Corestate Capital – Value trap oder stark unterbewertet?

In den letzten Wochen habe ich mich viel mit dem Corestate beschäftigt. Aufmerksam bin ich auf das Unternehmen durch die Unternehmenskennzahlen geworden. Der Kurs von Corestate ist gemessen an den bekannten Unternehmen schon fast zu günstig um wahr zu sein. Deshalb habe ich kurzerhand, obwohl ich keinen Freetrade mehr zur Verfügung hatte, eine erste Position für mein Depot gekauft.

Corestate
Corestate Capital – Eine erste Position

Im nachfolgenden Artikel stelle ich Euch vor, wie das Unternehmen Geld verdient, welche Risiken aus meiner Sicht bestehen und warum ich das Unternehmen gekauft habe.

Wichtig hierbei ist, dass es sich dabei lediglich um meine Meinung!

Viel Spaß beim Lesen!

Wie verdient Corestate Geld?

Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als Immobilien-Investmentmanager. Als Kundengruppe hat es dabei vor allem institutionelle Kunden, Family Offices und reiche Privatpersonen.

Für seine Kunden bietet das Unternehmen das gesamte Spektrum an Real Estate Management Leistungen an wie z.B. Fondsmanagement, Assetmanagement, Probertymanagement. Ebenfalls ist das Unternehmen auch in der Projektentwicklung tätig.

Insgesamt verwaltet das Unternehmen 22 Mrd. € und hat im Jahr 2017 einen Umsatz von 161 Mio. € gemacht.

Was macht Corestate attraktiv?

Corestate Kursentwicklung
Corestate KursentwicklungQuelle:Finanzen.net

Das Management hält bisher alle Prognosen zuverlässig ein und steigert jährlich den Umsatz und den Gewinn. Seit dem Börsengang ist der Aktienkurs in der Spitze über 200 % gestiegen und das ohne die Dividendenzahlungen zu berücksichtigen. Auch nach dem Kursabsturz von über 25 € liegt die Aktie seit dem IPO noch mit 71 % im Plus.

Erst kürzlich wurde beschlossen, die Dividende um 25 % zu erhöhen. Damit wird für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 2,50 € pro Aktie ausgeschüttet. Beim aktuellen Aktienkurs von 30 € macht das eine Rendite von über 8 %. Ebenfalls liegt das KGV durch starken Kursrückgang bei unter 6.

Aus organischer Sicht lag das Wachstum bei 9 % aus anorganischer Sicht lag es sogar bei über 15 %. Des Weiteren will man sich zukünftig noch stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren und hat dafür Assets im Wert von einer Milliarde € beim Nicht-Kerngeschäft reduziert. Im Kerngeschäft lag das Wachstum im letzten Jahr sogar bei über 9 %. Dieser Schritt wurde auch deshalb unternommen, weil man im Kerngeschäft für einen ähnlichen Aufwand eine wesentlich bessere Marge erhält.

Für das nächste Jahr wurde wieder ein Umsatzwachstum von über 30 % im Kerngeschäft in Aussicht gestellt.

Allerdings können die Bilanzkennzahlen etwas täuschen, wenn man sich diese zu flüchtig ansieht. Im letzten Jahr gab es durch einen Verkauf von Bestandsimmobilien einen Sondererlös von 50 Millionen €. Obwohl dieser Effekt einmalig war, konnte der Gewinn durch das Wachstum gehalten werden. Dies zeigt ebenfalls die Stärke und das Wachstum des Unternehmens.

Risiken?

Das klingt alles zu schön um wahr zu sein? Welche Risiken gibt es bei dem Unternehmen?

Auch wenn alle aufgeführten Punkte nach bestem Gewissen ausgearbeitet wurden, ist der Aktienkurs des Unternehmens nicht ohne Grund so stark eingebrochen. Seit Monaten wird Corestate massiv leerverkauft. Leer verkaufen bedeutet, dass man sich Aktien des Unternehmens leiht und später zurückgibt. Dadurch, dass die geliehenen Aktienpakete zeitgleich am Aktienmarkt verkauft werden, kommt es zu einem Überangebot und der Aktienkurs wird zum Absturz gebracht. Wichtig ist, dass diese Leerverkäufer meistens nicht unbegründet vorgehen. In der Vergangenheit wurden durch Leerverkäufe eine Reihe von Bilanzskandalen bei Unternehmen aufgedeckt.

Auf der anderen Seite können Leerverkäufe auch zu einer Chance führen, denn irgendwann müssen die geliehenen Aktien zurückgekauft werden. Sollte dies zu schnell erfolgen, kann es zu einer starken Nachfrage kommen und der Kurs steigt rasant. Als bestes Beispiel kann man hierfür VW heranziehen. Dort stieg der Aktienkurs innerhalb weniger Tage auf 1.000 €, da Leerverkäufer ihre geliehenen Aktien zurückkaufen mussten.

VW, Leerverkäufer
Historische Entwicklung von VW Quelle: Finanzen.net

Was erwarte ich?

Corestate ist ein kleines Unternehmen aus dem S-DAX, welches in der Vergangenheit nicht gerade hohe Umsätze an der Börse hatte. Ebenfalls steht das Unternehmen vergleichsweise wenig in den Nachrichten. Daher denke ich, dass das Unternehmen von den Leerverkäufern als Ziel gewählt wurde, weil es ein vergleichsweise leichtes Ziel war. Innerhalb kürzester Zeit wurde durch die massiven Leerverkäufe Unsicherheit an der Börse verbreitet und der Aktienkurs ist um fast 50 % abgestürzt. Des Weiteren bin ich mir sicher, dass falls die Leerverkäufer einen Verdacht auf Bilanzmanipulation haben, sie diesen bereits in den Medien verbreitet hätten.

Daher gehe ich davon aus, dass das Management nächsten Monat auf der Hauptversammlung alle Ziele bestätigen wird und viel Unsicherheit aus dem Markt verschwindet.

Trotzdem soll man sich bei so einem Investment immer vor Augen führen, dass der Markt länger unrealistisch sein kann, als man selbst Geduld hat. Ebenfalls ist es wichtig, dass die Positionsgröße in einem gesunden Verhältnis zum Gesamtdepot steht.

Des Weiteren sollte man sich nicht von Emotionen leiten lassen. Ich werde die Position in den nächsten Monaten auf 1.500 € aufstocken, wie all meine Positionen. Sollte sich allerdings herausstellen, dass das Unternehmen in Schieflage gerät oder sich doch eine “Leiche im Keller” verbirgt, trenne ich mich von dieser Position.

Ebenfalls ist das Management eine der Hauptaktionäre am Unternehmen, weshalb jeder Euro Aktienkursverlust auch dem Management Verluste zuführt. So etwas gefällt mir besonders, weil dadurch das Management zum langfristigen Wirtschaften angeregt wird.

Ich hoffe, meine Zusammenfassung des Unternehmens hat Euch gefallen. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um keine Empfehlung handelt, sondern nur um meine Meinung zu dem Unternehmen und wie ich zu meiner Kaufentscheidung gekommen bin.

Hier findet Ihr mein ganzes Dividendendepot im Überblick.

Mein passives Einkommen – Stand 01.03.2019

passives Einkommen, Cashflow
Passives Einkommen im Februar 2019

Durch einen Kurzurlaub in Hamburg und eine Dienstreise ist auch der zweite Monat des Jahres für mich wie im Flug vergangen. Ebenfalls war der Februar ein Monat, in welchem ich mich fast gar nicht um meine Finanzen gekümmert habe.

Aktuell überlege ich, den Zielwert deutlich zu erhöhen. Selbstverständlich kann ich alleine von 2.100 € gut leben, allerdings wird früher oder später das Thema Familie auch bei mir anstehen und aus meiner Sicht kann man von 2.100 € nicht vernünftig für eine Familie sorgen.

Was bringt es mir, wenn ich finanziell frei bin, meine Familie allerdings nicht? Richtig, nichts!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen des Beitrags, wie sich mein passives Einkommen im Februar entwickelt hat.

Immobilien

Auch im Februar haben alle Mieter pünktlich ihre Miete überwiesen, woraus sich meine 1.420 € Mieteinnahmen zusammensetzen.

Mitte des Monats teilte mir der Makler mit, dass seine Kundin mit dem von mir angebotenen Kaufpreis einverstanden ist. Allerdings ist seine Kundin psychisch instabil. Durch ihre Krankheit konnten wir leider noch keinen Notartermin festlegen.

Zusätzlich überlege ich zur Zeit, ob ich meinen privaten Keller vermiete, um mein Einkommen weiter zu steigern. Allerdings lese ich mich zum Thema noch in die rechtlichen Grundlagen ein.

Da ich in den nächsten Monaten die Abteilung wechsele, werde ich aus Zeitmangel in nächster Zeit deutlich weniger Wohnungen besichtigen.

Dividenden

Leider besitze ich noch kein Unternehmen, das seine Dividende im Februar ausschüttet. Diesen Mangel werde ich aber im Laufe des Jahres beseitigen.

P2P-Investments

Bei Mintos fallen meine Einnahmen für diesen Monat über 50 % höher aus, als für den letzten. Dies liegt daran, dass viele meiner vergebenen Darlehen zurückgekauft wurden. Dadurch habe ich unverhältnismäßig viele Darlehensfälligkeiten gehabt.

Bei Twino sind meine Einnahmen sogar um über 100 % gestiegen. Dies liegt allerdings daran, dass mein Kontostand bei Twino noch sehr gering ist. Dadurch hatte jede Einzahlung von mir eine große Wirkung auf die zukünftigen Zinsen. Auch in der Zukunft bespare ich Twino weiter, um mein passives Einkommen durch P2P zu erhöhen.

Blog

Der Blog wird wohl dauerhaft meine am wenigsten konstante Einnahmequelle sein.

Sowohl meine direkten Aufrufe, als auch meine Anrufe über Google steigen jeden Monat. Dies zeigt mir, dass ich auf meinem Blog den richtigen Content veröffentliche und auch mein Googleranking steigt. Allerdings kann ich es nicht beeinflussen, wie oft auf die angezeigte Werbung geklickt wird.

Da die Kosten für den Blog bis jetzt nur bei 4,95 € liegen und ich hier weiter keine Gewinnabsicht habe, sehe ich mein passives Einkommen durch den Blog sehr entspannt.

Unerwartete Kosten

Ich hatte im Februar keine unerwarteten Kosten. Allerdings überlege ich zur Zeit, ob ich meine monatliche Sparrate für unerwartete Kosten ändere. Aktuell fließen jeden Monat 100 € in einen Bausparvertrag und der restliche Überschuss verbleibt auf meinem Girokonto.

Da der Bausparvertrag noch mit 1 % verzinst wird, ist es eigentlich nicht mein Ziel diesen so schnell wie möglich voll zu sparen. Auf der anderen Seite liegen in dem Bausparvertrag bereits 3.400 €, welche für deutlich bessere Investitionen genutzt werden könnten.

Überschuss und Zielerreichung

Im Februar stieg mein passives Einkommen um 104,23 € und beträgt damit 568,25 €. Dadurch komme ich meinem Ziel fast 5 % näher und stehe für diesen Monat bei einer Zielerreichung von 27,06 %. Damit habe ich über ein Viertel geschafft!

Ich gehe davon aus, dass dieser Wert in den nächsten Monaten weiter steigen wird, da ich für diese große Dividendenzahlungen erwarte.

Depotentwicklung bis zum 01.03.2019

Nach den letzten sehr volatilen Börsenmonaten kommt langsam wieder Ruhe in die Aktienmärkte. Die letzten beiden Monate in 2018 ging es noch mit großen Schritten Richtung Süden, nur um dann im Januar genau so stark nach Norden zu drehen. Sollten die nächsten Monate ebenfalls schwankungsarm an den Aktienmärkten bleiben, bin ich davon überzeugt, dass weiter Anleger an die Börse zurückkehren werden.

Mein Depot vs DAX

DAX, Entwicklung, Aktienmärkte
DAX-Entwicklung im Februar.Quelle: Finanzen.net

Der Februar zeigt einmal mehr, warum kurzfristiges Handeln keine Handlungsmethode für mich ist. Innerhalb weniger Tage verlor der Aktienmarkt im Februar über 400 Punkte. Als die ersten Nachrichten hochkamen, dass das Aufbäumen im Januar die Aktienmärkte nicht vor einem Crash schützen würde, drehte allerdings unser DAX in die andere Richtung. Am Ende des Monats stand ein schönes Plus von 2,4 %.

Besonders beruhigend für mich ist die Tatsache, dass dieses Plus erreicht wurde, ohne dass eines der globalen “Probleme” gelöst wurde. Der Nordkoreagipfel zwischen Trump und Kim in Hanoi ist ohne Ergebnis geblieben. Die Briten können weiter keine Lösung für ihren Brexit finden und werden nun wohl das Austrittsdatum verschieben und auch die Mauer zwischen Mexico und den USA wird noch nicht gebaut. Dass keines dieser Probleme gelöst wurde aber die Aktienmärkte trotzdem steigen, zeigt sehr gut, dass politische Börsen nicht lange anhalten.

Mein Depot

Depotentwicklung, Sparen, Aktienmärkte
Depotentwicklung bis zum 01.03.2019

Im Februar hat sich mein Depot erfolgreich zurück ins Plus gekämpft. Um ganze 2,95 % stieg mein Depot, obwohl viele Werte aus meinem Depot im Februar einen Ex-Dividende-Tag haben.

Aktuell überlege ich, ob ich nicht zukünftig mein Depot mit dem MSCI-World vergleiche. Da mein Depot international aufgestellt ist, sollte es auch mit meinem internationalen Index verglichen werden.

Nachkäufe

Ich werde im März meinen dritten und erst einmal letzten Nachkauf bei Altria tätigen. Nach dem Kauf hat Altria die Zielgröße von ca. 1.500 € in meinem Depot erreicht.

Sollte nach meinem dritten Kauf nochmal stark abgekauft werden, ohne dass sich die Unternehmenszahlen ändern, würde ich noch einmal nachkaufen.

Da die Aktienmärkte in den letzten beiden Monaten wieder ordentlich gestiegen sind, beginnt für mich im März auch die schwierige Suche nach einem neuen Wert für mein Depot.

Unternehmensnachrichten

Im Februar gab es eine ganze Reihe von wichtigen und schönen Unternehmensnachrichten für mich.

Die Allianz hat eine Dividendenanhebung von 12 % angekündigt und zahlt damit für das Jahr 2018 9 € pro Aktie. Ebenfalls wurden weitere Aktienrückkäufe angekündigt.

Lies auch: Allianz – Aktienrückkauf und Dividendenerhöhung

Ebenfalls hat die Deutsche Telekom gemeldet, ihre Dividende von 0,65 € auf 0,70 € zu erhöhen. Das sind weitere 7,7 % mehr für mein Depot ohne Zukauf.

Lies auch: Dividendenerhöhung – Deutsche Telekom und Lloyds Banking liefern

Wie der letzte Link schon verrät, erhöht auch Lloyds Banking seine Dividende. Bei Lloyds Banking wird die Dividende um ca. 5 % erhöht. Zusätzlich werden für 1,75 Mrd. Pfund eigene Aktien zurückgekauft. Dadurch entsteht für die Aktie am Aktienmarkt eine schöne zusätzliche Nachfrage.

Freenet hat diese Woche gemeldet, dass die Dividenden auch für das Jahr 2018 bei 1,65 € je Aktie liegen wird. Damit wird das chaotische Jahr zumindest ohne Dividendenkürzung abgeschlossen. Freenet bleibt weiter ein Wackelkandidat in meinem Depot.

Dividendeneinnahmen im Februar

Leider besitze ich noch kein Unternehmen, welches seine Dividende im Februar ausschüttet. Allerdings befinden sich einige Unternehmen, die das Problem lösen können, auf meiner Watchlist.

Bei diesem Artikel handelt es sich lediglich um meine Meinung und nicht um eine Kaufempfehlung. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich.

Dividendenerhöhung – Deutsche Telekom und Lloyds Banking liefern

Dividendenerhöhungen sind ein wichtiger Bestandteil meiner Dividendenstrategie. Ich habe es mir zum Ziel gemacht, meine Dividendeneinnahmen jedes Jahr um 30 % zu erhöhen.

Lies auch: Ziele 2019

In den ersten Jahren kann ich diese Steigerung noch durch meine Sparquote erreichen. Allerdings werde wird es langfristig nicht möglich sein, mit einer Sparrate von 6.000 € im Jahr 30 % mehr Einnahmen zu generieren. Deshalb ist wichtig für mich, Aktien in meinem Depot zu haben, welche konstant ihre Dividende steigern.

Umso mehr hat es mich gefreut, dass diese Woche gleich zwei meiner Unternehmen eine Dividendenerhöhung verkündet haben.

Deutsche Telekom – Erwartungen übertroffen und Dividende erhöht

Bereits das vierte Jahr in Folge erhöht der Konzern aus Bochum seine Dividende. Für das Geschäftsjahr 2017 habe ich eine Dividende von 0,65 € pro Aktie erhalten. Dies hat mir eine Dividendenzahlung von 68,25 € eingebracht. Nach der Erhöhung erhalte ich nun für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 0,70 €. Das bedeutet eine Dividendenerhöhung von ca. 7,7 %.

Dividendenerhöhung, Dividendensteigerung
Dividendenerhöhungen Deutsche Telekom.Quelle: Ariva.net

Die Ertragskraft des Konzerns stieg dabei auf 5,65 Mrd. € an. Das bedeutet für die Deutsche Telekom einen Anstieg von 12,6 %.

Zusammen mit den letzten Zahlen gab der Vorstand des Unternehmens ebenfalls einen Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr. In diesem wird weiter von steigenden Gewinnen und einem erhöhten Cashflow ausgegangen. Sollte dies erreicht werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass es für das Jahr 2019 eine weitere Dividendenerhöhung geben wird. Ich gehe beim Erreichen der Ziele davon aus, dass diese eine Erhöhung von mindestens 5 weiteren Cent mit sich bringen.

Sehe ich Risiken?

Es wird aktuell davon ausgegangen, dass die Deutsche Telekom im Mieterverfahren um die 5G-Lizenzen eine hohe Milliardensummen investieren wird. Aus meiner Sicht ist dieses Investment richtig, da man auch in der Zukunft den Bedarf der Kunden bedienen muss. Allerdings stellt jede große Investition auch ein entsprechendes Risiko da. Sollte sich diese Investition allerdings als Fehler herausstellen oder aber der Betrieb von Handyverträgen mit 5G-Netz nur schleppend anläuft, könnte der Ausblick gekippt werden.

Ein weiteres Risiko ist das US-Geschäft. In den letzten Jahren hat es sich zum größten Zugpferd der Telekom gemausert. Allerdings ist eine Abhängigkeit von einem Hauptmarkt für jedes Unternehmen ein Risiko. Ebenfalls soll der US-Ableger der Telekom mit dem dortigen Konkurrenten Sprint fusionieren um dadurch noch eine bessere Position im Markt erlangen. Sollte die Fusion scheitern, könnte es zu einem Rücksetzer der Aktie kommen, da bereits viele Anleger von einer erfolgreichen Fusion ausgehen.

Lloyds Banking steigert seinen Gewinn

Lloyds Banking ist eine meiner exotischen Aktien. Exotisch deshalb, weil viele deutsche Anleger das Unternehmen nicht kennen und noch weniger darin investiert sind.

Ich habe in Lloyds Banking investiert um verstärkt in die Währung Pfund zu investieren. Meine Spekulation liegt darin, dass ich davon ausgehe, dass der Brexit für Großbritannien nicht so schlimm wird wie in den Medien verkündet. Sollte ich richtig liegen, dann wird auch die Wirtschaft Großbritanniens weiter wachsen. Dadurch dürfte auch die führende britische Privatkundenbank Lloyds Banking weiter die Gewinne steigern können. Seit der Finanz- und Eurokrise hat das Unternehmen seine “Hausaufgaben” gemacht und viele Prozesse verschlankt. Dadurch konnte das Unternehmen einiges an Kosten einsparen und seit 2014 wieder eine Dividende an ihre Aktionäre zahlen. Des Weiteren führt das Unternehmen konstant Aktienrückkäufe durch um die Aktionäre zusätzlich am Gewinn des Unternehmens zu beteiligen.

Insgesamt wird Lloyds Banking von 4,4 Mrd. Pfund Gewinn 4 Mrd. Pfund an die Aktionär verteilen. Davon werden für 1,75 Mrd. Pfund eigene Aktien zurückgekauft. Zusätzlich erhalten die Aktionäre eine Dividendenerhöhung von ca. 5 %. Die Dividende wird auf 3,21 Pence gesteigert.

Dividendenerhöhung, Dividendensteigerung
Lloyds Banking – Dividendenerhöhung

Sehe ich Risiken?

Eine der möglichen Risiken, welche zukünftig Lloyds Banking belasten könnte, ist der Brexit. Allerdings ist dieses Risiko eines, das in der Zukunft alle Unternehmen belasten kann.

Ein anderes Risiko schlummert in den Büchern der Bank. Auch in diesem Jahr stiegen die Belastungen durch faule Kredite um 18 %. Insgesamt entsteht dadurch eine Belastung von 947 Millionen Pfund. Zusätzlich gibt es noch ein weiteres hausgemachtes Problem. Die Bank hatte über mehrere Jahre unnötige Restschuldversicherungen an ihre Kunden verkauft. Um diese Kunden zu entschädigen, hat Lloyds weitere 200 Millionen Pfund zurückgestellt. Damit steigen die Rückstellungen auf 750 Millionen Pfund an.

Um für die möglichen Risiken gut aufgestellt zu sein, verfügt das Institut über eine harte Kernkapitalquote von 13,9 %. Des Weiteren hat sich das Bankhaus in den letzten Jahren sehr profitabel aufgestellt und ist einem Konkurrenten bei der Digitalisierung um einige Schritte voraus.

Allianz – Aktienrückkauf und Dividendenerhöhung

Die zweite volle Februarwoche 2019 ist für alle Allianzinvestoren eine sehr positive. Eigentlich habe ich nur darauf gewartet, dass die Allianz die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 auf der Bilanzmedienkonferenz am 15.02.2019 bekanntgibt. Bereits am 14.02.2019 verkündet das Unternehmen, dass man einen Aktienrückkauf über 1,5 Mrd. € durchführen wird. Bereits 2017 und 2018 hatte die Allianz Aktien im Wert von mehreren Milliarden Euro zurückgekauft. Nur einen Tag später übertraf die Allianz mit einem Dividendenvorschlag von 9,00 € pro Aktie die Erwartungen deutlich. Dies entspricht einer Steigerung von 12,5 %. Der Durchschnitt der Analysten ging davon aus, dass die Dividende von 8,00 € auf 8,90 € erhöht wird. Dies wäre eine Steigerung von 11,3 %.

In dem folgenden Beitrag werde ich zuerst darauf eingehen, warum die Allianz einen Aktienrückkauf durchführt. Danach werde ich erklären, was ein Aktienrückkauf ist und wieso ich ihn bei der Allianz für positiv halte. Abschließend werde ich auf die Dividendenerhöhung eingehen und meine Erwartungen für die Zukunft darstellen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.

Dividende
Dividendensteigerung Allianz

Warum betreibt die Allianz einen Aktienrückkauf?

Bereits vor einigen Jahren kündigte der Vorstand an, dass man eigene Aktien zurückkaufen wird. Geknüpft ist diese Aussage an die Bedingungen, dass man keine geeigneten Übernahmeziele findet.

Die Allianz sitzt auf riesigen Geldbergen, welche für Übernahmen aufgebaut wurden. Allerdings sind in Zeiten von Negativzinsen solche Geldberge nicht immer nur positiv. Deshalb hat das Management beschlossen, dass man diese Geldreserven teilweise zum Aktienrückkauf nutzen wird. Dadurch steigen die Reserven der Allianz nicht weiter an und Kosten für Negativzinsen werden reduziert.

Was sind Aktienrückkäufe und welche Vorteile bringen sie?

Aktienrückkäufe erklären sich eigentlich schon durch den Namen. Bei Aktienrückkäufen kauft ein Unternehmen eigene Aktien am Markt ein. Dadurch entsteht am Aktienmarkt eine zusätzliche Nachfrage, welche den Aktienkurs steigern kann. Durch diese Nachfrage fällt eine Aktie in schwachen Marktphasen auch weniger.

Des Weiteren sind zurückgekaufte Aktien nicht dividendenberechtigt.

Die Allianz schüttet also keine Dividende an Aktien aus, die sie im eigenen Bestand hält. Dadurch bleibt deutlich mehr Geld im Unternehmen, welches für andere Zwecke genutzt werden kann. Oftmals erhöhen Unternehmen, die Aktienrückkäufe durchführen, ebenfalls ihre Dividende. Auf diese Weise profitieren wir Aktionäre doppelt von den Rückkäufen. Zum einen erhalten wir die Möglichkeit auf steigende Kurse durch eine erhöhte Nachfrage und zum anderen bleibt mehr Geld im Unternehmen, welches oft für Dividendensteigerungen genutzt wird.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Unternehmen die zurückgekauften Aktien oft vernichten.

Dadurch wird der erzielte Gewinn eines Unternehmens auf weniger Aktien verteilt. Dadurch kann der Gewinn pro Aktie steigen, obwohl der Gewinn eigentlich stagniert oder leicht sinkt. Sollte der Gewinn jedoch wie bei der Allianz steigen, ist das Vernichten von zurückgekauften Aktien ein Gewinnturbo. Der Gewinn pro Aktie steigt dadurch überproportional an und das KGV der Aktie sinkt. Die dadurch entstehende Unterbewertung zieht weitere Käufe an, welche für weitere Nachfrage sorgt.

KGV, Gewinn pro Aktie
Allianz – Gewinn je Aktie

Ist ein Aktienrückkauf sinnvoll?

Dies hängt immer von der Situation des Unternehmens ab. Wenn Unternehmen nur Aktienrückkäufe durchführt um den Aktienkurs zu pushen, dann kann dies schnell gefährlich werden. Zum einen wird auf diese Art oft versucht rückläufige Gewinne zu schönen und zum anderen zeigt es eine gewisse Ratlosigkeit des Managements.

Bei der Allianz halte ich den Aktienrückkauf nicht für gefährlich. Dies liegt daran, dass das Unternehmen durch Umstrukturierungen und Zusammenlegen von Sparten immer profitabler wird. Ebenfalls wurden kleine Zukäufe getätigt um sich in einigen Ländern besser aufzustellen. Allerdings haben diese Käufe “nur” dafür gereicht, dass sich die Reserven langsamer aufbauen. Des Weiteren ist es schön zu sehen, dass nicht um jeden Preis ein Zukauf getätigt wird.

Dividendenerhöhung bei der Allianz

Dividendenerhöhungen, Dividenden, Aktien
Allianz – Dividendenerhöhungen seit 2011

Die Dividende spielt in der Firmenpolitik eine wichtige Rolle. Der Vorstand ließ bereits mehr verkünden, dass man die Dividende niemals kürzen wolle. Diese Aussage macht die Erhöhung von 12,5 % umso eindrucksvoller. Denn sie zeigt, dass man sich sicher ist, nachhaltig eine Dividende in dieser Höhe zahlen zu können.

Des Weiteren war es die größte Erhöhung seit drei Jahren. Dies zeigt, dass die Allianz immer noch in der Lage ist, Kosten einzusparen, höhere Preise durchzusetzen und Marktanteile auszubauen.

Für mich bedeutet die Erhöhung, dass ich dieses Jahr 81 € Bruttodividende erhalte. Dadurch sorgt diese Position fast alleine dafür, dass ich einen Tag finanziell frei bin.

Mein ganzes Dividendendepot findest du hier.

Ausblick

Auch in den nächsten Jahren erwarte ich keine großen Zukäufe bei der Allianz. Dies ist aber aus meiner Sicht auch gut so. Denn solange die Zinsen niedrig sind, erhalten einfach zu viele Konkurrenten die Finanzkraft um mitbieten zu können. Dadurch würden Übernahmen sehr teuer werden.

Im Umkehrschluss gehe ich also auch für die nächsten Jahre von weiteren Aktienrückkaufprogrammen aus. Diese werden wie oben beschrieben dazu führen, dass auch mehr Geld pro Aktie für uns Aktionäre überbleibt.

Des Weiteren gehe ich davon aus, dass die Allianz ihren medialen Vertrieb weiter ausbaut und in diesem Bereich weitere Marktanteile übernimmt. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Kostenquote zu senken und die Gewinnmarge zu steigern.

Ebenfalls werden wir es vermehrt erleben, dass Töchter zusammengelegt werden und Unternehmensteile neu strukturiert werden. Dadurch wird es Kostensenkungen geben.

Die beiden Punkte werden zu einer starken Bonitätssteigerung der Allianz führen, welche das Unternehmen auch nach den Niedrigzinsen sehr agil agieren lässt.

Zu guter Letzt wird irgendwann die Zeit der niedrigen Zinsen vorbei sein und dadurch auch die Zeit des Anlagenotstandes. Dadurch kann mit dem Geld der Kunden wieder viel mehr Ertrag für uns Aktionäre erzielt werden.

Dieser Artikel stellt nur meine Meinung zur aktuellen Situation bei der Allianz dar und ist keine Anlageempfehlung. Ich besitze Aktien der Allianz!

Mein passives Einkommen

In der Vergangenheit habe ich Euch monatlich mit einem Update über die Performance von meinem Aktiendepot informiert. In diesen Updates gehe ich auf die aktuellen Markteinflüsse und auf die Entwicklung meines Depots ein. (Lies auch: Mein Depotentwicklung)

Des Weitern gebe ich Euch mit meinem Freiheitskalender einen Überblick, wie viel passives Einkommen ich im Jahr ungefähr erhalte. Anhand dieses Einkommens markiere ich Tage, an denen ich nicht mehr arbeiten müsste, grün. (Lies auch: Meine finanzielle Freiheit)

Damit dieser Kalender so aktuell wie möglich ist, werde ich zusätzlich zu meinen monatlichen Depotupdates, monatlich einen Überblick über mein passives Einkommen veröffentlichen.

In diesem Überblick werde ich kurz auf die wichtigsten Veränderungen eingehen und zukünftige Ereignisse ankündigen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen. Bitte gebt mir Feedback, falls Euch Informationen fehlen.

Einkommensübersicht

passives Einkommen, Cashflow
Passive Einkommensübersicht

Immobilien

Bei meinen Eigentumswohnungen verläuft aktuell alles nach Plan. Die zum 01.01.2019 ausgesprochene Mieterhöhung wurde von den Mietern wie besprochen umgesetzt. Dadurch steigen meine monatlichen Mieteinnahmen auf 1.420 €.

Ende letzten Jahres versuchte ich meine Mieteinnahmen weiter auszubauen, indem ich meine Garage online zur Vermietung anbot. Der Plan dahinter war, selber an der Straße zu parken, um weitere 30 € monatliche Einnahmen zu erhalten. Leider habe ich bisher keinen seriösen Interessenten gefunden. Daher überlege ich, Flyer in der Nachbarschaft zu verteilen, um auf das Angebot aufmerksam zu machen.

Des Weiteren habe ich letzte Woche Freitag, nach vielen Besichtigungen, ein verbindliches Angebot für eine neue Wohnung abgegeben. Da mein Angebot fast 10 % unter dem Angebotspreis liegt, hoffe ich, dass der Makler die Verkäuferin überzeugen kann, dies anzunehmen.

Sobald ich eine verbindliche Zusage erhalten habe, werde ich Euch ausführlich informieren.

Dividenden

Von Monat zu Monat betrachtet, werden meine Dividendeneinnahmen die größten Schwankungen aufweisen. Dies liegt daran, dass viele meiner Unternehmen in den selben Monaten ausschütten. Dadurch erhalte ich in manchen Monaten besonders hohe Erträge und in manchen fast nichts.

Langfristig betrachtet dürften Dividenden allerdings sehr konstante Einnahmen abwerfen. Es gibt sehr viele Unternehmen, die bereits seit über 50 Jahren jährlich ihre Dividende steigern.

Die erste Dividendenzahlung dieses Jahr kam von Walt Disney, welche erfreulicherweise wesentlich höher waren, als letztes Jahr.

Ich werde zukünftig weiter die Unternehmen kaufen, welche mein Depot am besten ergänzen und nicht danach gehen, monatlich möglichst gleichmäßige Einkünfte zu erhalten.

P2P-Investments

Meine passives Einkommen durch Mintos wird in naher Zukunft kaum noch ansteigen. Dies liegt daran, dass meine monatliche P2P-Sparrate nicht mehr in Mintos, sondern in Twino investiert wird. Dadurch steigen meine Zinseinnahmen bei Mintos nur noch durch den Zinseszins an.

Mein erster voller Monat bei Twino hat mir passives Einkommen in Höhe von 1,39 € eingebracht.

Ich bin gespannt, ob sich mein positiver Eindruck in den nächsten Monaten weiter bestätigt.

Mein Blog

Der Januar war der bis jetzt stärkste Monate für meinen Blog. In keinem anderen Monat hatte ich bisher so viele Aufrufe durch Google, generelle Aufrufe und Einnahmen durch meine Werbung.

Insgesamt 32 € konnte ich im Januar durch meinen Blog einnehmen und dadurch fast die kompletten Jahreskosten für das Hosting decken.

Trotzdem sind meine Blogeinnahmen nicht das, an dem ich verdienen will. Ich möchte mich verstärkt damit beschäftigen, wie ich durch die Einnahmen den Blog weiter verbessern kann. Außerdem werde ich einen Großteil meiner Blogerträge spenden und meine Spenden hier genau so transparent offenlegen wie meine Einnahmen.

Unerwartete Kosten

Meine unerwarteten Kosten für den Januar sind mir etwas unangenehm. Es handelt sich dabei um eine offene Rechnung bei meinem Notar. Anscheinend ist mir diese vor einigen Monaten durchgerutscht, weshalb ich Anfang Januar eine Zahlungserinnerung erhalten haben.

Unerwartete Kosten sind die größte Gefahr für Einkommensinvestoren wie mich. Falls nicht genug Rücklagen gebildet wurden, können diese Kosten mich dazu zwingen, bestehende Investments aufzulösen. Dadurch sinkt nicht nur mein bestehendes Vermögen, sondern auch mein passives Einkommen. Deshalb sollte man gerade in “guten Zeiten” ausreichend Rücklagen bilden, um vor unerwarteten Kosten geschützt zu sein.

Zielerreichung

Nachdem ich alle Daten aus dem Januar nach bestem Gewissen erfasst habe, komme ich für den Monat auf eine Zielerreichung von 22,10 %. Auf den ersten Blick sieht dieses Ergebnis für die kurze Blogger-Zeit sehr gut aus.

Allerdings müsst Ihr beachten, dass ich mit dem Aufbau von passivem Einkommen bereits vor vier Jahren begonnen habe. Das bedeutet, dass ich in der Vergangenheit meinem Ziel, 4 % pro Jahr, näher gekommen bin.

Da ich in der Vergangenheit viel Zeit damit verbrachte, Wissen über Steuern, Wertpapiere und Immobilien aufzubauen, ist mein Wachstum bewusst langsam gewesen. Über Jahre habe ich meine Bonität aufgebaut. Dadurch ist sowohl eine hohe Sparrate, als auch das Finanzieren von Wohnungen kein Problem mehr.

Ich bin sehr gespannt, wie der Prozentwert meiner Zielerreichung in den nächsten Monaten schwanken wird.

Depotentwicklung bis zum 01.02.2019

Kaum zu glauben, aber wahr! Wir haben bereits den ersten Börsenmonat im Jahr 2019 hinter uns. Da ich diesen Monat drei mal auf Dienstreise war, kam mir die Zeit wahrscheinlich noch kürzer vor. Ebenfalls zeigen meine Dienstreisen, dass man als Buy-and-Hold-Anleger nicht viel Zeit für sein Depot aufwenden muss. Ist man von einem Unternehmen überzeugt, überprüft man ein bis zwei mal im Jahr, ob die Gründe für die Überzeugung noch vorhanden sind. Ist dies der Fall, bleibt das Unternehmen im Depot. Falls die Gründe nicht mehr vorhanden sind, wird das Unternehmen verkauft.

Änderungen in meinen Depotupdates

Zukünftig wird mein Depotupdate mehr Informationen für Euch enthalten.

Sollte ich Dividendenerträge in dem Monat erhalten haben, werde ich das ausschüttende Unternehmen kurz vorstellen. Dabei vergleiche ich die Dividende mit dem Vorjahr und beleuchte die Veränderungen. Ebenfalls gehe ich darauf ein, ob ich von der Entwicklung enttäuscht bin oder nicht.

Des Weiteren werde ich kurz über meine Nachkäufe sprechen. Für Neukäufe wird es zukünftig ausführliche Artikel geben.

Lies auch: Altria – der ewige Zigarettenriese

Ebenfalls werde ich nicht mehr auf meine beste oder schlechteste Position im Depot eingehen, sondern auf die Positionen, bei denen es die wichtigsten Nachrichten gab.

Mein Depot vs. DAX

DAX, Aktien, Sparen
DAX-Entwicklung im Januar. Quelle: Ariva.net

Der Januar zeigt sehr gut, warum man nicht viel auf kurzfristige Börsenausschläge geben sollte. Damit meine ich nicht nur die Ausschläge von ein oder zwei Tagen, sondern auch, dass ein ganzer Monat ein kurzfristiger Ausschlag sein kann. Die Börse reagiert oft übertrieben auf Meldungen aus der Politik oder von Unternehmen. Dabei erhalten mögliche Ereignisse oft eine höhere Aufmerksamkeit, als harte Fakten. Dieser Umstand führt zu starken positiven oder negativen Ausschlägen, welche aber nicht lange anhalten.

Ganze 7,2 % ging es im ersten Börsenmonat nach oben und ließ damit viele Anleger die letzten Monate in 2018 vergessen. Hinzukommt, dass keines der “Probleme” aus dem letzten Jahr gelöst ist. Wenn man sich aber nun die ganzen letzten Börsenjahre ansieht, dann wird man feststellen, dass es in jedem positiven Jahr viele negative Nachrichten gab. Da ständig neue Nachrichten durch die Medien getrieben werden, möchte ich hier eine Übersicht der wichtigsten aufführen:

  • Krimkrise
  • Wirtschaftswachstum von China verlangsamt sich
  • Griechenland wählt Linksradikale
  • Brexit
  • Die USA wählen Trump
  • Haushaltsstreit in Italien

Trotz all dieser Ereignisse konnten viele Unternehmen ihre Erträge steigern und uns mit hohen Dividenden belohnen.

Mein Depot

Depot, Aktien, Sparen
Mein Dividendendepot (Stand 01.02.2019)

Leider konnte mein Depot die Performance an der Börse nicht eins zu eins umsetzen. Am 01.02.2019 steht mein Depot noch mit 0,97 % im Minus. Damit hat mein Dividendendepot im ersten Monat ein Plus von 4,22 % erreicht. Damit bleibt es 3 % hinter dem DAX zurück.

Nachkäufe

Wie im Januar geplant, habe ich Anfang Februar weitere Aktien von Altria gekauft. Von dem 8 % Abrutscher konnte ich nicht profitieren, da der Absacker bereits nach wenigen Tagen wieder ausgeglichen war. Deswegen sind lediglich zwölf neue Aktien in mein Depot gewandert. Die schnelle Erholung des Unternehmens liegt zum Großteil daran, dass die letzten Quartalszahlen wesentlich besser ausgefallen sind als erwartet.

Aktuell bietet Altria eine Dividendenrendite von 6,8 %. Das bedeutet, dass ich auf mein geplantes Invest von 1.500 € ca. 100 € Bruttodividende erhalte.

Wichtigste Unternehmensnachrichten

AB InBev hat letzten Monat über 10 % zugelegt. Dieser Anstieg wurde dadurch ausgelöst, dass Gerüchte bekannt wurden, dass Ab InBev überlege, das Asien-Geschäft an die Börse zu bringen.

Unternehmensanalysten schätzen, dass dieser Börsengang dem Unternehmen Einnahmen zwischen 3 und 6 Mrd. Dollar bringen wird. Diese Einnahmen sollen dazu genutzt werden Schulden zu tilgen, wodurch die Bonität des Unternehmens wieder steigt.

Durch diese Maßnahme schafft AB InBev sich die Möglichkeit, zukünftig wieder neue Übernahmen stemmen zu können.

Bei der Deutschen Telekom hingegen zeichnet sich ein teureres Bieten um die begehrten 5G-Lizenzen ab. Diese Lizenzen werden die Telekom Milliarden kosten und es ist noch nicht abzusehen, wie lange es dauert bis sich diese Ausgaben rentieren.

Durch die erwarteten hohen Ausgaben sehen einige Analysten die Höhe der Dividende in Gefahr, weshalb es für die Telekom in einem positiven Markt an der Börse nach unten ging.

Dividendeneinnahmen im Januar

Wie schon im letzten Jahr hat Disney den Startschuss für meine Dividendenerträge gegeben. Ende letzten Jahres hatte Disney seine Dividende um 4 % erhöht. Damit gehört Disney zu den Unternehmen an der Börse, die seit vielen Jahren ihre Dividende regelmäßig erhöhen.

Selbstverständlich ist eine Erhöhung um 4 % keine Höhe, bei der Anleger große Luftsprünge machen. Allerdings hat der Kurs von Walt Disney seit 2010 um über 500 % zugelegt. Dadurch hat mich das Management davon überzeugt, dass es weiß, wie es das Unternehmen und deren Finanzen führen muss, um für uns Aktionäre einen möglichst großen Wert zu schaffen. Des Weiteren ist das Filmgeschäft sehr kapitalintensiv, weshalb für Disney gefüllte Kassen wichtig sind, um auf teures Fremdkapital verzichten zu können.

Dividende. Onvista, Dividendendepot
Dividende von Walt Disney

Damit erhalte ich eine Nettodividende von 11,73 €. Im Vorjahr waren es noch 9,32 €. Diese starke Dividendensteigerung ist zum Großteil durch eine positive Wechselkursveränderung möglich. Dadurch wird einmal mehr deutlich, warum man nicht nur in Fremdwährungsunternehmen investieren sollte. Durch die Dividendenzahlung sinkt mein Freistellungsauftrag auf 776 €.

Altria – der ewige Zigarettenriese?

Die Altria Group, ist der größte an der Börse gelistete Zigarettenkonzern der Welt. Die Zigarettenindustrie galt in der Vergangenheit als krisensichere Branche, da Rauchen in allen Gesellschaftsschichten akzeptiert war und jede Preiserhöhung von den Konsumenten hingenommen wurde. Doch im letzten Jahrzehnt hat sich dieses Bild stark gewandelt. Sowohl in den USA, als auch in Europa sind die Zahlen der Rauchenden rückläufig. Erkennbar ist diese wacklige Zukunft an der Kursentwicklung von Altria, welche in den letzten drei Jahren von 70 € auf 38 € gefallen ist. Allerdings bieten Zigarettenaktien nun eine verlockende Dividendenrendite von über 7 %. Dadurch sind die Altria-Aktien besonders für Einkommensinvestoren wie mich interessant.

Altria Aktienverlauf
Altria – 3 Jahreschart

Im folgenden Artikel werde ich Euch meine Meinung zu Altria und deren Zukunftsaussichten vorstellen. Bitte beachtet, dass es sich dabei lediglich um meine Einschätzung handelt und dies keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung ist.

Was macht Altria genau?

Altria stellt neben Tabakprodukten noch Weine her und bietet verschiedene Finanzdienstleistungen an. Die bekanntesten Produkte des Unternehmens sind allerdings die Tabakmarken Marlboro, L&M und Black & Mild.

Insgesamt vertreibt Altria seine Produkte in über 150 verschiedenen Ländern. Darüber hinaus hält Altria noch 12,2 % der Aktien von Ab-InBev und ist dadurch am größten Bierbrauer der Welt beteiligt. Diese Beteiligung bringt Altria jedes Jahr viele Millionen in die Unternehmenskasse. Ebenfalls zeigen die letzten Maßnahmen des Managements, dass man die Zeichen der Zeit erkannt hat und bereit ist, mit Investitionen die Profitabilität des Konzerns auch in Zukunft sicherzustellen.

Einstieg im E-Zigaretten-Markt

Am 20.12.2018 verkündete das Unternehmen, dass man 35 % vom E-Zigaretten-Hersteller Juul erworben hat. Juul hält in den USA einen Marktanteil von 70 % und ist seit Anfang des Jahres auch mit 1.000 Shops in Deutschland vertreten. Alleine in Deutschland wird der Markt für E-Zigaretten auf 400 Mio. € geschätzt – Tendenz steigend. Für 2019 wird geschätzt, dass der Markt auf 500 Mio. € ansteigen wird. Dies wäre ein Wachstum von 25 % und wird auch bei Altria für deutlich höhere Einnahmen sorgen. Ebenfalls haben E-Zigaretten einen deutlich besseren Ruf, da es viele Sorten ohne Nikotin gibt und die Gesundheitsrisiken um 95 % geringer sein sollen als bei herkömmlichen Zigaretten. Gerade bei Jungendlichen ist der Trend besonders beliebt.

Einstieg im Cannabismarkt

Des Weiteren hat sich Altria als erster großer Tabakkonzern in den Cannabismarkt der USA vorgewagt. Der Konzern hat für 1,8 Mrd. Dollar 45 % von dem Cannabisproduzenten Cronus übernommen. Darüber hält das Unternehmen Optionen um weitere 10 % für 1 Mrd. Dollar zu übernehmen. Dadurch würde die Beteiligung auf 55 % ansteigen und man hätte die Mehrheit erreicht. Analysten schätzen, dass der Cannabismarkt 2018 in den USA einen Umsatz von 11 Mrd. Dollar erreicht. Da immer mehr Bundesstaaten den Verkauf legalisieren wird geschätzt, dass dieser Umsatz bis 2030 auf 75 Mrd. Dollar ansteigen wird. Hinzu kommt, dass immer mehr Länder den Verkauf von Cannabis als Medizin oder gleich als Genussmittel legalisieren.

Zukunftseinschätzung

Ich gehe davon aus, dass sich Altria aktuell in einer entscheidenen Übergangsphase für die nächsten Jahrzehnte befindet. Diese Übergangsphase bringt allerdings eine gewisse Unsicherheit mit. Es wurden große und teure Investitionen getätigt, welche erst in den nächsten Jahren zeigen werden, ob sie einen Mehrwert für das Unternehmen geschaffen haben. Diese Unsicherheit führt dazu, dass der Aktienkurs eines jetzt hochprofitablen Unternehmens in den letzten drei Jahren um fast 50 % gefallen ist. Denn aktuell kann niemand sicher sagen, ob das Unternehmen auch noch in Zukunft hochprofitabel sein wird.

Durch die mutigen Investitionen in die Zukunftsmärkte des Rauchens hat sich Altria aber in die Postion gebracht, zukünftig sowohl beim E-Zigarrten-Markt, als auch bei Cannabismarkt eine führende Position einzunehmen. Darüber hinaus verfügt der Zigarettenhersteller über eine hervorragende Bonität. Durch diese Bonität ist es auch in Zukunft möglich, an günstige Kredite zu kommen um weitere Beteiligungen zu kaufen.

Ich gehe davon aus, dass Altria durch sein erfahrenes Management neue lukrative Einnahmequellen erschließen wird. Deshalb werde ich in den kommenden Monaten meine Position schrittweise erhöhen um durch hohe Dividenden und zukünftige Dividendensteigerungen mein passives Einkommen zu steigern.

Alleine für das letzte Geschäftsjahr hat das Unternehmen seine Dividende um 12 % erhöht. Des Weiteren gehört Altria zu den Dividendenaristokraten, was bedeutet, dass das Unternehmen die letzten 25 Jahre die Dividende jährlich gesteigert hat.

Dividenden EInkommen
Altria – Dividendensteigerung

P2P mit Twino

Heute stelle ich Euch vor, warum ich keine weiteren Einzahlungen bei Mintos tätige und weshalb ich nun Twino bespare.

Ebenfalls werde ich Euch einen Rückblick über das vergangene Jahr bei Mintos geben.

Mein P2P-Investment bei Mintos

Einleitend möchte ich klarstellen, dass ich mit Mintos mehr als zufrieden bin. Ich nehme nur deshalb Twino als zweiten P2P-Anbieter dazu, um ein mögliches Plattformrisiko zu verringern. Plattformrisiko bedeutet, dass ein Anbieter wie Mintos oder Twino pleite geht. Dadurch könnte es lange dauern, bis ich mein Geld wieder zur Verfügung habe und neu investieren kann.

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Mein Kontostand bei Mintos am 19.01.2019

Ich investiere nun schon seit über zweieinhalb Jahren auf Mintos und hatte bis jetzt noch keinen einzigen Ausfall. Allerdings muss man auch beachten, dass ich noch nie in einen Kredit ohne Rückkaufgarantie investiert habe. Ebenfalls habe ich nie in einen Kredit mit fremder Währung investiert. Mintos soll für mich ein Investment darstellen, bei welchem ich nur einmal im Monat prüfe, ob das Autoinvest weiter seinen Job macht und mein Geld automatisch investiert.

In der ganzen Zeit, in der ich nun schon bei Mintos anlege, kam es ca. 4-5 Mal dazu, dass mein Autoinvest keine Anlagemöglichkeiten gefunden hat. Meistens lag dies daran, dass meine Zinserwartung zu hoch oder meine gewünschte Laufzeit zu kurz war. Nachdem ich die Einstellungen überarbeitet hatte, wurde mein Geld wieder wie gewohnt investiert. Dies erwarte ich auch von meinem P2P-Investment bei Twino.

Insgesamt habe ich mit Mintos bis jetzt 436 Euro eingenommen. In den nächsten Jahre erwarte ich jährliche Zinseinnahmen von über 300 Euro.

Jahreskontoauszug Mintos 2018
Jahreskontoauszug Mintos 2018

Für das Jahr 2018 habe ich durch meine Anlage bei Mintos 289,39 € an Zinsen erhalten. Damit schneidet Mintos wesentlich besser ab als meine Aktien- oder Immobilienanlagen. Trotzdem werde ich P2P mit Twino oder Mintos weiter nur als kleinstes Standbein bei meinem Ziel der finanziellen Freiheit nutzen.

P2P mit Twino

Ich habe mich für Twino als zweite P2P-Plattform entschieden, da Twino zu den größten Plattformen Europas gehört. Den vielen neuen Plattformen vertraue ich einfach noch zu wenig.

Das Registrieren bei Twino geht schnell und ist selbsterklärend. Innerhalb von 10 Minuten konnte ich die Registrierung erfolgreich durchführen. Der einzige Unterschied zu der Registrierung bei Mintos war, dass man bei Twino seinen Personalausweis hochladen muss. Dies ist bei Mintos erst nötig, wenn man sich Geld auszahlen möchte. Durch diese Maßnahme soll Geldwäsche und Steuerhinterziehung verhindert werden.

P2P mit Twino, P2P, Anlage
Kontostand bei Twino am 19.01.2019

Die Übersicht finde ich bei Twino minimal besser als bei Mintos. Dies liegt vor allem daran, dass meine Geldanlage dort feiner aufgelistet wird. Dadurch erkenne ich besser, wie lange mein Geld im Schnitt angelegt ist und wie hoch meine Zinseinnahmen sind. Um meine Ziele für das Jahr 2019 zu erreichen, habe ich direkt zum Jahresstart 250 € an Twino überwiesen. Nach zwei Werktagen war das Geld auf meinem Einlagenkonto angekommen und ich konnte mit dem Investieren beginnen.

Autoinvest mit Twino
Autoinvest mit Twino

Die P2P-Anlage mit Twino bietet ebenfalls wie mit Mintos eine Autoinvestfunktion. Auffällig ist, dass das Autoinvest bei Twino deutlich weniger Funktionen bietet als das Autoinvest bei Mintos. Für mich ist allerdings entscheidend, dass mein Geld in Darlehen mit einer BuyBack-Garantie investiert werden. Nachdem ich den Autoinvest eingerichtet hatte, wurden meine 250 € in die gewünschten Darlehen investiert. Wie oft ich den Autoinvest nachjustieren muss, wird einer der Faktoren sein, die entscheiden, ob Twino eine gute Alternative zu Mintos ist.

Sowohl die Videos von anderen Anlegern, als auch mein erster Eindruck von Twino sind sehr positiv. Besonders dass man mit zwei Blicken einen guten Überblick über das bestehende Investment erhält, zeichnet diese Plattform aus.

Ziele 2019

Das Jahr 2019 ist noch ganz frisch und trotzdem wird es langsam Zeit, neue Ziele für die nächsten 12 Monate zu definieren. 2019 wird das erste ganze Jahr für meinen Blog. Der Blog ist ein sehr gutes Tool um zu kontrollieren, wie weit ich mit meiner Zielerreichung gekommen bin. Rückblickend habe ich festgestellt, dass ich meine Ziele für 2018 evtl. etwas zu niedrig angesetzt habe. Daher werde ich die Ziele für 2019 deutlich höher ansetzen, um mich mehr zu fordern.

Ich werde meine Ziele in folgende Kategorien unterteilen:

  • Aktien
  • Immobilien
  • P2P
  • Persönliches
  • Blog

Die Kategorie Blog kommt für 2019 neu dazu, da mein Blog in den letzten Monaten stark gewachsen ist.

Aktien

Stand heute hat mein Depot einen Wert von ca. 22.400 €. Ende des Jahres soll dieser Wert auf 30.000 € gesteigert werden. Die ist aus meiner Sicht ein sehr ehrgeiziges Ziel, da durch meine Sparrate von 500 € in 2019 “nur” 6.000 € zu meinem Depot dazukommen. Das bedeutet, dass mein Depot in Zeiten fallender Aktienmärkte ein Kursplus von 1.600 € erwirtschaften muss.

Das zweite wichtige Ziel für mein Aktiendepot ist das Steigern meiner jährlichen Dividendeneinnahmen. Letztes Jahr hatte ich mir vorgenommen und erfolgreich realisiert, 1.000 € Dividenden durch mein Depot zu verdienen. Für die kommenden Jahre will ich ausgehend von diesem Wert meine jährlichen Dividenden um 30 % steigern.

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Dividendensteigerung auf 10 Jahre

Ich bin sehr gespannt, ob ich es langfristig schaffe, meine Dividendennahmen um 30 % zu steigern. Wie ihr sehen könnt, würde ich dadurch nach 10 Jahren schon jährlich 10.600 € Einnahmen durch mein Depot generieren.

Für das Jahr 2019 bedeutet das für mich, meine Dividenden um 300 € zu erhöhen. Da ich dieses Jahr ca. 6.000 bis 7.000 € neu anlegen werde, benötige ich entweder eine Dividendenrendite von über 6 % oder meine bestehenden Aktien erhöhen ihre Dividendenausschüttungen. Ich bin sehr gespannt, wie mir meine bereits bestehenden Investments beim Erreichen dieses Ziels helfen werden.

Immobilien

Im Jahr 2019 möchte ich insgesamt drei neue Immobilien kaufen und für einen qm-Preis von über 5,50 € vermieten. Ich unterscheide dabei nicht, ob ich drei einzelne Wohnungen kaufe oder ein Haus mit drei Wohnungen. In beiden Fällen würde ich mein Ziel als erreicht werten.

Des Weiteren möchte ich auch in diesem Jahr mindestens eine erfolgreiche Mietsteigerung durchführen. Ich werde es bei meiner zweiten Wohnung versuchen, da diese noch für 4 € pro qm vermietet ist. Erfolgreiche Mieterhöhungen ermöglichen es mir, den Wert meiner Immobilien zu steigern und mein freies Einkommen für neue Kredite zu erhöhen.

Ebenfalls werde ich mich dieses Jahr in die Airbnb-Vermietung einarbeiten und damit meinen Wissen im Bereich Immobilien steigern. Dies werde ich sowohl mit dem Hören von Podcasts, dem Lesen von Büchern und Blogs und Beratung durch meinen Steuerberater angehen. Sollte ich feststellen, dass dieser Markt für mich interessant ist, werde ich versuchen, eine geeignete Wohnung in Hannover zu kaufen.

P2P

Nachdem mein P2P-Investment bei Mintos prozentual einen immer größeren Teil meines angelegten Gelds ausmacht, habe ich mich entschieden, eine zweit Plattform zum Investieren zu nutzen. (Lies auch P2P mit Mintos.)

Daher werde ich in 2019 kein Geld mehr in Mintos investieren und dort nur noch den Zinseszins für mich arbeiten lassen. Hier erwarte ich ca. 300 € Zinsen. Meine zweite Plattform des Vertrauens ist Twino. In den nächsten Woche werde ich in einem ausführlichen Bericht erklären, warum ich diese Plattform z.B. Bondora vorgezogen habe. Mein Ziel für Twino ist es, dort im Jahr 2019 mindestens 800 € zu investieren und 50 € an Zinsen zu erhalten.

Persönliches

Nachdem ich es letztes Jahr nicht geschafft habe regelmäßig Bücher zu lesen, will das Ganze dieses Jahr ernster angehen. Für das Jahr 2019 möchte ich insgesamt 4 Bücher lesen, welche mich entweder beim Investieren oder in meinem Job weiterbringen.

Des Weiteren möchte ich 2019 meine erste Buchrezension schreiben, um durch Empfehlungslinks ein bisschen zu meinem Blog dazu zu verdienen. Ich werde hierbei besonders darauf achten, nur wirklich gute Bücher zu empfehlen und auch vor meiner Meinung nach “schlechten” Bücher warnen.

Ebenfalls möchte ich 2019 wieder mehr Zeit dem Sport widmen und an mindestens drei Ausdauerläufen teilnehmen und zwei mal die Woche Sport machen.

Blog

Als ich meinen Blog angefangen habe, hatte ich noch keine Ahnung wie viel Spaß es mir machen wird, mein Wissen zu teilen. Daher werde ich für 2019 eigene Ziele für den Blog definieren.

2018 habe ich in einem halben Jahr mit meinem Blog 80 € eingenommen. Dies war deutlich mehr als ich erwartet hätte und hat fast ausgereicht, um meine Kosten für den Blog zu decken. Mein Ziel für 2019 ist mit dem Blog 210 € zu verdienen. Allerdings werde ich das Geld nicht nutzen, um es zu verleben. Den Überschuss nutze ich dafür, um das Design des Blogs zu verbessern, um an einem SEO-Kurs teilzunehmen und um Bildrechte zu erwerben um Artikel ansehnlicher zu machen.

Im Schnitt haben letztes Jahr pro Monat 1.000 Leser meinen Blog besucht. Dadurch hatte ich insgesamt 5.400 Aufrufe, wovon 154 über Google kamen. Für das Jahr 2019 setze ich mir hier die beiden Ziele, 14.000 Aufrufe zu erreichen und in einem Monat über 2.000 Aufrufe zu generieren.