Meine erste Mieterhöhung

Als Vermieter und Investor beschäftige ich mich ständig mit dem Wohnungsmarkt. Dadurch bekomme ich auch einen guten Überblick, wie hoch meine Miete für meine Wohnungen sein könnte und, ob es Raum für eine Mieterhöhung gibt.

Anfang 2016 war ein Quadrameterpreis von 4,50 €  bis 5,50 € für Bückeburg normal. Damit meine Mieter möglichst lange in meinen Wohnungen wohnen bleiben, legte ich beim Mietbeginn einen Preis von ca. 4,50€ fest. Durch die starke Nachfrage nach Wohnraum, ist der Preis pro Quadratmetern in den letzten Jahren allerdings stark gestiegen. Dies trifft für meine sehr zentral gelegene erste Wohnung besonders zu. Diese könnte ich heute für einen Preis von 5,00 € bis 6,00 € neu vermieten.

Damit ich die neue mögliche Rendite erzielen kann, muss ich die Miete erhöhen. Da dies allerdings meine erste Mieterhöhung ist, habe ich mich im Vorfeld intensiv mit dem Thema beschäftigt.

In dem folgenden Aritkel stelle ich Euch vor, wie ich meine Mieterhöhung angehe und welche Gesetze ich zu dem Thema gefunden habe.

Wieso erhöhe ich die Miete?

Da ich als Investor ein großes Interesse an einem stetig steigendem Cashflow habe, ist die Mieterhöhung ein Thema für mich, das mich näher an meine Ziele bringt. Des Weiteren führt eine Mieterhöhung dazu, dass der Faktor, zu dem ich die Wohnung gekauft habe, sinkt. Gehe ich nun davon aus, dass ich meine Wohnung für den selben Faktor verkaufen könnte, wie ich sie eingekauft habe, steigt diese im Wert.

Beispiel: 

Meine erste Wohnung hat ca. 85 Quadratmeter und ich erhalte dafür eine Kaltmiete von 400 € pro Monat. Gekauft habe ich diese Wohnung für 81.000 €, was einen Faktor von 16,87 ergibt. (81.000 € / 4.800 € = 16,87)

Nun habe ich vor, eine Mieterhöhung von 25 € durchzuführen, um die Miete dadurch im ersten Schritt auf 5 € pro Quadratmeter anzupassen. Durch die Erhöhung steigt meine Jahreskaltmiete auf 5.100 €. Nehme ich diese nun mit dem Faktor von 16,87 mal, ergibt sich daraus ein Wert von 86.037 €. Diese erste Anpassung der Miete nach zwei Jahren führt also dazu, dass der Wert meiner Wohnung um etwas mehr als 5.000 € steigt.

Wie gehe ich dabei vor?

Damit meine Mieter wegen der Mieterhöhung nicht ausziehen, habe ich mich dazu entschieden, bei meinen Wohnungen nur kleine Mieterhöhungen zwischen 15 -30 € durchzuführen. Dadurch liegen meine Erhöhungen nur zwischen 5- 8 % und ich komme nicht an die Kappungsgrenze.

Kappungsgrenze

Dieses ist eine gesetzliche Obergrenze, an die man sich bei der Mieterhöhung halten muss. Die maximale Mieterhöhung liegt bei 20 % in drei Jahren.

Dabei ist es unabhängig, ob man die Miete innerhalb der drei Jahre einmal oder mehrmals erhöht hat. Zusammen dürfen die Erhöhungen nicht höher als 20 % der ursprünglichen Kaltmiete sein.

Wird die Miete über die Kappungsgrenze erhöht, wird die Mieterhöhung nicht automatisch ungültig. Sie wird lediglich auf die Höhe der Kappungsgrenze gesetzt.

Mietpreisbremse

Die Mietpreisbremse ist eine Verschärfung der Kappungsgrenze, die nur in bestimmten Regionen eingesetzt wird.

Die Mietpreisbremse sorgt dafür, dass die maximale Erhöhung in drei Jahren von 20 % auf maximal 10 % reduziert wurde. Die zusätzliche Einschränkung soll verhindern, dass in stark aufgeheizten Wohnungsmärkten die Mieten nicht zu stark steigen und die Wohnungen bezahlbar bleiben.

Daher ist es wichtig zu beachten, ob die Mietpreisbremse für Eure Region gilt. Es sind rund 350 Gemeinden und Städte in Deutschland betroffen.

Dieses Gesetz der Politik war allerdings ein Fehlschlag. Die zusätzlichen Einschränkungen bei Mieterhöhungen haben dazu geführt, dass Vermieter nun höhere Mieten bei der Neuvermietung aufrufen oder möbliert vermieten und dadurch die Mietpreisbremse umgehen.

Ankündigung der Mieterhöhung

Meine Mieterhöhung kündige ich schriftlich bei meinen Mietern an und lasse mir diese bestätigen. Nach der Ankündigung hat der Mieter in der Regel zwei Monate Zeit für die Zustimmung oder Ablehnung des Mieterhöhungsschreibens. Mit dem dritten Monat kann die erhöhte Miete gültig werden.

Für meine Mieterhöhung um 25 € zum 01.01.2019 muss ich das Schreiben also spätestens bis zum 31.10.2018 abschicken.

Zustimmung zur Erhöhung

Wenn der Mieter ein Mieterhöhungsschreiben bekommt, muss er dieses akzeptieren oder dem widersprechen. Sollte der Mieter die Zustimmung zur Mieterhöhung verweigern oder gar nicht reagieren, kann er vom Vermieter verklagt werden.

Sollte es nur eine Teilzustimmung geben (z.B. Streit über die Höhe der Mieterhöhung), kann der Vermieter nachbessern oder ebenfalls klagen. Außerdem muss die Zustimmung zur Mieterhöhung vorbehaltlos sein, darf also nicht an Bedingungen geknüpft werden.

Mieterhöhung nach dem Kauf?

Wenn Ihr eine neue Immobilie kauft, müsst Ihr Euch an den Grundsatz „Kauf bricht Miete nicht“ halten. Der alte Mietvertrag gilt weiter.

Allerdings stehen Euch sofort die gleichen Möglichkeiten zur Mieterhöhung zu, wie sie die Gesetze hergeben. Egal ob freier Verkauf, Erbschaft oder Zwangsversteigerung. Unter der Berücksichtigung von Fristen und der Kappungsgrenze, könnt Ihr die Miete steigern. Daher solltet Ihr beim Kauf nachfragen, wann die Miete das letzte Mal erhöht wurde und Euch das zugehörige Schreiben geben lassen.

Wie geht es weiter?

Nach der Mieterhöhungen haben meine Wohnungen folgende Quadratmeterpreise:

  • Meine erste Wohnung hat 85 Quadratmeter und nach der Erhöhung einen Preis von ca. 5 € pro Quadratmeter
  • Meine zweite Wohnung hat 75 Quadratmeter und bereits jetzt einen Quadratmeterpreis von 5,06€ mit einer Kaltmiete von 380 €
  • Meine dritte Wohnung hat 85 Quadratmeter und einen Quadratmeterpreis von über 6 € mit einer Kaltmiete von 520 €

 

Bei meiner dritten Wohnung ist erst einmal keine Mieterhöhung nötig. Ich habe diese zum 15.09.2018 neu vermietet, wodurch die Miete den aktuellen Preisbedingungen entspricht. Des Weiteren plane ich, die Miete für meine zweite Wohnung zum 01.05.2018 um 15-20 € zu erhöhen. Dafür muss ich das Mieterhöhungsschreiben spätestens zum 28.02.2019 absenden.

Mein Ziel ist es, die Mieten für meine erste und zweite Wohnung über die nächsten Jahre behutsam auf 6 € pro Quadratmeter anzuheben.

 

Depotperformance (bis 01.09.2018)

Depotentwicklung vs Aktienmarkt

Am 06.08.2018 stand mein Aktiendepot mit einem Plus von 10.73 % sehr gut da. Allerdings führten viele politischen Geschehnisse dazu, dass der DAX im August 3,3 % einbüßte.

DAX-Entwicklung August 2018

In meinen monatlichen Depotupdates möchte ich mein Aktiendepot immer mit dem DAX vergleichen. Des Weiteren werde ich für Euch meine beiden besten und schlechtesten Positionen hervorheben und auf mögliche Gründe für die Entwicklung hinweisen.

Depotentwicklung bis September

Nicht nur im DAX haben die politischen Unruhen Spuren hinterlassen, sondern auch in meinem Aktiendepot. Wo am 06.08. noch ein Plus von 10,73 % stand, steht jetzt nur noch ein Plus von 5,21 %. Der aktuelle Wert meines Depots ist von 22.111,64 € auf  21.598,13 € geschmolzen und das obwohl ich im August für ca. 560 € HeidelbergCement gekauft habe.

Meine schlechtesten Position im August:

  • Aurelius
  • Freenet

Meine besten Position im August:

  • Royal Dutch Shell
  • Unilever

Als erstes gehe ich auf die wesentlichen Gründe für die schlechte Entwicklung bei Aurelius und Freenet ein und danach auf meine beiden besten Postionen.

Aurelius:

Bei Aurelius sind viele Short-Seller zurück. Die Quote der leerverkauften Aktien bei Aurelius liegt mittlerweile bei  ca. 6 %. Seit dem Ausschütten der Rekorddividende hat die Aktie ca. 30 % ihres Wertes verloren. Des Weiteren waren die letzten Quartalszahlen sogar schlechter als von den meisten Anlegern befürchtet. Auch die Höhe der nächsten Dividende wird aktuell angezweifelt, da Aurelius im aktuellen Geschäftsjahr noch mit keinem Exit punkten konnte. Gerade da ein wesentlicher Teil der Dividende flexibel ist und von den erfolgreichen Exits des Unternehmens abhängig ist, könnte die Dividende ein gutes Stück kleiner ausfallen als letztes Jahr.

Meine Einschätzung:

Gerade in den letzten beiden Geschäftsjahren hat Aurelius gezeigt, dass ein Exit sich nicht unbedingt über einen langen Zeitraum ankündigt. Die Informationen zu den letzten Exits wurden erst veröffentlicht als bereits alle Verhandlungen geführt wurden und der Deal perfekt war. Auch hat Aurelius ein neues Aktienrückkaufprogramm über 20 Mio. € aufgelegt und sorgt damit dafür, dass in den nächsten Monaten viele Aktien zurückgekauft werden. Aus den genannten Gründen lege ich mich bei Aurelius eher auf die Lauer um meine Position evtl. für mein Aktiendepot zu vergrößern.

Freenet:

Die Freenet-Quartalszahlen erfüllten wie auch die letzten Jahre die Erwartungen. Allerdings stand Freenet in den letzten Wochen vermehrt in den Finanznachrichten, da sie nach Sunrise eine zweite Beteiligung gekauft hatten. Mit der Übernahme von 9 % an Ceconomy hat sich Freenet an einem alten Partner beteiligt. Ceconomy ist in Deutschland für die Technikkaufhäuser Media Markt und Saturn bekannt. In beiden Geschäft vertreibt Freenet seine Mobilfunkangebote. Allerdings sind viele Anleger der Meinung, dass Freenet für die Unternehmensbeteiligung zu viel bezahlt hätte. Für die 9 % hat Freenet pro Ceconomy-Aktie 8,50 € gezahlt; Stand heute ist die Ceconomy-Aktie allerdings nur noch 6,58 € wert. Daher wird befürchtet, dass Freenet in Zukunft hohe Abschreibungen auf die Beteiligung vornehmen muss.

Mein Einschätzung:

Ich persönlich hätte es lieber gesehen, dass Freenet das Geld für Aktienrückkäufe eingesetzt hätte. Ebenfalls ist die Dividendenrendite von Ceconomy nicht so hoch, dass sie nach Abzug der Kapitalkosten den free cashflow steigern würde. Daher sehe ich trotz der großen Kursschwäche keinen Grund meine Position bei Freenet zu vergrößern.

Royal Dutch Shell:

Royal Dutch Shell zeigt wieder einmal, dass politische Äußerungen dem Geschäft von Shell nicht viel anhaben können. Der Ölpreis ist seit Monaten stabil und sorgt für ordentliche Einnahmen.

Mein Einschätzungen:

Sollte der Ölpreis sich weiter in der Region +/- 80 Dollar halten, wird Shell weiter großartige Gewinne erzielen. Diese werden dazu führen, dass Royal Dutch Shell bald nicht nur weitere eigene Aktien zurückkaufen wird, sondern auch die Dividende erhöht.

Unilever:

Der Konsumgüterriese Unilever hat seinem Namen als defensiver Anlagewert auch im August alle Ehre gemacht. Der Konzern hat nach der abgewehrten Übernahme von Kraft Heinz damit begonnen, Unternehmensanteile zu verkaufen und mehr Geld für das Steigern der Gewinnmargen auszugeben. Diese Anstrengungen kommen Unilever nun zugute. Da viele Anleger glauben, dass der Konzern auf dem richtigen Weg sei, wird die Aktien nicht so viel verkauft wie andere Titel zurzeit.

Meine Einschätzung:

Ich gehe davon aus, dass Unilever durch den Konzernumbau auch in den nächsten Jahren konstant die Dividende steigern wird. Auch könnte es dazu kommen, dass Unilever eigene Aktien zurückkauft, wenn das Unternehmen keine geeigneten Übernahmekandidaten findet.

 

Alle in diesem Beitrag getroffenen Äußerungen sind keine Anlageempfehlung für Euer Aktiendepot, sondern stellen nur meine eigene Meinung dar. 

Meine erste Vermietung

Einmal selber Makler sein

Anfang August konnte ich über einen befreundeten Makler sehr günstig eine leerstehende Wohnung kaufen. (Lies auch “Meine dritte Immobilie für passives Einkommen.”) Nachdem ich in der Wohnung nun die letzten Handgriffe erledigt hatte, um diese etwas aufzuhübschen, z.B. Wände streichen, Boden wischen und Türen polieren, war diese bereit für die Vermietung.

Vorgehen bei der Vermietung

Durch meine Recherchen vor dem Kauf wusste ich, dass ich für die Wohnung einen Preis von 5,50 € bis 6,50 € pro Quadratmeter verlangen kann. Für mich stand nun die Frage im Raum, ob ich einen Makler nehme oder ob ich mich selbst um die Vermietung kümmern werde. Da ich die Wohnung spätestens zum 01.10. des Jahres vermieten wollte, hatte ich knappe zwei Monate Zeit einen Mieter zu finden. Daher entschied ich, mich die ersten vier Wochen selbst um die Vermietung zu bemühen und erst danach ggf. einen Makler einzuschalten.

Vermietung über Immoscout

Da viele meiner Freunde ihre Wohnung über Immoscout gefunden haben, wollte ich dort eine Anzeige schalten. Immoscout führt einen für die Vermietung durch das Erstellen der Anzeige und achtet darauf, dass man keine wichtigen Daten vergisst. Nachdem ich das Inserat ausgefüllt hatte, zeigte mir das Portal an, wie viele Nutzer von Immoscout gleich eine E-Mail-Benachrichtigung über das neue Inserat erhalten werden.

Suchen nach Wohnungen

Ich wusste, dass es in Stadthagen Wohnungsknappheit gibt und dass die Nachfrage nach guten Wohnungen stetig zunimmt. Trotzdem war ich überrascht, dass gleich 1.345 Personen von meinem Inserat erfahren werden. Dies führte auch dazu, dass ich sehr sicher wurde, die Wohnung schnell vermieten zu können. Für die Anzeige zahlte ich ca. 50 €, dafür erhielt ich das günstigste Angebot. Dieses Angebot beinhaltete, dass meine Anzeige einen Monat angezeigt wird, allerdings würde sie durch jede neue Anzeige einen Platz nach unten rutschen. Dadurch würde sie evtl. von nicht so vielen Interessenten aufgerufen werden wie möglich. Das Upgrade, dass die Anzeige immer oben angezeigt wird, sollte 10 € mehr kosten. Ich rief in einem neuen TAB Immoscout auf und startete dort eine Suche für Stadthagen. Die Suche zeigte mir an, dass gerade mal 10 Wohnungen angeboten werden, weswegen ich mich gegen das Upgrade für mein Inserat entschied.

Wohnungsmarkt

Nachdem ich mein Inserat freigegeben hatte, dauerte es nur wenige Minuten bis ich es über das Portal finden konnte.

Den “richtigen” Mieter finden

Nachdem ich das Inserat freigeschaltet hatte, wartete ich gespannt, ob und wann sich der erste potentielle Mieter für meine Wohnung interessierte. Bereits am ersten Tag meldeten sich über 30 Interessenten und ich hatte nun das Luxusproblem, aus den vielen Anfragen die “richtigen” herauszufiltern. Um eine erste Selektion vornehmen zu können, verlangte ich von allen Mietern eine SCHUFA-Auskunft, Gehaltsnachweise und eine Vermieterunbedenklichkeitserklärung. Allen Interessenten, die mir diese Unterlagen nicht zur Verfügung stellen wollten, sagte ich freundlich ab. Viele weitere Interessenten schieden aus, da ihre Anfrage absolut unleserlich waren, sie sich am Telefon nicht gerade freundlich verhielten oder sie den Mietpreis verhandeln wollten. Mit den übrigen Interessenten führte ich längere Telefongespräche, um Fragen im Vorfeld klären zu können. Insgesamt blieben 7 Anfragen über, welche für die Vermietung in Frage kommen würden. Mit diesen 7 Familien vereinbarte ich Besichtigungstermine und hoffte, die Wohnung bereits zum 01.09 vermieten zu können.

Die Besichtigungen

Damit ich nicht so oft zu der Wohnung fahren musste, legte ich alle Besichtigungen auf einen Sonntagvormittag. Während der Besichtigung musste ich die unterschiedlichsten Fragen beantworten:

  • Haben Sie Heizkostenabrechnungen der Vorbesitzer?
  • Wurde in diesem Haus schon eingebrochen?
  • Darf ich die Stellplätze untervermieten?
  • Kann man an der Miete noch etwas machen?
  • Dürfen wir den Fußboden herausreißen?
  • Dürfen wir die Wände streichen wie wir es wollen?

Bis auf die Frage nach der Einbruchquote konnte ich meinen Interessenten jede Frage beantworten. Nach den Besichtigungen sagten mir zwei Familien direkt ab, zwei wollten sich melden und vier sagten, dass sie am liebsten sofort einziehen würden. Von den vier Zusagen wollten zwei Familien zum 01.10. einziehen, eine zum 15.09. und eine zum 01.09. Nun hatte ich die Qual der Wahl, welcher Familie ich die Wohnung gab. Da alle Interessenten ähnliche Einkommensverhältnisse hatten, stach niemand für die Vermietung besonders heraus.

Ich entschied mich für die Familie, welche am 15.09. einziehen wollte, da ich bei dieser das beste Bauchgefühl hatte.

Der Mietvertrag

Der Mietvertrag ist die Grundlage für jede Vermietung. Ich nutze immer Standardmietverträge von Haus&Grund. In diesem Vertrag hielt ich fest, dass die Miete bei 520 € kalt liegt. Zu diesen 520 € kommen noch 60 € für die beiden Stellplätze hinzu und 100 € Nebenkostenvorauszahlung. Wichtig ist, dies als Vorauszahlung und nicht als Pauschale festzuhalten. Bei einer Pauschale habt Ihr später keine Möglichkeit mehr, eine Nebenkostennachzahlung zu fordern. (Lies auch “Nebenkostenabrechnung“) Als letztes vereinbarten wir eine Mietkaution in Höhe von 1.000 €, welche auf meinen Namen laufen wird.

Notfallreserve

Meine persönlichen Reserven

Als ich mit 16 meinen ersten Nebenjob begann, schwankte mein monatliches Einkommen zwischen 300 € und 400 €. Dieses setzte sich aus 100 € Taschengeld und 200 € bis 300 € Gehalt für meinen Nebenjob zusammen. Obwohl ich die meisten Monate nicht “so viel” Geld ausgab und es damals noch gute Zinsen von über 3% auf mein Jugendmarkt-Sparbuch gab, dachte ich nie daran, monatlich etwas zu sparen. Ebenfalls habe ich nie daran gedacht, einen Notgroschen zu bilden. Größere Ausgaben hingegen bezahlte ich immer vom Sparbuch, wenn das angesammelte Geld auf dem Girokonto nicht ausreichte. Dies führte dazu, dass sich meine Reserven schnell verkleinerten.

Beginn meiner Banklehre

Mit dem Beginn meiner Banklehre erhielt ich Einblick in unzählige Bankverbindungen und die damit verbundenen Guthaben oder Schulden. Leider musste ich feststellen, dass gerade jüngere Kunden und Berufseinsteiger oftmals kaum Reserven besaßen, sondern ganz im Gegenteil wegen “sehr kleiner” Beträge Mahnungen bekamen (Handyrechnung oder Fitnessstudiobeiträge).

Diese Erfahrungen brachten mich dazu, meine eigene finanzielle Situation zu überdenken. Ich hatte damals den Großteil meines Geldes in Aktien investiert und sowohl auf meinem Girokonto, als auch auf meinem Sparbuch nur wenige hundert Euro liquide. Mein damaliger Bankberater und Kollege gab mir die Empfehlung immer zwischen zwei und drei Monatsgehältern als Notgroschen auf dem Sparbuch zu haben. Ich entschied mich dafür, so schnell wie möglich drei Monatsgehälter auf meinem Sparbuch anzusparen. Bei einem Azubigehalt von ca. 700 € Netto und einem Guthaben von grob 500 € auf dem Sparbuch benötigte ich noch 1.600 €. Um diese Lücke schnell zu schließen, sparte ich die nächsten Monate je 400 € von meinem Gehalt, das ganze Weihnachtsgeld und alle Dividendenzahlungen in dieser Zeit. Nach drei Monaten erreichte ich die angestrebte Reserve von 2.100 €.

Meine Konsumreserve

Nachdem ich meinen Notgroschen zusammen gespart hatte, wollte ich die 400 € monatlich in einen Fondssparplan investieren. Dadurch wollte ich mit meiner Sparrate eine höhere Rendite als auf dem Sparbuch erzielen. Als ich meinem Berater meine Idee erzählte, empfahl mir dieser, monatlich lieber weniger zu sparen. Er stellte mir die Frage, wovon ich mein nächstes Handy oder meinen nächsten Urlaub bezahlen möchte. Darauf erwiderte ich, dass es ja nicht so schlimm sei, dafür an die Reserve zu gehen, wenn ich sie danach wieder auffüllte. Mein Berater entgegnete, was denn wäre, wenn mein Auto in der Zeit ebenfalls kaputt ginge. Auch wenn mein Aktiendepot wesentlich größer als meine Reserve war, wollte ich nie gezwungen sein, Aktien zu verkaufen, weil ich es muss, sondern immer nur, weil ich es will. Sonst bestünde die Gefahr, dass ich in einer schwachen Marktphase verkaufen muss. Dadurch könnte es dazu kommen, dass ich weniger Geld für die Aktien bekäme, als ich in diese investiert habe. Er empfahl mir, 200 € monatlich in den Fonds zu investieren und ein zweites Sparbuch zu eröffnen. Das zweite Sparbuch sollte eine Konsumreserve werden und das erste als Notgroschen immer unberührt bleiben. Bis heute erhöhe ich bei jeder Gehaltssteigerung meine Notreserve, welche ich zum Glück noch nie gebraucht habe.

Notfall ohne Notreserve?

In der Zeit, in der ich als Bankkaufmann gearbeitet habe, sind mir leider viele Fälle begegnet, in denen gerade junge Menschen einen Notfall ohne Notgroschen hatten. Oft wollten diese Kunden gar keinen Kredit aufnehmen, hatte aber leider keine andere Wahl (z.B. Autoreparatur). Da diese Kunden eigentlich keinen Kredit wollten, wollten sie eine so kurze Laufzeit wie möglich, um den Kredit schnell zu tilgen. Eine kurze Laufzeit bringt auch “leider” immer eine sehr hohe Kreditrate mit. Dadurch hätten meine Kunden während der Kreditlaufzeit noch weniger die Möglichkeit, eine Rücklage aufzubauen. Ich habe meinen Kunden daher immer empfohlen, eine längere Laufzeit und dafür eine niedrigere Rate zu wählen. Die Differenz zwischen der ursprünglichen Rate und der neuen Rate sparten meine Kunden als Dauerauftrag auf ein Tagesgeldkonto.

Diese Methode brachte meinen Kunden folgende Vorteile:

  1. Tritt ein weiterer Notfall auf, muss evtl. kein zweiter Kredit aufgenommen werden.
  2. Eine Kreditrate ist eine Pflichtrate, eine Sparrate ist eine Kannrate. Sollte es am Ende des Monats mal eng werden, kann die Sparrate verkleinert werden, eine Kreditrate allerdings nicht.
  3. Der Kunde kann nach ein oder zwei Jahren die Hälfte seines Notgroschens für eine Sondertilgung nutzen.
  4. Nach dem Abbezahlen des Kredits, hat der Kunde einen Notgroschen und kann die freie Kreditrate nutzen, um sich eine Konsumrücklage zu bilden.
  5. Ein großer Teil seines Gehalts ist nicht blockiert, falls wirklich ein zweiter Kredit aufgenommen werden muss.

Viele meiner Kunden, die diesen Rat von mir angenommen haben, mussten durch die längere Laufzeit zwar mehr Kreditzinsen zahlen, haben mir aber nach einigen Monaten gespiegelt, dass sie mit dieser Lösung “viel besser schlafen können”.

Meine Rücklagen heute

Nach vielen Jahren des Sparens und Geldanlegens, habe ich mir die unterschiedlichsten Rücklagen aufgebaut:

  1. Meinen Notgroschen, welchen ich hoffentlich weiterhin nicht brauche.
  2. Meine Konsumrücklage, welche ich variabel bespare.
  3. Eine Mietausfallrücklage: hierfür sammelt sich ein Überschuss auf meinem Mietkonto an.
  4. Eine Renovierungsrücklage: um diese aufzubauen, spare ich monatlich einen festen Betrag in einen Bausparvertrag mit 1% Guthabenszins.
  5. Eine Aktiencrashrücklage: diese Rücklage baue ich parallel zu meinem Aktiendepot auf, um im Fall eines Aktiencrashs günstig viele Aktien kaufen zu können.

Zu meiner Mietausfallrücklage, meiner Renovierungsrücklage und meiner Aktiencrashrücklage werde ich später extra Artikel schreiben.

Nebenkostenabrechnungen

Meine ersten Nebenkostenabrechnungen

Das Erstellen der Nebenkostenabrechnungen habe ich viele Monate aufgeschoben. Sowohl die Zeit, als auch die Lust mich damit zu beschäftigen, haben mir gefehlt. Obwohl ich mir so viel Zeit für das Erstellen genommen habe, hat keiner meiner Mieter gefragt, wie lange sie noch warten müssten – eventuell wollten meine Mieter auch keine schlafenden Hunde wecken. Denn obwohl die Energiepreise in den letzten Jahren stark zurückgegangen sind, hätte es trotzdem zu einer Nachzahlung kommen können.

Wozu gibt es Nebenkosten?

Beim Vermieten unterscheidet man grundsätzlich zwischen Warm- und Kaltmiete. Anhand der Kaltmiete errechne ich, ob eine Wohnung für den Vermieter profitabel ist. Für diese Berechnung ziehe ich von der Kaltmiete einen Sicherheitsabschlag für die Instandhaltung und meine erwarteten Steuern ab. In der Warmmiete hingegen sind alle Kosten enthalten, welche auf den Mieter umgelegt werden dürfen. Damit der Mieter nicht einen hohen Betrag am Ende des Jahres zahlen muss, wird in der Regel ein monatlicher Betrag vereinbart.

 

Welche Kosten dürfen umgelegt werden?

Ich habe Euch die Aufstellung vom Deutschen Mieterbund herausgesucht, die alle Kostenpunkte aufführt, die in der Nebenkostenabrechnung umgelegt werden dürfen.

 

  • Grundsteuer: Diese wird von der jeweiligen Kommune erhoben.
  • Wasserkosten: Hierzu zählen das Wassergeld, die Kosten der Wasseruhr und zum Beispiel auch die Kosten für eine Wasseraufbereitungsanlage.
  • Abwasser: Das sind Gebühren für die Nutzung einer öffentlichen Entwässerungsanlage oder die Kosten der Abfuhr und Reinigung einer eigenen Klär- oder Sickergrube.
  • Fahrstuhl: Das sind Kosten des Betriebsstroms, der Beaufsichtigung, Bedienung, Überwachung, Pflege und Reinigung sowie regelmäßige Prüfung der Betriebssicherheit und Betriebsbereitschaft.
  • Straßenreinigung / Müllabfuhr: Kosten, die die Stadt dem Vermieter durch Abgabenbescheid in Rechnung stellt.
  • Hausreinigung / Ungezieferbekämpfung: Kosten, zum Beispiel für eine Putzfrau, die die Flure, Treppen, Keller, Waschküche usw. reinigt. Kosten der Ungezieferbekämpfung sind nur die laufenden Kosten, zum Beispiel Kosten für ein Insektenspray.
  • Gartenpflege: Sach- und Personalkosten, die durch die Pflege der hauseigenen Grünanlage entstehen. Kosten für die Erneuerung von Pflanzen oder für die Pflege von Spielplätzen zählen mit.
  • Beleuchtung: Stromkosten für Außenbeleuchtung, Treppenhaus, Waschküche.
  • Schornsteinreinigung: Schornsteinfegerkosten (Kehrgebühren) und Kosten der Immissionsmessung.
  • Versicherungen: Gebäudeversicherungen gegen Feuer-, Sturm- und Wasserschäden, Glasversicherungen sowie Haftpflichtversicherungen für Gebäude, Öltank und Aufzug.
  • Hauswart: Personalkosten für den Hausmeister, der zum Beispiel Gartenpflege, Schneebeseitigung, Treppenhausreinigung usw. übernimmt.
  • Gemeinschaftsantenne / Breitbandkabel: Bei der Antenne können Betriebs-, Strom- und Wartungskosten auf die Mieter umgelegt werden. Beim Kabel kommt noch die monatliche, an die Telekom oder Kabel-Service-Gesellschaft zu zahlende, Grundgebühr hinzu. Anders, wenn der Mieter einen Vertrag direkt mit der Telekom oder einer privaten Kabel-Service-Gesellschaft geschlossen haben.
  • Einrichtungen für die Wäschepflege: Kosten für die Waschküche, zum Beispiel auch für Gemeinschaftswaschmaschinen oder Trockner, das heißt Strom, Reinigung und Wartung der Geräte.
  • Sonstige Kosten: Zum Beispiel Kosten für Schwimmbad und Sauna im Haus. Der Vermieter muss aber genau angeben, für welche Kostenart er Geld verlangt.

Was ist bei der Nebenkostenabrechnung zu beachten?

Auch wenn ich mit dem Erstellen der Nebenkostenabrechnung spät dran war, dürft Ihr Euch nicht zu viel Zeit lassen. Die Abrechnung muss spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums bei den Mietern eingehen. Braucht Ihr länger als zwölf Monate, habt Ihr kein Recht mehr von Eurem Mieter das Geld zu verlangen. Des Weiteren solltet Ihr es Euch nicht zu leicht machen und mit dem Mieter keine Pauschale vereinbaren. Verbraucht Euer Mieter mehr als die Pauschale deckt, habt Ihr keine Möglichkeit über eine Nebenkostenabrechnung Geld nachzufordern.

 

Meine ersten beiden Wohnungen

Praktischerweise ist meine erste Wohnung pünktlich zum 01.01.2017 in meinen Besitz übergegangen. Dadurch musste bei der Nebenkostenabrechnung nichts auseinander gerechnet werden. Beim Vertragsbeginn habe ich mit meinen Mietern eine monatliche Vorauszahlung von 180 € vereinbart. Dies macht für das Jahr 2017 insgesamt einen Betrag von 2.160 € aus. Aus den Unterlagen, die mir die Hausverwaltung zur Verfügung stellte, erstellte ich eine Tabelle und sendete meinen Mietern diese zu.

 

Nebenkostenabrechnung

 

Meine zweite Wohnung habe ich zum 01.05.2017 gekauft. Da für diese Wohnung parallel dazu auch zum 01.05. ein neues Mietverhältnis begann, hatte ich vor dem Erstellen dieser Nebenkostenabrechnung mehr Respekt. Ich ging damals davon aus, dass ich das Jahr und die unterschiedlichen Miet- und Besitzverhältnisse selber aufwändig auseinander rechnen dürfte. Allerdings stellte ich dieses Jahr mit Freude fest, dass das alles von der Hausverwaltung erledigt wird. Bei meiner zweiten Wohnung konnte sich mein Mieter über eine höhere Rückzahlung freuen.

Nebenkostenabrechnung zweite Wohnung

Durch die sehr geringen Heiz- und Wasserkosten erhielt mein zweiter Mieter fast 200 € zurück.

Ich bat beide meiner Mieter darum, mir die Richtigkeit der Abrechnung zu bestätigen, damit ich anschließend das Geld an sie auszahlen konnte.

Nebenkosten erhöhen?

Obwohl es bei beiden Fällen zu Rückzahlungen kam, lässt sich ein Vergangenheitswert nie auf die Zukunft übertragen. Diese Erfahrung hilft mir zwar, ein erstes Gefühl zu bekommen, allerdings kann man sich darauf auf Dauer nicht verlassen. Ebenfalls zahle ich lieber zurück, als meinen Mietern wegen 50 € hinterher zu laufen. Nebenkostenerhöhungen sind die in Deutschland am meisten akzeptierte Mieterhöhungen. Da der Überschuss bei meiner ersten Wohnung sehr gering war und die Energiepreise 2017 wieder leicht gestiegen sind, überlege ich aktuell, die Nebenkosten um 10 € monatlich zu erhöhen. Wenn ich bei dieser Überlegung zu einer Entscheidung gekommen bin, teile ich diese in einem separaten Beitrag mit.

 

Rückzahlung auch für mich

Auch als Eigentümer zahlt man monatlich eine Summe X an die Hausverwaltung. Wenn bei diesem Betrag ein Überschuss übrig bleiben sollte, erhält man diesen am Ende des Abrechnungszeitraums zurück. Bei meinen beiden Wohnungen hat das für mich ein extra Taschengeld von insgesamt ca. 300 € bedeutet.

HeidelbergCement 10.08.2018

Weiterer Aktienkauf im August

Nachdem ich im August meinen dritten und erst einmal letzten Kauf von Allianz-Aktien durchgeführt habe, habe ich mich dazu entschieden, nun einen anderen Aktienkauf zu tätigen. In diesem Beitrag möchte ich Euch meine Gründe vorstellen, wieso ich HeidelbergCement-Aktien gekauft habe.

Aktienkauf
Kauf HeidelbergCement

 

Günstige Bewertung für einen Aktienkauf

Die Aktie von HeidelbergCement bietet den Anlegern aktuell eine günstige Bewertung, sowie die Aussicht auf zukünftige Dividendensteigerungen.

Der Kursrücksetzer führte die Aktie von etwa 96 € auf grob 70 € zurück. Des Weiteren führten im Juni und August, nach Daten der BaFin, mindestens drei Vorstandsmitglieder Aktienkäufe im Gegenwert von grob 600,7 T€ durch. (Bei HeidelbergCement ist für Vorstandsmitglieder grundsätzlich auch ein Eigeninvestment vorgesehen.)

Dem Aufsichtsrat ist es also offensichtlich wichtig, dass der Vorstand auch in dieser Hinsicht von Rücksetzern der Aktie betroffen ist.

Gute Arbeit des Managements

Dabei glänzt man mit einer Reihe von positiven Aspekten. Im Rahmen der Vision 2020 war ein Anstieg des freien Cashflows nach Instandhaltungsinvestitionen und vor Erweiterungsinvestitionen für den Dreijahreszeitraum bis 2020 auf rund 6 Mrd. € anvisiert. Für die Netto-Wachstumsinvestitionen galt von 2018 bis 2020 eine Grenze von 1 Mrd. €. Dabei ist allerdings eine aktive Portfoliopolitik einzurechnen. Für Desinvestitionen visierte man ein Verkaufsvolumen von 1,0 Mrd. bis 1,5 Mrd. € an, dem selektive Wachstumsinvestitionen im Volumen von 1,5 Mrd. bis 2 Mrd. € gegenüberstehen könnten. Des Weiteren setzt man, um den freien Cashflow auszubauen, neben dem besagten Portfoliomanagement auch auf kontinuierliche Verbesserungen bei der Effizienz und Einsparungen bei den Finanzierungskosten.

Ein Meisterstück für den letzteren strategischen Baustein war die Übernahme von Italcementi. Bei Abschluss des Deals im Jahr 2015 war laut dem Geschäftsbericht 2017 ein Synergiepotenzial von ca. 175 Mio. € veranschlagt. Anschließend wurde dieses Ziel im Jahr 2016 nicht nur auf 470 Mio. € bis Ende 2018 hochgefahren, sondern sogar auch im vergangenen Jahr schon mit 513 Mio. € an realisierten Synergien deutlich übertroffen.

Ein  weiteres wichtiges Themenfeld ist die Digitalisierung natürlich auch für HeidelbergCement. In den kommenden Jahren soll die Einführung von digitalen Plattformen dabei helfen, in den Bereichen Produktion, Logistik, Instandhaltung sowie Einkauf ein Einsparvolumen von mehr als 200 Mio. € zu heben.

Ebenfalls 200 Mio. € Einsparpotenzial sah man in der Vision 2020 durch die Absenkung der Finanzierungskosten. Dies soll durch die Refinanzierung von Anleihen mit hohem Zinsniveau erreicht werden.

Bauboom nimmt zu

Der Bauboom in Deutschland hat im vergangenen Jahr zu einem deutlichen Anstieg des Zementverbrauchs geführt. Insgesamt seien 2017 in der Bundesrepublik rund 28,8 Mio. Tonnen Zement verbraucht worden. Das seien fünf Prozent mehr als im Vorjahr, teilte der Verein Deutscher Zementwerke (VDZ) am Donnerstag in Düsseldorf mit. Das Wachstum sei vor allem auf höhere Neubauinvestitionen zurückzuführen.

 

Ich habe auf dieser Grundlage eine erste Position in mein Depot gelegt und werde diese in den nächsten Monaten ausbauen.

 

 

Dieser Artikel ist nur zu Information geschrieben und stellt keine Anlageberatung da. Ich besitze Aktien des vorgestellten Unternehmens.

Meine dritte Immobilie für passives Einkommen

Meine vierte Eigentumswohnung

Vor einigen Wochen rief mich ein ehemaliger Arbeitskollege, welcher sich inzwischen als Immobilienmakler selbstständig gemacht hat, an. Er hatte an einen seiner Kunden ein Haus vermittelt. Doch seinem Kunden drohte die Finanzierung zu platzen, da seine Bank mehr Eigenkapital für die Finanzierung verlangt. Das nun benötigte Eigenkapital will sich sein Kunde beschaffen indem er eine seiner Wohnungen verkauft und da hat mein Ex-Kollege direkt an mich als potentiellen Käufer gedacht.

Hier kommen zwei Dinge zusammen, welche den Deal für mich von Anfang an besonders interessant gemacht haben. Der Verkäufer hat Zeitnot und braucht das Geld lieber gestern als heute. Der zweite Punkt ist, dass er das Geld benötigt, um sich eine Immobilie zu kaufen, die er selbst nutzen möchte. Menschen haben die Angewohnheit, dass ihr rationales Denken aussetzt wenn sie etwas unbedingt wollen. Der Verkäufer will also sein neues Haus haben und um dieses zu bekommen ist er wahrscheinlich bereit, seine Eigentumswohnung mit großem Rabatt zu verkaufen.

Die Besichtigung

Nachdem mir mein Ex-Kollege die Umstände, die zum Verkauf der Wohnung führen würden, erzählt hatte, sagte ich ihm sofort einen Besichtigungstermin zu. Ebenfalls versicherte ich ihm bereits am Telefon, dass ich schnell zahlen kann, falls die Immobilie so gut sein sollte wie er sagt. Bei der Besichtigung fand ich eine 85 Quadratmeter große Wohnung vor, welche in einem sehr guten Zustand war. Der Besitzer hatte erst vor zwei Jahren alle drei Bäder renoviert und in der ganzen Wohnung neuen Fußboden verlegen lassen. Ebenfalls sind von der Hausverwaltung die Fenster und die Heizungsanlage erneuert worden. Dadurch sind die Energiewerte für die Wohnung sehr gut und zukünftige Mieter können sich über niedrige Heizkosten freuen. Die nächste Besonderheit ist, dass zu der Wohnung sowohl ein PKW-Stellplatz direkt vor dem Haus, als auch eine Garage gehören. Auch über einen Renovierungsstau brauche ich mir bei dem Haus keine Gedanken machen, da die Instandhaltungsrücklage mit 160.000 € gefüllt ist. Bei einem Haus mit 16 Wohnungen bedeutet das 10.000 € pro Wohnung. Des Weiteren gehört zu der Wohnung ein 12 Quadratmeter großes Zimmer im Dachgeschoss. Das zusätzliche Zimmer macht die Wohnung gerade für Familien mit mehr als einem Kind interessant.

 

Die Kaufpreisverhandlung

Nach der Besichtigung stand für mich fest, dass ich diese Wohnung sehr leicht zu einem guten Preis vermieten kann und ich dadurch mein passives Einkommen weiter steigern werde. Da die Wohnung in einem sehr guten Zustand war, stellte ich mich darauf ein, dass der Verkäufe mindestens 85.000 € haben möchte, plus einen Aufschlag für die Garage und den PKW-Stellplatz. Ich war überrascht als mir der Makler sagte, dass dem Verkäufer ein Preis von insgesamt 79.000 € vorschwebt. Auch gab mir der Makler zu verstehen, dass der Verkäufer für das Haus nur 65.000 € Eigenkapital benötige. Durch dieses Wissen bot ich dem Verkäufer 70.000 € und teilte ihm mit, dass ich in 4 Wochen zahlen könnte. Nach meinem Angebot hörte ich von meinem Ex-Kollegen erstmal eine Woche gar nichts. Doch dann klingelte spät abends mein Handy und mein er teilte mir mit, dass der Verkäufer sich auf 73.000 € einlassen würde, wenn ich immer noch in 4 Wochen zahlen könnte. Ich sagte zu und vereinbarte den nächsten Termin mit meiner Bank.

 

Erhöhung meines passiven Einkommens

Für die Wohnung rechne ich mit einem Quadratmeterpreis von 6 €. Das bedeutet bei 85 Quadratmetern eine Kaltmiete von 510 €. Zu der Kaltmiete kommen noch 70 € für den PKW-Stellplatz und die Garage hinzu, wodurch die Mieteinnahmen auf 580 € steigen. Für die Finanzierung der Eigentumswohnung schwebt mir eine 110%-Finanzierung vor, was bedeutet, dass ich ein Darlehen von ca. 81.000 € brauche. Wie bei meinen anderen Darlehen soll die Annuität 4,5 % betragen, was bei 81.000 € eine Rate von ca. 305 € ergibt.

Das ergibt grob ein zusätzliches passives Einkommen von 275 €, welches ausreicht um die nicht umlagefähigen Kosten für die Wohnung zu decken. Um mein passives Einkommen noch weiter zu steigern, habe ich für einen Teil der Darlehenssumme eine Tilgungsaussetzung über zwei Jahre vereinbart. Durch diese Aussetzung steigt mein Überschuss von 275 € auf 310 € an.

 

Mieter suchen

Bei meinen ersten beiden Wohnungen hatte ich das Glück, dass ich meine Mieter direkt mit gekauft habe. Dies ist bei dieser Wohnung leider nicht der Fall und ich darf das erste Mal Mieter suchen. Da meine Nachforschungen über den Mietpreis in der Lage der Wohnung ergeben haben, dass die Durchschnittsmiete bei 6,50 € pro Quadratmeter liegt, bin ich sehr optimistisch, dass ich schnell einen Mieter finde, der bereit ist, 6 € zu zahlen. Über meine Erfahrungen, die ich bei der Mietersuche sammele, werde ich Euch in einem anderen Beitrag informieren. Durch meine Nachforschungen gehe ich ebenfalls davon aus, dass ich die Miete später ohne Probleme erhöhen kann und dadurch mein passives Einkommen noch einmal ansteigt.

Meine Immobilien

Mein Immobilienportfolio

In diesem Beitrag stelle ich Euch kurz und knackig mein Portfolio an Immobilien vor, welches mich dabei unterstützen soll, finanziell frei zu werden. Damit Ihr immer einen aktuellen Überblick erhaltet, werde ich diesen Beitrag für Euch laufend aktualisieren. Wie ich meine Immobilien gefunden habe, sie finanziere und verwalte, werde ich Euch in anderen Beiträgen zeigen.

Meine erste Eigentumswohnung

Nachdem ich im Juli 2015 meine Ausbildung zum Bankkaufmann erfolgreich abgeschlossen hatte und unbefristet übernommen wurde, fing ich an, mich intensiv mit dem Thema Vermietung und Finanzierung von Immobilien zu beschäftigen.

Um meine Bonität zu verbessern, fing ich an, monatlich 500 € zu sparen und ein Jahr später startete ich mit der Immobiliensuche.

Im Oktober fand ich dann die erste Eigentumswohnung, welche meine Kriterien erfüllte.

Kriterien:

  • kein Renovierungsstau
  • Heizung ein Jahr vorher erneuert
  • keine geplanten Renovierungen in den nächsten Jahren
  • Badezimmer verfügt über ein Fenster
  • gute Lage*
  • niedrige Energiekosten
  • Balkon oder Terrasse
  • positiver Cashflow
  • mindestens ein PKW-Stellplatz
  • Dusche

*kurze Wege zu Schulen, Bahnhof und Einkaufsmöglichkeiten

Objektdaten:

  • Baujahr 1980
  • Kaufpreis 81.000 € (heruntergehandelt von 85.000 €)
  • Garage Baujahr 2000
  • Gasheizung
  • erstes OG
  • 86 m²
  • 3 Zimmer
  • Dusche und Badewanne
  • Einbauküche
  • Balkon
  • 400 € Kaltmiete
  • 50 € Miete für die Garage

Die Wohnung ist zum 01.01.2017 in meinen Besitz übergegangen.

Meine zweite Eigentumswohnung

Da ich auf der Suche nach meiner ersten Eigentumswohnung mit vielen Maklern Kontakt aufgenommen hatte, erreichte mich kurz nachdem ich meine erste Wohnung gekauft habe ein interessantes Exposé.

Objektdaten:

  • Baujahr 1970
  • Kaufpreis 47.000 € (heruntergehandelt von 51.000 €)
  • PKW-Stellplatz
  • Gasheizung
  • Erdgeschoss
  • 75 m²
  • 3 Zimmer
  • Dusche und Badewanne
  • Einbauküche
  • Balkon
  • 380 € Kaltmiete

Die Wohnung ist zum 01.05.2017 in meinen Besitz übergegangen.

Meine dritte Eigentumswohnung

Meine dritte Eigentumswohnung hilft mir nicht bei meinem Ziel, die finanzielle Freiheit zu erreichen, weil ich diese für mich gekauft habe. Da die Wohnung aber in einer der besten Gegenden meiner Stadt liegt gehe ich davon aus, dass ich die Wohnung jederzeit sehr gut vermieten kann, falls ich mir überlege, doch in ein Haus oder in eine andere Stadt zu ziehen. Des Weiteren kalkuliere ich auf Grund der sehr guten Lage eine jährliche Wertsteigerung  von ca. 3 % für die Wohnung ein.

Objektdaten:

  • Baujahr 1998
  • Kaufpreis 136.000 € (heruntergehandelt von 144.000 €)
  • Garage und PKW-Stellplatz
  • Gasheizung
  • zweites OG
  • 115 m²
  • 4 Zimmer
  • Balkon
  • Dusche und Badewanne
  • Einbauküche
  • Balkon

Die Wohnung ist zum 01.05.2018 in meinen Besitz übergegangen.

 

P2P mit Mintos

Finanzielle Freiheit mit Mintos?

Mintosübersicht August 2018

Meine Erfahrungen mit Mintos

Im September 2016 habe ich mein Konto bei Mintos eröffnet und eine erste Einzahlung von 300 € getätigt. Seitdem ist Mintos stark gewachsen und es konnten viele Darlehensanbahner gewonnen werden. Zu dieser Zeit waren auf Mintos 67,5 Mio € investiert. Heute (August 2018) sind es 928 Mio €.

In der Zeit, seit der ich bei Mintos investiert bin, habe ich jeden Monat mindestens 80 € eingezahlt und hatte noch keinen einzigen Ausfall.

Des Weiteren habe ich bereits zwei Freunde für Mintos geworben, welche ebenfalls noch keinen einzigen Ausfall bei Mintos hatten. Freunde werben bringt Euch den Vorteil, dass Ihr 1 % der Summe, welche Freunde investieren als Gutschrift erhaltet. Dadurch lässt sich die Rendite, welche Ihr mit Mintos erzielen könnt weiter steigen und Ihr erreicht die finanzielle Freiheit deutlich schneller.

Autoinvest für die finanzielle Freiheit

Direkt nach der Eröffnung meines Kontos bei Mintos habe ich das Autoinvest eingestellt, da ich mich zukünftig so wenig wie möglich um das hier angelegte Geld kümmern möchte.

Ich möchte lediglich alle paar Monate die P2P-Entwicklung meines Investments auswerten, mich aber nicht um die Anlage des Geldes kümmern.

Einstellungen meines Autoinvest:

  • nur Darlehen mit Rückkaufgarantie
  • Zinssatz: 8 % bis 13,5 %
  • Laufzeit: 4 bis 25 Monate
  • Größe des Portfolios: 12.000 €
  • max. Anlage pro Kredit: 25 €
  • Währung: Euro
  • Länder: Alle
  • neu investieren?: Ja

 

Mein passives Einkommen durch Mintos

Dadurch, dass ich nur 25 € pro Kredit investiere, verteilen sich meine Einlagen von 2.890 € auf 264 Kredite. Durch diese breite Streuung bekomme ich fast täglich einen Zahlungseingang bestehend aus Tilgung  und Zinszahlung und immer, wenn sich auf meinem Konto 25€ angesammelt haben, arbeitet mein Autoinvest für mich und legt das Geld in ein neues Darlehen an. Auf diese Art arbeitet der Zinseszinseffekt am besten für mich und bringt mich der finanziellen Freiheit täglich näher.

Seit Anfang des Jahres habe ich es geschafft, jeden Monat mehr als 25 € Zinsen zu erhalten und das passive Einkommen wird langsam deutlich spürbar.