Depotentwicklung bis zum 01.02.2019

Kaum zu glauben, aber wahr! Wir haben bereits den ersten Börsenmonat im Jahr 2019 hinter uns. Da ich diesen Monat drei mal auf Dienstreise war, kam mir die Zeit wahrscheinlich noch kürzer vor. Ebenfalls zeigen meine Dienstreisen, dass man als Buy-and-Hold-Anleger nicht viel Zeit für sein Depot aufwenden muss. Ist man von einem Unternehmen überzeugt, überprüft man ein bis zwei mal im Jahr, ob die Gründe für die Überzeugung noch vorhanden sind. Ist dies der Fall, bleibt das Unternehmen im Depot. Falls die Gründe nicht mehr vorhanden sind, wird das Unternehmen verkauft.

Änderungen in meinen Depotupdates

Zukünftig wird mein Depotupdate mehr Informationen für Euch enthalten.

Sollte ich Dividendenerträge in dem Monat erhalten haben, werde ich das ausschüttende Unternehmen kurz vorstellen. Dabei vergleiche ich die Dividende mit dem Vorjahr und beleuchte die Veränderungen. Ebenfalls gehe ich darauf ein, ob ich von der Entwicklung enttäuscht bin oder nicht.

Des Weiteren werde ich kurz über meine Nachkäufe sprechen. Für Neukäufe wird es zukünftig ausführliche Artikel geben.

Lies auch: Altria – der ewige Zigarettenriese

Ebenfalls werde ich nicht mehr auf meine beste oder schlechteste Position im Depot eingehen, sondern auf die Positionen, bei denen es die wichtigsten Nachrichten gab.

Mein Depot vs. DAX

DAX, Aktien, Sparen
DAX-Entwicklung im Januar. Quelle: Ariva.net

Der Januar zeigt sehr gut, warum man nicht viel auf kurzfristige Börsenausschläge geben sollte. Damit meine ich nicht nur die Ausschläge von ein oder zwei Tagen, sondern auch, dass ein ganzer Monat ein kurzfristiger Ausschlag sein kann. Die Börse reagiert oft übertrieben auf Meldungen aus der Politik oder von Unternehmen. Dabei erhalten mögliche Ereignisse oft eine höhere Aufmerksamkeit, als harte Fakten. Dieser Umstand führt zu starken positiven oder negativen Ausschlägen, welche aber nicht lange anhalten.

Ganze 7,2 % ging es im ersten Börsenmonat nach oben und ließ damit viele Anleger die letzten Monate in 2018 vergessen. Hinzukommt, dass keines der “Probleme” aus dem letzten Jahr gelöst ist. Wenn man sich aber nun die ganzen letzten Börsenjahre ansieht, dann wird man feststellen, dass es in jedem positiven Jahr viele negative Nachrichten gab. Da ständig neue Nachrichten durch die Medien getrieben werden, möchte ich hier eine Übersicht der wichtigsten aufführen:

  • Krimkrise
  • Wirtschaftswachstum von China verlangsamt sich
  • Griechenland wählt Linksradikale
  • Brexit
  • Die USA wählen Trump
  • Haushaltsstreit in Italien

Trotz all dieser Ereignisse konnten viele Unternehmen ihre Erträge steigern und uns mit hohen Dividenden belohnen.

Mein Depot

Depot, Aktien, Sparen
Mein Dividendendepot (Stand 01.02.2019)

Leider konnte mein Depot die Performance an der Börse nicht eins zu eins umsetzen. Am 01.02.2019 steht mein Depot noch mit 0,97 % im Minus. Damit hat mein Dividendendepot im ersten Monat ein Plus von 4,22 % erreicht. Damit bleibt es 3 % hinter dem DAX zurück.

Nachkäufe

Wie im Januar geplant, habe ich Anfang Februar weitere Aktien von Altria gekauft. Von dem 8 % Abrutscher konnte ich nicht profitieren, da der Absacker bereits nach wenigen Tagen wieder ausgeglichen war. Deswegen sind lediglich zwölf neue Aktien in mein Depot gewandert. Die schnelle Erholung des Unternehmens liegt zum Großteil daran, dass die letzten Quartalszahlen wesentlich besser ausgefallen sind als erwartet.

Aktuell bietet Altria eine Dividendenrendite von 6,8 %. Das bedeutet, dass ich auf mein geplantes Invest von 1.500 € ca. 100 € Bruttodividende erhalte.

Wichtigste Unternehmensnachrichten

AB InBev hat letzten Monat über 10 % zugelegt. Dieser Anstieg wurde dadurch ausgelöst, dass Gerüchte bekannt wurden, dass Ab InBev überlege, das Asien-Geschäft an die Börse zu bringen.

Unternehmensanalysten schätzen, dass dieser Börsengang dem Unternehmen Einnahmen zwischen 3 und 6 Mrd. Dollar bringen wird. Diese Einnahmen sollen dazu genutzt werden Schulden zu tilgen, wodurch die Bonität des Unternehmens wieder steigt.

Durch diese Maßnahme schafft AB InBev sich die Möglichkeit, zukünftig wieder neue Übernahmen stemmen zu können.

Bei der Deutschen Telekom hingegen zeichnet sich ein teureres Bieten um die begehrten 5G-Lizenzen ab. Diese Lizenzen werden die Telekom Milliarden kosten und es ist noch nicht abzusehen, wie lange es dauert bis sich diese Ausgaben rentieren.

Durch die erwarteten hohen Ausgaben sehen einige Analysten die Höhe der Dividende in Gefahr, weshalb es für die Telekom in einem positiven Markt an der Börse nach unten ging.

Dividendeneinnahmen im Januar

Wie schon im letzten Jahr hat Disney den Startschuss für meine Dividendenerträge gegeben. Ende letzten Jahres hatte Disney seine Dividende um 4 % erhöht. Damit gehört Disney zu den Unternehmen an der Börse, die seit vielen Jahren ihre Dividende regelmäßig erhöhen.

Selbstverständlich ist eine Erhöhung um 4 % keine Höhe, bei der Anleger große Luftsprünge machen. Allerdings hat der Kurs von Walt Disney seit 2010 um über 500 % zugelegt. Dadurch hat mich das Management davon überzeugt, dass es weiß, wie es das Unternehmen und deren Finanzen führen muss, um für uns Aktionäre einen möglichst großen Wert zu schaffen. Des Weiteren ist das Filmgeschäft sehr kapitalintensiv, weshalb für Disney gefüllte Kassen wichtig sind, um auf teures Fremdkapital verzichten zu können.

Dividende. Onvista, Dividendendepot
Dividende von Walt Disney

Damit erhalte ich eine Nettodividende von 11,73 €. Im Vorjahr waren es noch 9,32 €. Diese starke Dividendensteigerung ist zum Großteil durch eine positive Wechselkursveränderung möglich. Dadurch wird einmal mehr deutlich, warum man nicht nur in Fremdwährungsunternehmen investieren sollte. Durch die Dividendenzahlung sinkt mein Freistellungsauftrag auf 776 €.

Altria – der ewige Zigarettenriese?

Die Altria Group, ist der größte an der Börse gelistete Zigarettenkonzern der Welt. Die Zigarettenindustrie galt in der Vergangenheit als krisensichere Branche, da Rauchen in allen Gesellschaftsschichten akzeptiert war und jede Preiserhöhung von den Konsumenten hingenommen wurde. Doch im letzten Jahrzehnt hat sich dieses Bild stark gewandelt. Sowohl in den USA, als auch in Europa sind die Zahlen der Rauchenden rückläufig. Erkennbar ist diese wacklige Zukunft an der Kursentwicklung von Altria, welche in den letzten drei Jahren von 70 € auf 38 € gefallen ist. Allerdings bieten Zigarettenaktien nun eine verlockende Dividendenrendite von über 7 %. Dadurch sind die Altria-Aktien besonders für Einkommensinvestoren wie mich interessant.

Altria Aktienverlauf
Altria – 3 Jahreschart

Im folgenden Artikel werde ich Euch meine Meinung zu Altria und deren Zukunftsaussichten vorstellen. Bitte beachtet, dass es sich dabei lediglich um meine Einschätzung handelt und dies keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung ist.

Was macht Altria genau?

Altria stellt neben Tabakprodukten noch Weine her und bietet verschiedene Finanzdienstleistungen an. Die bekanntesten Produkte des Unternehmens sind allerdings die Tabakmarken Marlboro, L&M und Black & Mild.

Insgesamt vertreibt Altria seine Produkte in über 150 verschiedenen Ländern. Darüber hinaus hält Altria noch 12,2 % der Aktien von Ab-InBev und ist dadurch am größten Bierbrauer der Welt beteiligt. Diese Beteiligung bringt Altria jedes Jahr viele Millionen in die Unternehmenskasse. Ebenfalls zeigen die letzten Maßnahmen des Managements, dass man die Zeichen der Zeit erkannt hat und bereit ist, mit Investitionen die Profitabilität des Konzerns auch in Zukunft sicherzustellen.

Einstieg im E-Zigaretten-Markt

Am 20.12.2018 verkündete das Unternehmen, dass man 35 % vom E-Zigaretten-Hersteller Juul erworben hat. Juul hält in den USA einen Marktanteil von 70 % und ist seit Anfang des Jahres auch mit 1.000 Shops in Deutschland vertreten. Alleine in Deutschland wird der Markt für E-Zigaretten auf 400 Mio. € geschätzt – Tendenz steigend. Für 2019 wird geschätzt, dass der Markt auf 500 Mio. € ansteigen wird. Dies wäre ein Wachstum von 25 % und wird auch bei Altria für deutlich höhere Einnahmen sorgen. Ebenfalls haben E-Zigaretten einen deutlich besseren Ruf, da es viele Sorten ohne Nikotin gibt und die Gesundheitsrisiken um 95 % geringer sein sollen als bei herkömmlichen Zigaretten. Gerade bei Jungendlichen ist der Trend besonders beliebt.

Einstieg im Cannabismarkt

Des Weiteren hat sich Altria als erster großer Tabakkonzern in den Cannabismarkt der USA vorgewagt. Der Konzern hat für 1,8 Mrd. Dollar 45 % von dem Cannabisproduzenten Cronus übernommen. Darüber hält das Unternehmen Optionen um weitere 10 % für 1 Mrd. Dollar zu übernehmen. Dadurch würde die Beteiligung auf 55 % ansteigen und man hätte die Mehrheit erreicht. Analysten schätzen, dass der Cannabismarkt 2018 in den USA einen Umsatz von 11 Mrd. Dollar erreicht. Da immer mehr Bundesstaaten den Verkauf legalisieren wird geschätzt, dass dieser Umsatz bis 2030 auf 75 Mrd. Dollar ansteigen wird. Hinzu kommt, dass immer mehr Länder den Verkauf von Cannabis als Medizin oder gleich als Genussmittel legalisieren.

Zukunftseinschätzung

Ich gehe davon aus, dass sich Altria aktuell in einer entscheidenen Übergangsphase für die nächsten Jahrzehnte befindet. Diese Übergangsphase bringt allerdings eine gewisse Unsicherheit mit. Es wurden große und teure Investitionen getätigt, welche erst in den nächsten Jahren zeigen werden, ob sie einen Mehrwert für das Unternehmen geschaffen haben. Diese Unsicherheit führt dazu, dass der Aktienkurs eines jetzt hochprofitablen Unternehmens in den letzten drei Jahren um fast 50 % gefallen ist. Denn aktuell kann niemand sicher sagen, ob das Unternehmen auch noch in Zukunft hochprofitabel sein wird.

Durch die mutigen Investitionen in die Zukunftsmärkte des Rauchens hat sich Altria aber in die Postion gebracht, zukünftig sowohl beim E-Zigarrten-Markt, als auch bei Cannabismarkt eine führende Position einzunehmen. Darüber hinaus verfügt der Zigarettenhersteller über eine hervorragende Bonität. Durch diese Bonität ist es auch in Zukunft möglich, an günstige Kredite zu kommen um weitere Beteiligungen zu kaufen.

Ich gehe davon aus, dass Altria durch sein erfahrenes Management neue lukrative Einnahmequellen erschließen wird. Deshalb werde ich in den kommenden Monaten meine Position schrittweise erhöhen um durch hohe Dividenden und zukünftige Dividendensteigerungen mein passives Einkommen zu steigern.

Alleine für das letzte Geschäftsjahr hat das Unternehmen seine Dividende um 12 % erhöht. Des Weiteren gehört Altria zu den Dividendenaristokraten, was bedeutet, dass das Unternehmen die letzten 25 Jahre die Dividende jährlich gesteigert hat.

Dividenden EInkommen
Altria – Dividendensteigerung

Depotentwicklung bis zum 04.01.2019

Der Dezember war ein Börsenmonat mit einer sehr hohen Volatilität. Wenn man die Volatilität mit den Vormonaten vergleicht, war diese zwar nur unwesentlich höher. Allerdings war es diesen Monat sehr auffällig, dass es zu starken Kursausschlägen kam, ohne dass es besondere Ereignisse gab. Zum Beispiel stieg der Dow Jones am Mittwoch nach den Weihnachtstagen um 1.000 Punkte, ohne dass es dafür einen relevanten Grund gab.

Des Weiteren befinden wir uns aktuell in einem 90-Tageszeitraum, in dem China den USA Zugeständnisse machen soll. Sollte es keine Zugeständnisse geben, wird ein neues Kapitel im Handelsstreit beginnen und die Volatilität wird weiter zunehmen.

Mein Depot vs DAX

Aktien, Index,Aktienindex
DAX-Entwiclkung im Dezember 2018. Quelle Ariva.de

Durch die Erholung in den ersten Januartagen 2019, konnte der DAX einen Teil seiner Monatsverluste wieder hereinholen. Allerdings bleibt unter dem Strich immer noch ein Monatsminus von 5,6 % bestehen. Anhand des Charts kann man die hohe Volatilität sehr gut erkennen, welche immer wieder zu Kursausschlägen führt.

Aktien, ETF, Sparen
Mein Aktiendepot. Stand 04.01.2019

Auch mein Aktiendepot konnte sich dem Einbruch an den Aktienmärkten nicht entziehen. Am 01.12.2018 stand mein Depot 0,79 % im Minus. Anfang Januar beläuft sich mein Minus nun auf 5,19 %. Vergleicht man diesen Einbruch allerdings mit dem DAX, dann wird deutlich, dass mein Depot “nur” um 4,4 % eingebrochen ist. Damit hat es sich um 1,2 % besser geschlagen als der DAX. In meinen Augen wird es in den nächsten Monaten zunehmend wichtiger, durch gezieltes Stock Picking Aktien von Unternehmen zu kaufen, welche zu Unrecht viel an Wert verloren haben. Ebenfalls muss ich sicherstellen, dass ich niemals in die Situation gebracht werde, Aktien zu verkaufen, weil ich Geld brauche.

Neukäufe

Zum 01.01.2019 wurde das erste Mal mein ETF-Sparplan auf den NASDAQ-Index ausgeführt. (Lies auch Mein ETF-Sparplan). Ich bin sehr gespannt, wie sich dieses Investment im Vergleich zu meinen anderen Investments entwickelt. Zukünftig werde ich in meinen monatlichen Berichten auch immer meinen passiven Sparplan mit meinem Depot und dem DAX vergleichen.

Ebenfalls habe ich im Januar 2019 Altria-Aktien gekauft. Altria ist der größte Zigarettenhersteller der Welt und stellt neben klassischen Zigaretten auch E-Zigaretten her und ist vor Kurzem in das Cannabisgeschäft eingestiegen. Gerade in dem letzten Markt sehe ich sehr große Wachstumschancen, da die Legalisierungswelle erst am Anfang steht. Des Weiteren ist Altria ein Dividendenaristokrat. Das bedeutet, dass Altria die letzten 25 Jahre konstant die Dividenden erhöht hat. Auch ist das Geschäftsfeld von Altria sehr krisenunabhängig, wodurch die Volatilität dieser Aktie niedriger ist als der Markt. Als letztes schüttet Altria seine Dividende auch noch pro Quartal aus. Dadurch erhalte ich regelmäßiger Geld auf mein Brokerkonto und kann schneller reinvestieren.

Beste vs schlechteste Position

Normalerweise stelle ich Euch an dieser Stelle immer die besten und die schlechtesten Positionen meines Depots im vergangen Monat vor. Da der letzte Börsenmonat allerdings so negativ war, hat jede Position in meinem Depot an Wert verloren. Ganz besonders hat es dabei meine Aktien der AURELIUS-Gruppe erwischt. Ich sehe hierbei allerdings keinen Handlungsbedarf, da es keine negativen Schlagzeilen gab, welche den Kursrückgang begründen könnten.

Bei Freenet beobachte ich die zukünftige Entwicklung weiter sehr genau. Anschließend werde ich entscheiden, ob ich mich von dem Unternehmen trenne oder ob ich neue Aktien dazu kaufe. Meine Entscheidung werde ich einem extra Beitrag ausführlich begründen.

Dieser Blogbeitrag dient nur zur Information und stellt keine Anlageberatung dar.

Dividendeneinnahmen 2018

Meine Dividendeneinnahmen 2018 (Stand 31.12.)

Wie versprochen stelle ich Euch heute meine aktualisierten Dividendeneinnahmen vor. Auch im vierten Quartal haben mich einige meiner Unternehmen durch eine Dividendenauszahlung erfreut. In diesem Beitrag werde ich prüfen, ob ich mein Jahresziel von 1.000 € Dividendeneinnahmen erreicht habe oder nicht. Ebenfalls werde ich Besonderheiten bei den Einnahmen erklären.

Aktuelles Depot:

TitelQuartal 1.Quartal 2.Quartal 3.Quartal 4.Gesamt
Allianz    —     —     —     —     0,00 €
Anheuere-Busch8,40 € 8,40 €
Aurelius    —     205,00 €     —     —   205,00 €
BAE    —     34,70 €     —   23,60 € 58,30 €
BP    37,60 €     40,50 €     41,10 € 35,43 €154,63 €
Deutsche Telek.    —     68,25 €     —     —   68,25 €
freenet    —     112,20 €     —     —   112,20 €
HeidelbergCement 0,00 €
HSBC    37,50 €     18,83 €     18,65 € 19,25 € 94,23 €
Imperial Brands    27,10 €     18,34 €     18,09 € 29,80 €93,33 €
Lloyds Banking    —     15,52 €     24,64 € 40,16 €
Royal Dutch Shell    25,74 €     26,98 €     27,42 € 28,17 €108,31 €
Disney    9,32 €     —     10,99 € 20,31 €
Unilever    8,23 €     8,88 €     8,88 € 8,88 € 34,87 €

Meine letzten Zukäufe (Allianz und HeidelbergCement) werden meine Dividendeneinnahmen 2018 leider nicht beeinflussen. Beide Unternehmen haben ihre Dividendenzahlung schon im zweiten Quartal durchgeführt. Dadurch werden mir diese Unternehmen erst für 2019 helfen, mein Ziel zu erreichen. Dafür hat mein letzter Zukauf Anheuser-Busch noch in 2018 für mich ausgeschüttet. Allerdings war nur mein erster von drei Käufen dividendenberechtigt. Deshalb wird mich auch Anheuser-Busch erst nächstes Jahr richtig unterstützen.

Die Schwankungen bei HSBC, Imperial Brands und Royal Dutch Shell sind dem Wechselkurs geschuldet. Mit jedem Unternehmen, das die Dividenden nicht in Euro ausschüttet, werden diese Schwankungen zunehmen. Dies kann sowohl positiv, als auch negativ sein. Es wird daher für später eine wichtige Aufgabe sein, eine gute Mischung aus unterschiedlichen Währungen zu finden.

Eine weitere Besonderheit bei Imperial Brands ist, dass dieses Unternehmen eine höhere erste und und vierte Dividendenzahlung leistet und niedrigere zweite und dritte. Dadurch ist die vierte Dividendenzahlung deutlich höher als die dritte und das obwohl bei dieser noch Kapitalertragssteuer abgezogen wurde.

Nicht mehr im Depot:

TitelQuartal 1.Quartal 2.Quartal 3.Quartal 4.Gesamt
Marine Harvest    20,17 €     —     —     —     20,17 €
Dividenden 100 ETF    3,49 €     —     —     —     3,49 €

Ich bin das ganze Jahr meiner buy-and-hold-Strategie treu geblieben und habe keine Notwendigkeit gefunden, mein Depot durch Verkäufe zu verändern. Auch in Zukunft werde ich nur Unternehmen aus meinem Depot verkaufen, wenn sich diese grundsätzlich anders entwickeln als von mir erwartet. Damit meine ich nicht unbedingt den Aktienkurs, sondern viel mehr die langfristige Ausrichtung des Managements. Aktuell beobachte ich die Entwicklung von freenet mit großer Aufmerksamkeit. Das Management scheint für mich keine schlüssige Strategie für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu verfolgen. Sollte sich mein Eindruck in 2019 verstärken, werde ich mich von diesem Unternehmen trennen müssen.

Fazit:

Das Jahr 2018 lief für meine Dividendeneinnahmen nach Plan. Mit Disney hat ein weiters Unternehmen aus meinem Depot seine Dividende erhöht. Auch wenn man die Erhöhung von nur 4 % diskutieren kann, bin ich mit dem Unternehmen sehr zufrieden. Disney schüttet damit weiter nur 30 % seiner Gewinne aus und hat damit viel Geld in der Kasse für weitere großartige Filme und Dividendenerhöhungen. Damit haben nur Royal Dutch Shell und HSBC ihre Dividende nicht erhöht.  Insgesamt konnte ich dieses Jahr 1.021,65 € einnehmen. Das bedeutet, das letzte Quartal hat mir Einnahmen von 153,53 € gebracht und ich habe mein Ziel von 1.000 € Dividendeneinnahmen erreicht.

Mit diesen Einnahmen könnte ich bereits einige Fixkosten decken.

Zum Beispiel:

  1. Handyrechnung: 39 € im Monat = 468 € im Jahr
  2. Haftpflichtversicherung: 7,27 € im Monat = 87,25 € im Jahr
  3. Hausratversicherung: 11,15 € im Monat = 133,80 € im Jahr
  4. Fitnessstudio: 12,95 € im Monat = 155,40 € im Jahr
  5. Mannschaftskasse: 10 € im Monat = 120 € im Jahr

Gesamtausgaben: 964,45 €

Diese fünf regelmäßigen Ausgaben kann ich bis jetzt ohne Probleme durch meine Dividenden abdecken. Ich werde diese Liste in späteren Updates immer dann weiterführen, wenn ich einen anderen Ausgabenpunkt ganz abdecken kann.

Ausblick 2019

Auch im nächsten Jahr werde ich weiter monatlich Aktien für mein Depot kaufen um meine Dividendeneinnahmen zu erhöhen. In einem extra Artikel werde ich vertieft darauf eingehen, welche neuen Ziele ich mir für meine Dividenden gesteckt habe und welche Hindernisse ich dabei sehe. Ebenfalls werde ich die nächsten Quartale immer mit den vergangenen aus 2018 vergleichen und auf Besonderheiten eingehen.

Was ist die Quellensteuer?

Jedem Dividendeninvestor wird früher oder später auf einer seiner Ertragsabrechnungen ein Abzug für Quellensteuer über den Weg laufen. Allerdings sollte man von diesem Abzug nicht überrascht werden, sondern bereits im Vorfeld wissen, ob diese Steuer bei einem Investment anfällt.

Heute werde ich versuchen, so viele Fragen wie möglich zum Thema Quellensteuer zu erklären. Ebenfalls möchte ich bereits an dieser Stelle erwähnen, dass dieser Beitrag keine professionelle Steuerberatung ersetzt, sondern nur als Information dient.

Welche Fragen beantworte ich?

Im heutigen Artikel versuche ich Euch die Quellensteuer so zu erklären, dass Ihr Eure Steuerbelastung selbst ausrechnen könnt. Ebenfalls zeige ich Euch, ob Ihr einen Anspruch auf Rückerstattung habt. Des Weiteren werde ich darauf eingehen, welche Rolle Euer Broker bei der Erstattung spielt. Nach diesem Artikel könnt Ihr entscheiden, ob sich ein Antrag auf Steuererstattung  aus finanzieller Sicht lohnt.

Wie funktioniert die Quellensteuer?

Die Quellensteuer ist eine Steuer, die Ihr zahlen müsst, wenn Ihr ausländische Aktien oder Anleihen haltet oder in bestimmte andere Finanzprodukte investiert. Sie wird auf ZinsenDividenden und ähnliche Ausschüttungen fällig. Auf Kursgewinne wird hingegen keine Quellensteuer erhoben. Sie wird automatisch einbehalten, bevor bei Euch eine Ausschüttung überhaupt ankommt. Daher kommt auch der Name Quellensteuer, da diese Steuer direkt an der Quelle einbehalten wird. Ihr müsst Euch also nicht selbst um den Abzug kümmern.

Diese Steuer wird immer von den jeweiligen Staaten festgelegt, in denen die Zinsen oder Dividenden gezahlt werden. In den USA liegt die Quellensteuer bei 30 %. Andere Länder wie z.B. England erheben diese Steuer nicht.

Damit ausländische Aktien und Anleihen für Investoren nicht komplett unattraktiv sind, hat Deutschland mit vielen Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen. In diesem Doppelbesteuerungsabkommen haben die Finanzbehörden der Länder festgehalten, wie hoch der maximale Steuersatz sein darf. In vielen Ländern liegt dieser bei 15 %.

Ist die Quellensteuer bei einem Land höher als 15 %, könnt ihr die zu viel gezahlte Steuer bei der ausländischen Finanzbehörde zurückfordern.

Wie hoch ist der Steuerabzug?

Zuerst müsst Ihr prüfen, ob es bei Eurer Dividendenausschüttung überhaupt  zu einem Steuerabzug gekommen ist.

Steuer, Kapitalertragssteuer, Quellensteuer
Quellensteuerabzug bei Unilever

In dieser Abrechnung von mir seht Ihr, dass meine Quartalsdividende von 9,68 € auf 8,23 € sinkt und das obwohl mein Freistellungsauftrag noch nicht aufgebraucht ist. Die Ursache dafür ist der Quellensteuerabzug von 1,45 €. Dieser ist allerdings nicht verloren und wird dem Punkt Quellensteuertopf weiter unten in der Abrechnung gutgeschrieben. Dieser Topf wird automatisch mit zu viel gezahlter Steuer verrechnet.

Wenn Ihr also einen Steuerabzug bei Eurer Dividendenzahlung festgestellt habt, müsst Ihr als erstes prüfen, ob es mit dem Herkunftsland ein Doppelbesteuerungsabkommen gibt. Gibt es kein Doppelbesteuerungsabkommen mit dem Herkunftsland, habt Ihr keine Möglichkeit, die Dividenden zurückzuerhalten.

Dieser Link führt Euch zu der aktuellen Liste des Bundesfinanzministeriums.

Beispiele für die Steuerberechnung

Beispiel Nummer 1:

Der Quellensteuersatz in dem Ursprungsland beträgt 15 % und Ihr erhaltet 100 € Dividende von Eurem Unternehmen.

BetragSteuer/Ertrag
100 EuroDividendenzahlung
– 15 EuroQuellensteuerabzug
+ 15 Euroanrechenbare Quellensteuer dank DBA
– 25 EuroAbgeltungssteuer
– 0,55 EuroSolidaritätszuschlag (5,5 % auf AbgSt.)
= 74,45 EuroNettodividende nach Steuerabzug

 

Beispiel Nummer 2:

In dem Ursprungsland wird eine höhere Steuerbelastung als 15 % vorgenommen. In der Schweiz z.B. liegt die Steuerbelastung bei 35 %. Hier würden auf 100 € Dividendeneinnahme folgende Abzüge vorgenommen werden.

BetragSteuer/Ertrag
100 EuroDividendenzahlung
– 35 EuroQuellensteuerabzug
+ 15 Euroanrechenbare Quellensteuer dank DBA
– 25 EuroAbgeltungssteuer
– 0,55 EuroSolidaritätszuschlag (5,5 % auf AbgSt.)
= 53,90 EuroDividende nach Steuerabzug
+ 20 EuroRückforderungsanspruch an die Schweiz
73,90 EuroNettodividende nach Rückzahlung

Würde es kein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz geben, dann würden deutschen Investoren nur 53,90 € überbleiben.

Was kommt nach dem Steuerabzug?

Möglichkeit 1.:

Wurde Euch Quellensteuer abgezogen und das Herkunftsland hat mit Deutschland kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen, habt Ihr keinen Anspruch auf Erstattung. Die einbehaltene Quellensteuer ist unwiederbringlich verloren. Diese Variante ist sehr unwahrscheinlich, da es ein solches Abkommen mit allen wichtigen Industrienationen gibt. Nur wenige kleine Länder sind nicht beteiligt.

Möglichkeit 2.:

Ist der Quellensteuersatz in dem Herkunftsland 15 %, wird die Aktie genau so behandelt wie ein deutsches Unternehmen und Ihr braucht nichts zu unternehmen.

Möglichkeit 3.:

Zahlt Ihr mehr als 15 % Quellensteuer, habt ihr einen Anspruch auf Erstattung. Wenn Ihr die Quellensteuer erfolgreich zurückgefordert habt, ist das Ergebnis ebenfalls identisch mit einem Investment in ein deutsches Unternehmen.

Die Möglichkeiten Nummer 2 und 3 gelten nur in den Fällen, in denen Ihr keinen Freistellungsauftrag gestellt habt oder diesen überschreitet. Wenn Ihr einen Freistellungsauftrag erteilt habt und Eure Kapitalerträge geringer als 801 bzw. 1.602 € sind, ist die einbehaltene Quellensteuer ebenfalls verloren. Dies ist der Fall, da Ihr die Steuer nur verrechnen könnt, wenn Ihr diese auch gezahlt habt.

Sollte sich im Verlauf der Nachforschung herausstellen, dass eine Rückforderung keinen Sinn ergibt, hat Eure ausländische Investition einen finanziellen Nachteil. Eine Rückforderung kann z.B. dann ein Nachteil sein, wenn der Antrag auf Rückerstattung mehr kostet, als Ihr zurückerhaltet. Ebenfalls könnt Ihr den Aufwand der Rückerstattung an Eure Depotbank abgeben. Allerdings nehmen auch diese dafür Gebühren und Ihr müsst vorab prüfen, ob sich das Verfahren lohnt. Wenn sich ein Investment als finanzieller Nachteil herausstellt, solltet Ihr herausfinden, ob es nicht ein Alternativinvestment in einem anderen Land gibt.

Performance meiner Aktien (bis 01.12.2018)

Auch der Börsenmonat November war für unsere Aktien ein sehr wackliger Monat. Am Anfang des Monats sah alles nach einer Erholung der Aktienmärkte aus. Der DAX stieg von 11.300 auf 11.600 Punkte an und die Medien berichteten wieder deutlich freundlicher über die mögliche Zukunft. Allerdings holte den DAX die Hängepartie um den Brexit und andere Nachrichten schnell wieder ein und ließen ihn auf 11.100 Punkte abstürzen. Von diesem Tief erholte der DAX sich zum Ende des Monats und schloss mit –0,4% knapp unter dem Monatsanfang.

Meine Aktien vs DAX

DAX, Aktien, Anlegen
DAX-Entwicklung im November. Quelle Ariva.de

Den November sehe ich für die zukünftige DAX-Entwicklung als eine Art Übergangsmonat für die zukünftige Entwicklung. Viele Analysten rufen bereits den nächsten langandauernden Bärenmarkt aus. Allerdings halte ich von den meisten Analysten und ihren sich ständig ändernden Meinungen herzlich wenig. Fakt ist allerdings, dass es in der Weltpolitik zur Zeit viele ungeklärte Probleme gibt, welche für die meisten Konzerne eine Herausforderung darstellen. Auf Britannien schlittert man einen unkontrollierten Brexit entgegen. Einige Wirtschaftsforscher sind sich sicher, dass das für das Vereinigte Königreich die größte Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg auslösen könnte. In Deutschland fällt der Ifo-Index das dritte Mal in Folge, was für eine Wende in der Konjunktur steht. Für den Ifo-Index werden insgesamt 7.000 Unternehmen aus Deutschland befragt, wie diese die nächsten sechs Monate einschätzen. Der Ifo-Index gilt als einer der wichtigsten Frühindikatoren um ein Abschwächen der Wirtschaft zu erkennen. Ebenfalls gehen einige Volkswirte davon aus, dass Deutschland seine Wachstumsprognose nicht erreichen wird. Derzeit wird ein Anstieg des BIP um 1,8 % anvisiert; Volkswirte rechnen nur mit einem Anstieg von 1,3 %. Auch der plötzliche und starke Einbruch der Energiepreise führte dazu, dass viele Unternehmen vor neuen Herausforderungen stehen.

Brent, Aktien, Ölpreis
Ölpreis im November 2018. Quelle Ariva.de

Besonders Aktien von Ölförderern waren in den letzten Monaten aufgrund des starken Ölpreises gestiegen und geben nun Teile der Gewinne wieder ab.

Mein Depot

Ende Oktober stand mein Depot mit 1,76 % im Plus. Allerdings haben besonders die Brexit-Sorgen meinem Depot ordentlich zugesetzt.

Depot, Aktien
Depotstand Ende November 2018

Mein Depot hat in dem Schaukelmonat ca. 2,5 % an Wert verloren. Die Gesamtsumme meines Depots beträgt 22.600 €, da ich erst am Montag oder Dienstag neuen Aktien dazu kaufen werde. Ich sehe die Entwicklung an den Börsen weiterhin nicht als Problem, sondern als große Chance gute Unternehmen günstig zu kaufen. Ich werde in den nächsten Tagen einen Artikel dazu veröffentlichen, welche Aktien für die nächsten Monate auf meiner “Wunschliste” stehen. Des Weiteren denke ich aktuell darüber nach, bei meinen schwächsten Positionen die aktuellen Kurse zum Nachkaufen auszunutzen.

Meine besten Positionen waren:

  1. Deutsche Telekom
  2. Unilever
  3. Allianz

Deutsche Telekom

Die positive Kursentwicklung aus dem letzten Monat hat sich auch im November fortgesetzt. Insgesamt war die Telekom im November einer der besten DAX-Werte und erzielte ein Plus von über 7,2 %. Für die Telekom wird es in den nächsten Monaten wichtig sein, wie die Lizenzvergabe um die 5G-Frequenzen verläuft. Wird dort ein guter Deal erzielt, steht der Aktie neuen Höhen nichts im Weg.

Unilever

Das konservative Unternehmensumfeld von Unilever kam der Aktie auch in diesem Monat zugute und brachte ein Plus von 5,5 %. Unilever ist in meinem Depot die einzige Aktie, bei der ich meinen dritten Zukauf nicht getätigt habe. Dies liegt daran, dass direkt nach dem zweiten Kauf der Übernahmeversuch aus den USA kam und die Aktie um über 20 % stieg. Bei der nächsten Kursschwäche werde ich dieses Versäumnis ausräumen.

Allianz

Bereits vor Wochen zeichnete sich ab, dass die Allianz ihre Jahresziele erreichen wird. Des Weiteren will die Allianz in ganz Europa mit einem Online-Versicherer und standardisierten Angeboten bei den Kunden punkten. Die Onlineversicherung soll den Namen Allianz Direct erhalten und neue Marktanteile erschließen. In den zukünftigen Jahren geht der Konzern von einem Umsatzwachstum von 4 % pro Jahr aus. Das Gewinnwachstum soll bei 5-6 % pro Jahr liegen. Allerdings wird weniger Geld für Aktienrückkäufe bereitgestellt, da zukünftig Firmenzukäufe wieder mehr im Fokus stehen.

Meine drei schlechtesten Positionen:

  1. Lloyds Banking
  2. Imperial Brand
  3. Freenet

Lloyds Banking & Imperial Brand

Mit minus 8,5 % und minus 8 % haben die Aktien dieser beiden Unternehmen einen wirklich schlechten Börsenmonat hinter sich. Allerdings ist dafür nicht die Unternehmensentwicklung verantwortlich, sondern der ungeklärte Brexit. Imperial Brand hat die Dividende sogar wie versprochen um 10 % gesteigert. Aber auch diese Maßnahme konnte kaum einen Anleger überzeugen, in das Unternehmen zu investieren. Ich bin der Meinung, dass der Brexit noch für viele interessante Investitionschancen sorgen wird.

Freenet

Bei Freenet scheiden sich weiterhin die Geister. Das Unternehmen bietet eine stabile Dividendenrendite von ca. 10 %, was in Deutschland eine absolute Seltenheit darstellt. Auf der anderen Seite wirkt die Unternehmensführung ratlos, wie man das Unternehmen in den nächsten Jahren ausrichten möchte. Ich bleibe investiert und überlege auch hier, ob ich weitere Aktien von diesem Unternehmen kaufe.

Alle Aussagen und vorgestellten Unternehmen dienen nicht der Anlageberatung. Jeder muss sich selbst informieren, in welche Aktien er investiert.

Depotentwicklung (Bis 3.11.2018)

Mit dem Oktober geht der schwächste Börsenmonat seit 2016 vorbei. Heute zeige ich Euch wieder, wie sich die aktuellen politischen Unsicherheiten auf mein Depot ausgewirkt haben.

Depot vs. DAX

DAX, Aktien, Anlage
DAX-Entwicklung im Oktober 2018. Quelle Ariva.de

Der DAX ist im September unglaublich schwach gestartet und hat zum Ende des Monats den Großteil seiner Verluste wieder aufgeholt. Anders lief es im Oktober. In den ersten drei Wochen stürzte der DAX fast ohne Unterstützung auf knapp 11.000 Punkte. Schuld daran waren verschiedene politische Unsicherheiten. Der italienische Staatshaushalt ist immer noch nicht geregelt worden, die Brexitverhandlungen kommen in vielen Punkt nicht weiter und die Außenpolitik der USA schadet weiter dem Welthandel. Diese Landesgrenzen übergreifenden Unsicherheiten sorgen dafür, dass weltweit die Börsen abverkauft werden. Im Zuge dessen sind viele Depots von Privatanlegern eingebrochen.  Die positiven Gespräche über ein Handelsabkommen zwischen den USA und China bringen die Anleger wieder an die Börse. All diese Faktoren führen zu einem monatlichen Minus beim DAX von 5,9 %. Auch dieser Monat zeigt wieder, warum man nicht täglich in sein Depot gucken sollte.

Mein Depot

Ende letzen Monats stand mein Depot bei einem Plus von 6,87 %. Allerdings hinterlässt ein dermaßen schwacher Börsenmonat wie der Oktober auch Spuren in meinem Depot.

Depot, Aktien
Depotentwicklung im Oktober 2018

Insgesamt hat mein Depot in diesem Monat 5,11 % eingebüßt. Allerdings schneidet mein Depot damit immer noch 0,8 % besser ab als der DAX. Durch meine beiden Käufe bei AB INBEV ist mein Depotwert um ca. 1.000 Euro auf 22.670 Euro gestiegen. Ich sehe die allgemeine Schwäche des Marktes nicht wirklich als Problem, da zur Zeit auch viele gute Unternehmen ohne Grund fallen. Durch solche Schwächen ergeben sich oft gute Einkaufsmöglichkeiten, welche ich nutzen werde. Beispielsweise ist Apple nach dem Vorlegen von sehr guten Quartalszahlen stark gefallen. Reaktionen wie diese treten am Markt immer mal wieder auf und bieten meistens gute Chancen.

Meine besten Positionen waren:

  1. Deutsche Telekom
  2. Lloyds Banking
  3. Walt Disney

Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat wieder einmal gezeigt, dass sie als Investment in schwierigen Zeiten bevorzugt wird. Sowohl der Streit um Handelsabkommen, als auch die Diskussionen über Haushaltspläne stören die Telekom nicht. Das Geschäftsmodell der Telekom bringt einen sehr planbaren Cashflow und damit planbare Dividenden und Gewinne für die Anleger. Dadurch ist es nicht verwunderlich, dass viele Anleger bei einer erwarteten Dividende von über 4 % für das Jahr 2018 zugriffen.

Lloyds Banking

Lloyds Banking wurde in den vergangenen Monaten stark abgestraft. Gründe dafür sind, dass die Geschäftszahlen schlechter ausgefallen sind als erwartet. Des Weiteren haben die Brexitunsicherheiten belastet. Da es nun so aussieht, als wäre man in diesen Punkten einen Schritt weiter, zog die Aktie in den letzen Wochen wieder an.

Walt Disney

Der angekündigte Streamingdienst von Disney nimmt immer mehr Gestalt an. Dies führt zusammen mit einem gut laufenden Kinogeschäft dazu, dass wieder ordentlich Fantasie in die Aktie kommt. Auch die unglaublich niedrige Ausschüttungsquote von Disney sorgt dafür, dass wir in den nächsten Jahren weitere Dividendensteigerungen erwarten können.

Meine beiden schlechtesten Positionen:

  1. BAE Systems
  2. HeidelbergCement

BAE Systems

Der Aktienkurs dieses Unternehmens wird aktuell davon belastet, dass die Brexitverhandlungen beim Punkt Rüstung still stehen. Trotz allem wird BAE voraussichtlich den Vorjahresgewinn halten können. Dadurch ist unsere Dividende nicht in Gefahr. Grundsätzlich gehe ich davon, dass die Verhandlungen auch in diesem Punkt weitergehen werden und das Unternehmen danach wieder Gewinnsteigerungen erzielt.

HeidelbergCement

Leider kam es direkt nach meinem dritten Kauf von HeidelbergCement zu einer Gewinnwarnung. Der Aktienkurs ist dadurch um mehr als 10 % eingebrochen. Da es sich aber lediglich um eine kleine Gewinnwarnung gehandelt hat, halte ich die Reaktion des Marktes für übertrieben. In den letzten Tagen ist der Aktienkurs bereits um 5 Euro pro Aktie gestiegen und gleicht langsam die Überreaktion aus. Aus meiner Sicht ist die Dividende dieses Unternehmens nicht in Gefahr.

Dies sind keine Aktienempfehlungen oder Beratungen. Alle Informationen in diesem Beitrag sind nur zur Information gedacht und potentielle Anleger müssen sich ihre eigene Meinung bilden.

Mein Dividendendepot

Mein Depot Stand 23.10.2018

Heute stelle ich Euch vor, wie sich meine letzten Käufe und die Schwankungen der Börse, auf die Zusammensetzung von meinem Dividendendepot ausgewirkt haben. Ebenfalls werde ich erklären, warum ich aktuell Aktien von AbinBev kaufe und weshalb ich verstärkt in Unternehmen aus dem Euroraum investiere.

Meine neuen Positionen

Seit dem 16.06.2018 sind folgende Postionen zu meinem Dividendendepot hinzugekommen oder ausgebaut worden:

  • Allianz:

Meine Allianz-Position habe ich wie am 16.06. schon angekündigt mit zwei weiteren Käufen ausgebaut. Ich bin weiterhin überzeugt, dass man im Versicherungsbereich ausländische Konzerne nicht aufwändig analysieren muss. Denn mit der Allianz haben wir einen der größten und kapitalstärksten Versicherer in unseren eigenen Reihen. Des Weiteren gehe ich davon, dass die steigenden Zinsen in den USA auch langsam den Anlagenotstand der Versicherungen verkleinern werden. Dadurch wird sich mein Dividendendepot über weiter steigende Erträge freuen.

  • HeidelbergCement:

HeidelbergCement habe ich gekauft, da ich vom Management überzeugt bin. Nach der letzten großen Übernahme wurden wie angekündigt Synagien gehoben. Ebenfalls hat HeidelbergCement eine sehr alte und teuer verzinste Anleihe, welche bald günstig verlängert werden kann. Durch das Anpassen der Anleihe auf das aktuelle Zinslevel dürfte HeidelbergCement ca. 100 Mio. Euro an Zinsen sparen. Außerdem optimiert der Konzern weiter konsequent seine Tätigkeitsfelder. Zuletzt ist dies daran deutlich geworden, dass HeidelbergCement die Weißzementwerke verkauft hat.

  • AbinBev:

Mit AbinBev habe ich Aktien des größten Bierproduzenten der Welt gekauft. Ich gehe bei diesem Investment davon aus, dass es sehr krisensicher ist. Der weltweite Bierdurst steigt genau so konstant, wie der Preis pro Liter. Ebenfalls gehört es zur Konzernstrategie, durch das Übernehmen von kleineren Brauereien, in einzelnen Ländern Marktanteil zu gewinnen. Zuletzt hat AbinBev durch die Übernahme von SAB-Miller Aufmerksamkeit erregt. Diese Übernahme hat AbinBev insgesamt 103 Mrd. Dollar gekostet. Der hohe Schuldenberg führt zwar dazu, dass AbinBev für das Geschäftsjahr 2018 seine Dividende halbiert, allerdings halte ich das nicht für problematisch.  Der Gewinn von AbinBev hätte ausgereicht um eine unverändert hohe Dividende zu zahlen und nach Zahlung aller Zinsen zusätzlich noch Rücklagen zu bilden.

Allerdings reagiert der Konzern aus meiner Sicht genau richtig, denn durch die steigenden Zinsen in den USA könnte die hohe Verschuldung später zu einer Last werden. Daher hat man sich dafür entschieden, nicht zu riskieren, dass es zu diesem Problem kommt. Die eingesparte Dividende wird also dafür genutzt, um die Schulden in den nächsten Jahren zu reduzieren. Ich werde meine Position in den nächsten Monaten bei diesem Konzern trotzdem ausbauen. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass man auch dieses Jahr genug Gewinn erwirtschaftet hätte, um die hohe Dividende zu zahlen. Wenn nun die Schulden und damit auch die Zinslast reduziert wird, steigt der Gewinn pro Aktie weiter. AbinBev wird daher in wenigen Jahren in der Lage sein, eine deutlich höhere Dividende zu zahlen, als für das Geschäftsjahr 2017.

Warum investiere ich im Euroraum?

Allianz, HeidelbergCement und AbinBev haben eins gemeinsam: sie alle haben ihren Sitz im Euroraum und zahlen die Dividende in Euro aus. Eine Eurodividende bringt mir den Vorteil, dass sie nicht durch einen negativen Wechselkurs verringert wird. Besonders für den Wechselkurs zwischen Euro und Dollar sehe ich ein starkes Risiko. Wenn der Euro gegenüber dem Dollar stark aufwertet, bedeutet dies, dass meine Dollardividenden an Wert verlieren. Selbst wenn ein Unternehmen seine Dividende jährlich um 10% erhöht, kann dies ein Wechselkurs ausgleichen. Im Vergleich zu den Tiefstständen von Ende 2016 hat der Euro zwar wieder an Wert gewonnen, allerdings ist er noch weit von seinem Durchschnittskurs von 1,30 Euro entfernt. Um mein Dividendendepot auf stabile Beine zu stellen, investiere ich aktuell ausschließlich im Euroraum. Auch für das Jahr 2019 sehe ich derzeit keinen Grund, dieses Verhalten zu ändern. Vielmehr werde ich nach Unternehmen suchen, welche die Dividende in Euro ausschütten und diese jährlich um mindestens 10 % steigern.

Spekuliere ich auch auf Wechselkurse?

Selbstverständlich können Wechselkurseffekte auch positive Wirkungen haben. Aus diesem Grund habe ich mit BAE Systems und Lloyds Banking Aktien von Unternehmen gekauft, welche die Dividenden in Pfund zahlen. Hier spekuliere ich darauf, dass der Pfund wieder an Wert gewinnt und die Dividenden auch ohne Erhöhung steigen.

 

Alle hier veröffentlichen Informationen dienen nur der Information und sind keine Anlageempfehlung.

 

 

Performance bis 02.10.2018

Ich stelle Euch heute mein neues Depotupdate vor und gehe auf meine Käufe im September ein. Ebenfalls zeige ich Euch anhand des vergangenen Börsenmonats, warum es gut ist, nicht zu oft in sein Depot zu gucken.

Depot vs. DAX

Am 02.10.2018 ging der DAX mit knapp unter 12.300 Punkten aus dem Handel. Auf Monatssicht hat er damit etwa 50 Punkte oder 0,4 % verloren. Allerdings war der Monat September nicht so ruhig, wie diese Veränderung auf den ersten Blick vermuten lässt.

Börse, Dax, Aktien
Börsenmonat September 2018. Quelle Ariva.de

Anfang September rutschte der DAX ohne Stop von seinem Startwert von 12.350 Punkten auf unter 12.000. Einige einschlägige Börsenmagazine titelten bereits, dass nun der überfällige Crash käme und dass der September ein schwarzer Börsenmonat werden würde. Denn wie so oft an der Börse machen leider die Kurse News und nicht anders herum. Als Gründe für den Rutsch an der Börse wurden die Währungsprobleme der Türkei und die schwierige Situation mit Italiens Haushaltspolitik angeführt. Italien will weiter übermäßig Schulden machen und damit aus der allgemeinen Sparpolitik Europas ausbrechen. Bereits nach dem ersten Drittel des Börsenmonats waren diese Probleme scheinbar vergessen und die Anleger kehrten zurück, um nun günstige Aktien zu kaufen.

Mein Depot

Nachdem mein Depot im letzten Börsenmonat zusammen mit dem Markt um einige Prozente gefallen war, wurde ich am Ende dieses Monats positiv überrascht. Das Aktiendepot hat mir im letzten Quartal nicht nur 146,77 € Dividende eingebracht, (Lies auch Dividendeneinnahmen 2018), sondern zusätzlich ein Plus von 1,66 %. Damit hat mein Depot um ca. 2 % besser abgeschnitten als der Markt. Auch wenn mich diese kurzfristigen Ausschläge im Depot kaum interessieren, ist es schön zu sehen, dass das Depot die gewünschte Stabilität mitbringt. Die Summe meines investierten Kapitals stieg im letzen Börsenmonat von 20.500 € auf 21.600 €. Dies lag daran, dass ich im letzten Monat anders als sonst zwei Käufe durchgeführt habe.

Aktiendepot
Aktiendepot

Meine beiden besten Positionen im Depot waren:

  • BP
  • Royal Dutch Shell

BP & Royal Dutch Shell

Der starke Anstieg des Ölpreises im letzten Monat führte im gesamten Ölmarkt dazu, dass Unternehmen aus diesem Sektor ordentlich angestiegen. Dies hat bei BP einen Anstieg von ca. 12 % und bei Royal Dutch Shell von ca. 10 % gebracht. Ich hoffe, dass die Ölpreise weiter stabil bleiben und beide Unternehmen für das Geschäftsjahr 2018 ihre Dividende erhöhen werden.

Ölpreis, Rohstoffe
Anstieg des Ölpreises. Quelle Ariva.de

Meine beiden schlechtesten Postionen waren:

  • Freenet
  • Lloyds Banking

Freenet

Freenet wird auch in diesem Börsenmonat durch die neue Beteiligung an Ceconomy belastet. Insgesamt wurden 8 % an dem Unternehmen erworben. Nach der Übernahme, welche im Vorfeld bereits von vielen Analysten als viel zu teuer eingeschätzt wurde, musste Ceconomy wegen schlechter Geschäftszahlen eine Gewinnwarnung veröffentlichen. Ceconomy hat in den letzten 12 Monaten 44 % an Wert verloren. Es bleibt daher abzuwarten, ob Freenet auf seine Beteiligung Abschreibungen vornehmen muss. Diese dürften den Gewinn von Freenet belasten.

Lloyds Banking 

Lloyds Banking wird weiterhin vom Brexit belastet. Allerdings war genau dieser Fakt der Grund, warum ich Lloyds Banking in mein Depot aufgenommen habe. Ich gehe davon aus, dass der Brexit für die britischen Banken besser verläuft, als der Markt erwartet. Ebenfalls ist ein Minus von 1 % in einem Monat keine Schwankung über die man sich ernsthaft Gedanken machen muss.

Zukäufe im September

Sowohl Anfang, als auch Ende September habe ich jeweils 8 HeidelbergCement Aktien gekauft. HeidelbergCement konzentriert sich nach Jahren des Wachstums weiter auf die Optimierung ihrer Erträge. Daher wurde als nächster Schritt das Weißzement-werk in Ägypten verkauft. Der Konzern betrachtet Weißzement als Nischenprodukt und hält eine eigenständige Produktion mittlerweile für unnötig. Ich sehe weiterhin keinen Grund, warum die Kursschwäche bei HeidelbergCement weitergehen sollte und gehe von einer ordentlichen Dividendenerhöhung für das Geschäftsjahr aus.

Alle Aussagen zu der Börse und einzelnen Aktien sind lediglich meine Gedanken und keine Anlageempfehlung. 

Dividendeneinnahmen 2018 3tes Quartal

Meine Dividendeneinnahmen 2018 (Stand 29.09)

Wie versprochen stelle ich Euch heute meine aktualisierten Dividendeneinnahmen vor. Auch im dritten Quartal haben mich einige meiner Unternehmen durch eine Dividendenauszahlung erfreut. Dadurch komme ich meinem Ziel von 1.000 € Dividenden für 2018 immer näher.

 

Aktuelles Depot:

Titel Quartal 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Gesamt
Allianz  

 

 

 

 

0,00 €

Aurelius  

 

205,00 €

 

 

 

205,00 €

BAE  

 

34,70 €

 

BP  

37,60 €

 

40,50 €

 

41,10 €

Deutsche Telekom  

 

68,25 €

 

 

 

68,25 €

freenet  

 

112,20 €

 

 

 

112,20 €

HSBC  

37,50 €

 

18,83 €

 

18,65 €

Imperial Brands  

27,10 €

 

18,34 €

 

18,09 €

Lloyds Banking  

 

15,52 €

 

24,64 €

Royal Dutch Shell  

25,74 €

 

26,98 €

 

27,42 €

Disney  

9,32 €

 

 

10,99 €

Unilever  

8,23 €

 

8,88 €

 

8,88 €

 

Meine letzten Zukäufe (Allianz und HeidelbergCement) werden meine Dividendeneinnahmen 2018 leider nicht beeinflussen. Beide Unternehmen haben ihre Dividendenzahlung schon im zweiten Quartal durchgeführt. Dadurch werden mir diese Unternehmen erst für 2019 helfen, mein Ziel zu erreichen.

BP hat für das dritte Quartal eine Dividendenerhöhung von 0,10 Pence auf 0,1025 Pence durchgeführt. Natürlich ist diese kleine Erhöhung von gerade mal 2,5 % nicht die Welt. Allerdings zeigt sie, dass es BP nach Jahren des schwachen Ölpreises wieder deutlich besser geht und ich hier auf weitere Dividendenerhöhungen hoffen kann.

Der große Sprung bei Lloyds Banking von 15,52 € auf 24,64 € hat nichts mit Dividendenerhöhungen oder Wechselkursen zu tun. Als die erste Dividende von Lloyds Banking kam, hatte ich erst den zweiten von drei Käufen getätigt. Nun besitze ich deutlich mehr Aktien von diesem Unternehmen, weshalb es zu diesem Sprung kam.

Die Schwankungen bei HSBC, Imperial Brands und Royal Dutch Shell sind dem Wechselkurs geschuldet. Mit jedem Unternehmen, das die Dividenden nicht in Euro ausschüttet, werden diese Schwankungen zunehmen. Dies kann sowohl positiv, als auch negativ sein. Es wird daher für später eine wichtige Aufgabe sein, eine gute Mischung aus unterschiedlichen Währungen zu finden.

Nicht mehr im Depot:

Titel Quartal 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Gesamt
Marine Harvest  

20,17 €

 

 

 

 

20,17 €

Dividenden 100 ETF  

3,49 €

 

 

 

 

3,49 €

Im zweiten und dritten Quartal bin ich meiner buy-and-hold-Strategie treu geblieben und habe keine Notwendigkeit gefunden, mein Depot zu verändern. Auch in Zukunft werde ich nur Unternehmen aus meinem Depot verkaufen, wenn sich diese grundsätzlich anders entwickeln als von mir erwartet. Damit meine ich nicht unbedingt den Aktienkurs, sondern viel mehr die langfristige Ausrichtung des Managements.

 

Fazit:

Bis jetzt läuft das Jahr 2018 für meine Dividendeneinnahmen nach Plan. Mit BP hat ein weiters Unternehmen aus meinem Depot seine Dividende erhöht und damit haben nur Royal Dutch Shell und HSBC ihre Dividende nicht erhöht.  Insgesamt konnte ich dieses Jahr schon 868,12 € einnehmen. Das bedeutet, das letzte Quartal hat mir Einnahmen von 146,77 € gebracht.

Mit diesen Einnahmen könnte ich bereits einige Fixkosten decken.

Zum Beispiel:

  1. Handrechnung: 39 € im Monat = 468 € im Jahr
  2. Haftpflichtversicherung: 7,27 € im Monat = 87,25 € im Jahr
  3. Hausratversicherung: 11,15 € im Monat = 133,80 € im Jahr
  4. Fitnessstudio: 12,95 € im Monat = 155,40 € im Jahr

Gesamtausgaben: 844,45 €

Diese vier regelmäßigen Ausgaben kann ich bis jetzt ohne Probleme durch meine Dividenden abdecken. Ich werde diese Liste in späteren Updates immer dann weiterführen, wenn ich einen Ausgabenpunkt ganz abdecken kann.

Des Weiteren bekommt Ihr in regelmäßigen Abständen Updates zu meinen Einnahmen und ich bin gespannt, ob ich mein Ziel von 1.000€ Dividendeneinnahmen für 2018 erreiche.