Ich ändere mein Dividendenziel

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Als ich den Blog gestartet habe, setzte ich mir für alle relevanten Bereiche Ziele. Ziele sind aus meiner Sicht auch unerlässlich. Selbst wenn man diese nicht erreicht, erreicht man oft mehr, als wenn man sich keine Ziele gesetzt hätte.

Für meine Dividenden habe ich mir einen Startwert von 1.000 € gesetzt, welchen ich 10 Jahre lang jedes Jahr um 30 % steigern will. Die ersten beiden Jahre lief dies ohne Probleme. Allerdings warf hier Corona einiges durcheinander. Meine Lehre aus dem Crash führt dazu, dass ich mein Dividendenziel überarbeiten muss.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!

Als erstes möchte ich kurz die Tabelle vorstellen, welche mein Dividendenziel visualisiert.

JahreDividendeneinnahmen SollDividendeneinnahmen IstAbweichung
1 / 20181.000,00 €1.021,65 €+ 2,17 %
2 / 20191.300,00 €1.366,68 €+ 5,13 %
3 / 20201.690,00 €1.357,16 €- 19,70 %
4 / 20211.690,00 €
5 / 20222.197,00 €
6 / 20232.856,19 €
7 / 20243.712,93 €
8 / 20254.826,81 €
9 / 20266.274,85 €
10 / 20278.157,31 €
11 / 202810.604,50 €

Wie Ihr seht, hat Corona dazu geführt, dass ich in 2020 weniger Dividenden erhielt als in 2019. Auch wenn in 2021 bereits viele Unternehmen wieder ihre Dividende erhöht haben, sehe ich mich gezwungen die Tabelle um ein Jahr zu erweitern.

Ich stand an dieser Stelle vor der Wahl, eine größere Summe in Hochdividendenwerte zu investieren oder aber das verlorene Jahr hinten dranzuhängen. Da Corona gezeigt hat, wie wichtig solide Bilanzen sind, entschied ich mich für den zweiten Weg.

Des Weiteren investiere ich seit Corona auch in Titel, die keine Dividende ausschütten. Mit Coty und Walt Disney zahlen sogar meine größte und drittgrößte Position keine Dividende. Zusammen machen die Werte fast 6.000 € aus und damit über 8 % meines Depots aus.

Auf der anderen Seite habe ich viele Werte in mein Depot aufgenommen, die aktuell eine geringe Dividende zahlen, diese aber beachtlich steigern werden. Diese wird sich in den nächsten Jahren immer stärker positiv auswirken.

Werde ich nicht in einigen Jahren dasselbe Problem haben?

Dies sehe ich aus verschiedenen Gründen nicht so. Zum einen habe ich eine Reihe von Turnaround-Unternehmen in meinem Depot, welche auf dem besten Weg sind diesen abzuschließen.

So erwarte ich z.B. von Coty spätestens 2023 wieder eine Dividendenzahlung. Da ich hier einen sehr niedrigen Einstandskurs erwischt habe, sollte sich diese auch bemerkbar machen. Ähnlich sieht es bei Kraft Heinz aus. Nach Jahren ohne Dividendenerhöhung äußert sich das Management zuletzt vermehrt positiv.

Hinzu kommen die Unternehmen, welche bereits ein hohes Dividendenwachstum liefern. Hier wird sich der Zinseszins auf die Dividende immer stärker bemerkbar machen.

Ab 2025 kann ich meine ersten Wohnungen steuerfrei verkaufen. Diese Option werde ich wohl nicht bei allen Wohnungen anwenden aber durchaus bei einigen. Dadurch werden enorme Mittel frei, welche ich nach und nach in den Markt investieren werde.

Ehrlicherweise muss aber auch sagen, dass durch diese Schritt die „Spannung“ für 2021 raus ist. Sollte es keinen Totaleinbruch der Wirtschaft geben, werde ich mein neues Dividendenziel für dieses Jahr erreichen.

Für 2022 wird es allerdings wieder interessant, ob ich wie erwartet die 2.197 € überschreiten kann.

Dieser Beitrag dient lediglich der Information und stellt die Gedanken des Autors dar. Deshalb handelt es sich hierbei um keine Anlageberatung oder Anlageempfehlung. Jeder Anleger ist für sein Handeln selbst verantwortlich.

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