine Entscheidung zu treffen, verpasse ich leider einige Chancen. Allerdings mache ich mir keinen Druck mit dem Erwerb von neuen Wohnungen, da ich mir sicher bin, dass nach jedem verpassten Deal früher oder später ein neuer kommt.

 

Performance meiner Aktien (bis 01.12.2018)

Auch der Börsenmonat November war für unsere Aktien ein sehr wackliger Monat. Am Anfang des Monats sah alles nach einer Erholung der Aktienmärkte aus. Der DAX stieg von 11.300 auf 11.600 Punkte an und die Medien berichteten wieder deutlich freundlicher über die mögliche Zukunft. Allerdings holte den DAX die Hängepartie um den Brexit und andere Nachrichten schnell wieder ein und ließen ihn auf 11.100 Punkte abstürzen. Von diesem Tief erholte der DAX sich zum Ende des Monats und schloss mit –0,4% knapp unter dem Monatsanfang.

Meine Aktien vs DAX

DAX, Aktien, Anlegen
DAX-Entwicklung im November. Quelle Ariva.de

Den November sehe ich für die zukünftige DAX-Entwicklung als eine Art Übergangsmonat für die zukünftige Entwicklung. Viele Analysten rufen bereits den nächsten langandauernden Bärenmarkt aus. Allerdings halte ich von den meisten Analysten und ihren sich ständig ändernden Meinungen herzlich wenig. Fakt ist allerdings, dass es in der Weltpolitik zur Zeit viele ungeklärte Probleme gibt, welche für die meisten Konzerne eine Herausforderung darstellen. Auf Britannien schlittert man einen unkontrollierten Brexit entgegen. Einige Wirtschaftsforscher sind sich sicher, dass das für das Vereinigte Königreich die größte Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg auslösen könnte. In Deutschland fällt der Ifo-Index das dritte Mal in Folge, was für eine Wende in der Konjunktur steht. Für den Ifo-Index werden insgesamt 7.000 Unternehmen aus Deutschland befragt, wie diese die nächsten sechs Monate einschätzen. Der Ifo-Index gilt als einer der wichtigsten Frühindikatoren um ein Abschwächen der Wirtschaft zu erkennen. Ebenfalls gehen einige Volkswirte davon aus, dass Deutschland seine Wachstumsprognose nicht erreichen wird. Derzeit wird ein Anstieg des BIP um 1,8 % anvisiert; Volkswirte rechnen nur mit einem Anstieg von 1,3 %. Auch der plötzliche und starke Einbruch der Energiepreise führte dazu, dass viele Unternehmen vor neuen Herausforderungen stehen.

Brent, Aktien, Ölpreis
Ölpreis im November 2018. Quelle Ariva.de

Besonders Aktien von Ölförderern waren in den letzten Monaten aufgrund des starken Ölpreises gestiegen und geben nun Teile der Gewinne wieder ab.

Mein Depot

Ende Oktober stand mein Depot mit 1,76 % im Plus. Allerdings haben besonders die Brexit-Sorgen meinem Depot ordentlich zugesetzt.

Depot, Aktien
Depotstand Ende November 2018

Mein Depot hat in dem Schaukelmonat ca. 2,5 % an Wert verloren. Die Gesamtsumme meines Depots beträgt 22.600 €, da ich erst am Montag oder Dienstag neuen Aktien dazu kaufen werde. Ich sehe die Entwicklung an den Börsen weiterhin nicht als Problem, sondern als große Chance gute Unternehmen günstig zu kaufen. Ich werde in den nächsten Tagen einen Artikel dazu veröffentlichen, welche Aktien für die nächsten Monate auf meiner “Wunschliste” stehen. Des Weiteren denke ich aktuell darüber nach, bei meinen schwächsten Positionen die aktuellen Kurse zum Nachkaufen auszunutzen.

Meine besten Positionen waren:

  1. Deutsche Telekom
  2. Unilever
  3. Allianz

Deutsche Telekom

Die positive Kursentwicklung aus dem letzten Monat hat sich auch im November fortgesetzt. Insgesamt war die Telekom im November einer der besten DAX-Werte und erzielte ein Plus von über 7,2 %. Für die Telekom wird es in den nächsten Monaten wichtig sein, wie die Lizenzvergabe um die 5G-Frequenzen verläuft. Wird dort ein guter Deal erzielt, steht der Aktie neuen Höhen nichts im Weg.

Unilever

Das konservative Unternehmensumfeld von Unilever kam der Aktie auch in diesem Monat zugute und brachte ein Plus von 5,5 %. Unilever ist in meinem Depot die einzige Aktie, bei der ich meinen dritten Zukauf nicht getätigt habe. Dies liegt daran, dass direkt nach dem zweiten Kauf der Übernahmeversuch aus den USA kam und die Aktie um über 20 % stieg. Bei der nächsten Kursschwäche werde ich dieses Versäumnis ausräumen.

Allianz

Bereits vor Wochen zeichnete sich ab, dass die Allianz ihre Jahresziele erreichen wird. Des Weiteren will die Allianz in ganz Europa mit einem Online-Versicherer und standardisierten Angeboten bei den Kunden punkten. Die Onlineversicherung soll den Namen Allianz Direct erhalten und neue Marktanteile erschließen. In den zukünftigen Jahren geht der Konzern von einem Umsatzwachstum von 4 % pro Jahr aus. Das Gewinnwachstum soll bei 5-6 % pro Jahr liegen. Allerdings wird weniger Geld für Aktienrückkäufe bereitgestellt, da zukünftig Firmenzukäufe wieder mehr im Fokus stehen.

Meine drei schlechtesten Positionen:

  1. Lloyds Banking
  2. Imperial Brand
  3. Freenet

Lloyds Banking & Imperial Brand

Mit minus 8,5 % und minus 8 % haben die Aktien dieser beiden Unternehmen einen wirklich schlechten Börsenmonat hinter sich. Allerdings ist dafür nicht die Unternehmensentwicklung verantwortlich, sondern der ungeklärte Brexit. Imperial Brand hat die Dividende sogar wie versprochen um 10 % gesteigert. Aber auch diese Maßnahme konnte kaum einen Anleger überzeugen, in das Unternehmen zu investieren. Ich bin der Meinung, dass der Brexit noch für viele interessante Investitionschancen sorgen wird.

Freenet

Bei Freenet scheiden sich weiterhin die Geister. Das Unternehmen bietet eine stabile Dividendenrendite von ca. 10 %, was in Deutschland eine absolute Seltenheit darstellt. Auf der anderen Seite wirkt die Unternehmensführung ratlos, wie man das Unternehmen in den nächsten Jahren ausrichten möchte. Ich bleibe investiert und überlege auch hier, ob ich weitere Aktien von diesem Unternehmen kaufe.

Alle Aussagen und vorgestellten Unternehmen dienen nicht der Anlageberatung. Jeder muss sich selbst informieren, in welche Aktien er investiert.

Wie ich Geld verdiene

Heute stelle ich Euch vor, wie sich meine Bonität zusammensetzt und wie ich mein Geld verdiene. Euer Einkommen ist für jede Kreditentscheidung einer der wichtigsten Faktoren. Daher ist es wichtig, so viel Geld wie möglich zu verdienen. Wichtig hierbei ist, dass Euer Verdienst nicht nur aus einer Quelle stammen muss. Im Gegenteil sehen es viele Banken gerne, wenn Ihr Euer Geld aus verschiedenen Quellen bezieht.

Wie stehe ich zum Sparen?

Ich achte sehr stark darauf, dass ich jeden Monat einen Mindestbetrag von 500 Euro spare. Trotzdem halte ich nichts davon, beim Sparen meinen Lebensstandard zu beschneiden. Wenn ich meine monatlichen Abos (Netflix, Amazon Prime, Spotify…) kündige, würde ich dadurch viel sparen. Ich bin viel mehr ein Freund davon,  meine Ausgaben nur um 5 % zu erhöhen, wenn sich mein Einkommen um 10 % erhöht. Dadurch steigt meine mtl. Sparquote und trotzdem erhöht sich meine Lebensqualität.

Des Weiteren ist Sparen, ohne das Einkommen zu steigern, endlich. Was meine ich damit? Wenn Ihr monatlich 2.000 € Netto verdient, ist dies ein ordentliches Einkommen um Geld anzusparen. Solltet Ihr nun auf jeden unnötigen Konsum verzichten und so billig wie möglich wohnen (z.B. in einer WG), dann lässt sich Eure Sparrate kurzzeitig weiter steigern. Allerdings habt Ihr früher oder später Eure maximale Sparrate erreicht und damit auch jede Möglichkeit ausgeschöpft, weiteres Geld einzusparen. Selbst wenn Eure Sparquote bei 60 % oder höher liegt, kann es gut sein, dass Eure Sparrate kleiner ist als meine. Daher zeige ich Euch in diesem Artikel, wie ich mein Einkommen stetig erhöhe.

Wie setzt sich mein Einkommen zusammen?

Mein monatlich verfügbares Geld beziehe ich aus verschiedenen Quellen. Manche Einnahmequellen sind dabei konstanter als andere, aber trotzdem werden die meisten von meiner Bank anerkannt.

Einkommen aus dem Angestelltenverhältnis

Derzeit stammt der größte Teil meines Einkommens aus meinem Arbeitsverhältnis. Aus vertraglichen Gründen darf ich mein genaues Gehalt leider nicht offenlegen. Was ich über mein Gehalt erzählen darf, ist, dass ich außertariflich im öffentlichen Dienst angestellt bin. Das bedeutet, dass ich jede Tariferhöhung erhalte und zusätzlich noch über weitere Gehaltserhöhungen mit meiner Führungskraft verhandeln kann. Alleine die Tariferhöhungen reichen aus, dass mein Gehalt jedes Jahr um ca. 3 % steigt. Darüber hinaus gibt es bei uns einen Bonustopf, welchen die Führungskraft frei an die Mitarbeiter ausschütten kann.

Mit Mehrarbeit zu mehr Geld

Es gibt darüber hinaus noch weitere Möglichkeiten, bei uns in der Firma das monatliche Gehalt zu steigern. Wir setzen bei unseren Kunden mehrfach im Jahr neue Softwares ein. Dies geschieht immer am Wochenende, damit wir den laufenden Betrieb nicht stören. Das Einsetzen dieser Software wird durch Rufbereitschaften begleitet. Das bedeutet, dass ich für die Tage, in denen ich Rufbereitschaft habe, zu Hause bleibe und im Fall einer Störung den Sachverhalt ansehen kann. Dafür, dass ich einen Samstag oder Sonntag zuhause bleibe, erhalte ich für den Monat einen Aufschlag von ca. 15 % auf meine Vergütung. Diese Vergütung erhalte ich immer – ob ich ausgelöst werde oder nicht.

Eine weitere Methode um das Gehalt zu steigern ist, sich Überstunden auszahlen zu lassen. Ich mache dies immer in kleinen aber regelmäßigen Schritten. Je nachdem wie mein Stundenkonto steht, lasse ich mir 4 bis 5 Stunden die Woche auszahlen. Dies führt ebenfalls dazu, dass mein Gehalt in diesen Monaten 10 % bis 12 % höher ist als normalerweise. Bei mir in der Firma ist es möglich, sich 9 von 12 Monaten im Jahr Überstunden auszahlen zu lassen. Da bei uns immer sehr viel zu tun ist, konnte ich diese Möglichkeit bisher auch immer nutzen.

Einnahmen aus P2P

Eine weitere Möglichkeit Geld zu verdienen, ist eine Geldanlage in P2P. In anderen Artikeln habe ich meine Anlage in P2P-Krediten bereits vorgestellt. Aktuell erhöht dies meine monatlichen Einnahmen um etwas mehr als 20 €. Ich habe bereits erste Gespräche mit meinem Bankberater zu diesem Einkommensstrom geführt. Leider haben diese Gespräche ergeben, dass man zwar das Geld auf dem Anlagekonto bei Mintos in meiner Vermögensaufstellung anerkennt, aber man nicht bereit ist, meine Einnahmen um den Wert der monatlichen Zinszahlungen zu erhöhen.

Dividendeneinnahmen

Dividenden sind Gewinnausschüttungen von Unternehmen an Ihre Aktionäre. Durch das Halten von Aktien am Ausschüttungstag ist man dividendenberechtigt und erhält die Dividende. Dadurch, dass ich die Dividende nicht ausgebe, sammelt sich ordentlich zusätzliches Geld auf meinem Depotgegenkonto. Über dieses zusätzliche Einkommen führe ich genauestens Buch. Dadurch, dass ich die Regelmäßigkeit meiner Dividenden nachweisen kann, akzeptiert meine Bank 50 % meiner Dividenden als Einnahmen. Da es sich um Erträge aus Aktien handelt, nimmt meine Bank diesen hohen Sicherheitsabschlag. Allerdings schützt sie damit auch indirekt mich, indem ich mich nicht überschulde.

Mieterträge

Diese Einkommensart sieht meine Bank neben meinen Gehalt am liebsten. Von den Erträgen aus meiner Vermietung werden pauschal 15 % abgezogen. Der restliche Betrag wird komplett zu meinem verfügbaren Gehalt hinzugerechnet. Dadurch, dass ich meine Wohnungen sehr billig kaufen konnte, sammelt sich regelmäßig viel Geld auf meinem Mietkonto an. Immer wenn sich auf diesem Konto ein bestimmter Betrag gebildet hat, verwende ich diesen für meine P2P- oder Aktienanlage. Somit erhalte ich einen guten Zinseszins auf dieses Geld.

Meine Steuererklärung

Eine Steuerrückerstattung ist zwar kein richtiges Einkommen, da man vorher ja bereits das Geld ausgegeben hat. Allerdings möchte ich an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass man durch Gestaltung der Steuererklärung vieles günstiger bekommt und man bares Geld spart. Sowohl mein iPad Pro, als auch mein MacBook Air habe ich zu 40 % von der Steuer abgesetzt. Als Begründung habe ich mein Studium und meinen Job als Entwickler angegeben. Des Weiteren setze ich meinen Börsenbrief von der Steuer ab. Dies sind nur drei Beispiele von Dingen, die ich mir ohnehin zugelegt hätte, aber durch das Absetzen deutlich billiger erhalten habe.

Mein Blog

Kommen wir zu der letzten Einnahmequelle, mit welcher ich Geld verdiene. Mein Blog befindet sich noch im Aufbau. Sowohl mit der Struktur, als auch mit der Gestaltung experimentiere ich noch herum. Allerdings dürfte Euch aufgefallen sein, dass ich Werbung auf meinen Blog schalte. Dies tue ich nicht, um an meinem Blog ordentlich zu verdienen, sondern um die laufenden Kosten zu decken. Ich nehme ihn auch nur mit in diesen Artikel auf, weil ich Euch keine Einkommensquelle vorenthalten möchte. Sobald mein Blog ein Jahr alt ist, werde ich einen ausführlichen Artikel zu den Kosten und den Einnahmen meines Blogs veröffentlichen.