Mein passives Einkommen – Stand 01.06.2019

passives Einkommen
Passives Einkommen – Stand 01.06.2019

Nachdem ich seit über zwei Jahren in Immobilien investiere, kam im Mai das erste Mal ein richtiger Kostenblock auf mich zu. Doch zu der Kostenposition von 4.528,55 € und warum mich diese nicht “umgebracht” hat, komme ich später. Natürlich ist es erst einmal erschreckend, ein negatives passives Einkommen von 3.670,37 € am Ende eines Monats stehen zu sehen.

Ohne diesen Kostenpunkt wäre mein passives Einkommen um ca. 61 € auf eine Zielerreichung von 41,3 % gestiegen.

Obwohl ich im letzten Monat immer wieder nach einer Alternative zu Mintos gesucht habe, konnte ich keine finden, die mit Mintos vergleichbar wäre. Daher werde ich ab Juli wieder kleinere Beträge in Mintos investieren, die Suche aber weiterführen.

Ebenfalls habe ich meine Excel-Übersicht für Euch um die Zeile “Gesamt” erweitert. In dieser Spalte werden alle Einnahmen im laufenden Jahr betrachtet. Die Prozentzahl in der Zeile “Zielerreichung” wird anhand von 25.200 € berechnet (2.100 € *12).

Das war nun aber genug des Vorworts und ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.

Immobilien

Ich warte weiter auf die Zustimmung des Betreuungsgerichts, dass ich die Wohnung endlich kaufen darf. Da ich nun schon seit über zwei Monaten auf eine Reaktion warte, bin ich langsam genervt. Deshalb habe ich letzten Monat wieder einige Besichtigungen durchgeführt, damit ich mein Ziel von zwei neuen Immobilien für dieses Jahr erreiche.

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Dividenden

309,58 € Dividenden habe ich diesen Monat erhalten. Das ist nicht nur die höchste monatliche Dividendenzahlung in diesem Jahr, sondern auch die höchste, die ich jemals in einem Monat erhalten habe. Dividenden sind ein wichtiger Bestandteil meines passiven Einkommens. Dies liegt daran, dass ich die Geldanlage in Aktien als das Investment sehe, was am wenigsten Aufmerksamkeit braucht. Natürlich muss man sich im Vorfeld genau informieren, in was für Unternehmen man investieren will. Ist die Auswahl erst einmal getroffen, reicht es aus meiner Sicht aus, Quartals- und Jahresberichte zu lesen. Persönlich bin ich der Meinung, dass ein zu hoher Konsum an Unternehmensnachrichten und Analysen eher dazu führt, dass falsche Entscheidungen getroffen werden.

Ich empfehle* Euch an dieser Stelle auch noch einmal das Buch “Bargeld statt Buchgewinn”. In diesem Werk von Luis Pazos werden unterschiedliche Aktienklassen vorgestellt, welche in Deutschland kaum bekannt sind. Ich konnte durch die Lektüre meine persönliche Watchlist um einige dividendenstarke Aktien erweitern. Ebenfalls wird die steuerliche Situation für deutsche Anleger für jede Aktienklasse genauestens beschrieben.

Nachdem die AbbVie-Position ihre Zielgröße erreicht hat, werde ich den ersten Titel aus dem Buch kaufen und hier ausführlich vorstellen.

Bargeld statt Buchgewinn: Mit Hochdividendenwerten zum passiven Monatseinkommen

P2P-Investments

Wie bereits oben beschrieben, bin ich weiter auf der Suche nach einer würdigen Ergänzung zu Mintos. Bis ich diese gefunden habe, werde ich weiter in Mintos investieren.

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Allerdings werden meine Einzahlungen bei Mintos niedriger sein als meine früheren 80 € pro Monat. Dies liegt vor allem daran, dass Mintos im Vergleich zu meinem Depot eine Größe von über 10 % erreicht hat. Trotzdem sehe ich P2P weiter als ein wichtiges Standbein für mein passives Einkommen.

Blog

Mein Blog brachte mir letzten Monat passive Einnahmen in Höhe von 18,50 €. Wenn man die Zeit ins Verhältnis zu den damit verbundenen Einnahmen setzt, ist der Blog mein schlechtestes Investment für passives Einkommen. Dazu kommt noch, dass Bloggen ganz und gar nicht passiv ist, auch wenn es einem durchaus Spaß macht. Die Blogeinnahmen stehen auch nicht im Vordergrund. Die Gründe wieso ich blogge sind:

  • Austausch mit anderen Investoren
  • Wissen vermitteln
  • Mein IT-Wissen weiter ausbauen
  • Spaß am Schreiben

Da die Einnahmen nur zum Ausbau und Unterhaltung des Blogs genutzt werden, habe ich mich Anfang des Jahres entschlossen, einen Teil des Gewinns an “Viva con Agua” zu spenden.

Ebenfalls habe ich im Mai an neues Hoch an Google-Aufrufen erreicht. Mit 137 Aufrufen hatte ich einen Aufruf mehr, als in meinem Top-Monat April.

Google-Aufrufe
Google-Aufrufe bis Mai 2019

Unerwartete Kosten

Kommen wir zum interessantesten Kapital dieses Monatsrückblicks: den “Unerwarteten Kosten”, welche mein passives Einkommen diesen Monat stark belastet haben. Bevor ich auf die unerwarteten Kosten und deren Ursache eingehe, weise ich Euch darauf hin, dass Ihr als Immobilieninvestoren immer über genug Rücklage verfügen solltet.

Was ist passiert?

Ich habe in meiner ältesten Wohnung den größten Teil an Renovierungsstau beseitigen lassen. Dabei wurde ein kleiner Schimmelschaden beseitigt, Heizungsnischen geschlossen und neue Heizkörper eingebaut. Dadurch bleibt die Wohnung für meine aktuellen und zukünftigen Mieter attraktiv. Wirklich überraschend kam an dieser Stelle nur der Schimmelschaden, da mir der energetische Zustand der Wohnung bewusst war. Deshalb habe ich den Schimmelschaden genutzt, um auch die Renovierungsarbeiten zu beauftragen.

Ihr solltet gerade bei Schimmelschäden immer prüfen lassen, wer für den Schaden verantwortlich ist. Bei mir ergab die Prüfung, dass die Ursache mangelndes Lüften war. Dadurch konnte ich meinen Mieter an den Kosten beteiligen. Insgesamt steuerte er 500 € für die Reparaturen bei, wodurch die Belastung für mich auf 4.028,55 € sinkt.

Nach den Renovierungsarbeiten beträgt der Kontostand meines Rücklagenkontos noch ca. 2.700 €. Mein Bausparvertrag, welchen ich monatlich mit 100 € bespare, verfügt mittlerweile über ein Guthaben von 3.400 €. Nur ausreichende Rücklagen können Euch vor derartigen Ereignissen schützen.

Überschuss und Zielerreichung

Mein Überschuss rutscht diesen Monat stark ins Minus und betrug -3.660, 37 €. Für die nächsten Monate erwarte ich wieder ein deutlich positives passives Einkommen. Persönlich plane ich mein passives Einkommen dieses Jahr soweit auszubauen, dass ich ab nächstem Jahr dauerhaft die 50 % Zielerreichung halten kann.

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