Optionsupdate – Freenet verlässt das Depot

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Meine erste Put-Option habe ich im Januar 2020 auf Freenet verkauft. Ich war damals sehr vorsichtig und wählte einen großen Abstand zum aktuellen Kurs. Daher war meine Optionsprämie mit 3 € umso kleiner. Dies war nicht schlimm, da der Verkauf dazu diente erste Erfahrungen mit Lynx zu sammeln. Durch den Ausbruch des Coronavirus reichte mein großer Abstand nicht aus und die Freenet-Aktien wurden mir eingebucht. Nach 8 Monaten verließ Freenet letzte Woche das Depot. Hierüber wird es in diesem Beitrag gehen und ebenfalls stelle ich Euch meine Optionsverkäufe der letzten Monate vor.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.

Die Lynx-Aktien wurden mir zu 17,80 € in das Depot eingebucht. Während der Haltedauer konnte ich im März, April und Mai noch Call-Optionen auf meine Freenet-Aktien verkaufen. Dadurch erhielt ich zusätzlich zu der 3 € Put-Option noch 10 € im März, 13€ im April und 20 € im Mai. Verkauft habe ich die Aktien für 18,47 €. Daraus ergibt sich ein Kursgewinn von 67 €. Insgesamt brachte mir das Halten der Aktien einen Gewinn von 113 €, was bei einem eingesetzten Kapital von 1.780 € einem Gewinn von 6,35 % entspricht. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich ein Gewinn von 9,525 %, was für meine stressfreie Art, wie ich Optionen verkaufe, ein guter Wert ist.

Optionshandeln
Meine verkauften Optionen im Juni, Juli und August 2020

Auch wenn der August noch nicht abgeschlossen ist, möchte ich Euch schon einmal einen ersten Einblick in diesen geben. Beginnen möchte ich aber mit dem Juni. Im Juni habe bei keinem meiner Standardwerte gute Optionsprämien gefunden, weshalb ich nur eine einzige Option auf Infineon verkauft habe. Im Juli nahm in vielen Branchen die Volatilität zu und ich konnte wieder einige Optionen verkaufen. Wichtig beim Optionshandel ist, dass Ihr unbedingt akzeptieren müsst, dass es nicht immer lohnende Optionsprämien gibt. Daher ist wichtig, auch mal nichts zu tun.

Im Juli verkaufte ich insgesamt fünf Optionen auf Carnival, welches aktuell mein Lieblingswert ist. Ebenfalls konnte ich einige Optionen auf Lufthansa und Freenet platzieren. Gerade bei deutschen Werten ist es schwierig, welche mit guten Prämien zu finden.

Durch den Verkauf der Freenet-Aktien steigt auch der Cashanteil in meinem Optionsdepot, weshalb ich mir teurere Optionen leisten kann. Daher habe ich diesen Monat das erste Mal eine Option auf die Großbank Wells Fargo verkauft. Auch hier wäre ich über eine Andienung der Aktien nicht gerade traurig.

Ein Ziel wie hoch meine Optionseinnahmen dieses Jahr ausfallen sollen, habe ich nicht. Dies liegt vor allem daran, dass ich 2020 als Übungsjahr sehe.

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