Depotentwicklung (Bis 3.11.2018)

Mit dem Oktober geht der schwächste Börsenmonat seit 2016 vorbei. Heute zeige ich Euch wieder, wie sich die aktuellen politischen Unsicherheiten auf mein Depot ausgewirkt haben.

Depot vs. DAX

DAX, Aktien, Anlage
DAX-Entwicklung im Oktober 2018

Der DAX ist im September unglaublich schwach gestartet und hat zum Ende des Monats den Großteil seiner Verluste wieder aufgeholt. Anders lief es im Oktober. In den ersten drei Wochen stürzte der DAX fast ohne Unterstützung auf knapp 11.000 Punkte. Schuld daran waren verschiedene politische Unsicherheiten. Der italienische Staatshaushalt ist immer noch nicht geregelt worden, die Brexitverhandlungen kommen in vielen Punkt nicht weiter und die Außenpolitik der USA schadet weiter dem Welthandel. Diese Landesgrenzen übergreifenden Unsicherheiten sorgen dafür, dass weltweit die Börsen abverkauft werden. Im Zuge dessen sind viele Depots von Privatanlegern eingebrochen.  Die positiven Gespräche über ein Handelsabkommen zwischen den USA und China bringen die Anleger wieder an die Börse. All diese Faktoren führen zu einem monatlichen Minus beim DAX von 5,9 %. Auch dieser Monat zeigt wieder, warum man nicht täglich in sein Depot gucken sollte.

Mein Depot

Ende letzen Monats stand mein Depot bei einem Plus von 6,87 %. Allerdings hinterlässt ein dermaßen schwacher Börsenmonat wie der Oktober auch Spuren in meinem Depot.

 

Depot, Aktien
Depotentwicklung im Oktober 2018

Insgesamt hat mein Depot in diesem Monat 5,11 % eingebüßt. Allerdings schneidet mein Depot damit immer noch 0,8 % besser ab als der DAX. Durch meine beiden Käufe bei AB INBEV ist mein Depotwert um ca. 1.000 Euro auf 22.670 Euro gestiegen. Ich sehe die allgemeine Schwäche des Marktes nicht wirklich als Problem, da zur Zeit auch viele gute Unternehmen ohne Grund fallen. Durch solche Schwächen ergeben sich oft gute Einkaufsmöglichkeiten, welche ich nutzen werde. Beispielsweise ist Apple nach dem Vorlegen von sehr guten Quartalszahlen stark gefallen. Reaktionen wie diese treten am Markt immer mal wieder auf und bieten meistens gute Chancen.

 

Meine besten Positionen waren:

  1. Deutsche Telekom
  2. Lloyds Banking
  3. Walt Disney

Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat wieder einmal gezeigt, dass sie als Investment in schwierigen Zeiten bevorzugt wird. Sowohl der Streit um Handelsabkommen, als auch die Diskussionen über Haushaltspläne stören die Telekom nicht. Das Geschäftsmodell der Telekom bringt einen sehr planbaren Cashflow und damit planbare Dividenden und Gewinne für die Anleger. Dadurch ist es nicht verwunderlich, dass viele Anleger bei einer erwarteten Dividende von über 4 % für das Jahr 2018 zugriffen.

Lloyds Banking

Lloyds Banking wurde in den vergangenen Monaten stark abgestraft. Gründe dafür sind, dass die Geschäftszahlen schlechter ausgefallen sind als erwartet. Des Weiteren haben die Brexitunsicherheiten belastet. Da es nun so aussieht, als wäre man in diesen Punkten einen Schritt weiter, zog die Aktie in den letzen Wochen wieder an.

Walt Disney

Der angekündigte Streamingdienst von Disney nimmt immer mehr Gestalt an. Dies führt zusammen mit einem gut laufenden Kinogeschäft dazu, dass wieder ordentlich Fantasie in die Aktie kommt. Auch die unglaublich niedrige Ausschüttungsquote von Disney sorgt dafür, dass wir in den nächsten Jahren weitere Dividendensteigerungen erwarten können.

Meine beiden schlechtesten Positionen:

  1. BAE Systems
  2. HeidelbergCement

BAE Systems

Der Aktienkurs dieses Unternehmens wird aktuell davon belastet, dass die Brexitverhandlungen beim Punkt Rüstung still stehen. Trotz allem wird BAE voraussichtlich den Vorjahresgewinn halten können. Dadurch ist unsere Dividende nicht in Gefahr. Grundsätzlich gehe ich davon, dass die Verhandlungen auch in diesem Punkt weitergehen werden und das Unternehmen danach wieder Gewinnsteigerungen erzielt.

HeidelbergCement

Leider kam es direkt nach meinem dritten Kauf von HeidelbergCement zu einer Gewinnwarnung. Der Aktienkurs ist dadurch um mehr als 10 % eingebrochen. Da es sich aber lediglich um eine kleine Gewinnwarnung gehandelt hat, halte ich die Reaktion des Marktes für übertrieben. In den letzten Tagen ist der Aktienkurs bereits um 5 Euro pro Aktie gestiegen und gleicht langsam die Überreaktion aus. Aus meiner Sicht ist die Dividende dieses Unternehmens nicht in Gefahr.

 

Dies sind keine Aktienempfehlungen oder Beratungen. Alle Informationen in diesem Beitrag sind nur zur Information gedacht und potentielle Anleger müssen sich ihre eigene Meinung bilden.

Performance bis 02.10.2018

Ich stelle Euch heute mein neues Depotupdate vor und gehe auf meine Käufe im September ein. Ebenfalls zeige ich Euch anhand des vergangenen Börsenmonats, warum es gut ist, nicht zu oft in sein Depot zu gucken.

Depot vs. DAX

Am 02.10.2018 ging der DAX mit knapp unter 12.300 Punkten aus dem Handel. Auf Monatssicht hat er damit etwa 50 Punkte oder 0,4 % verloren. Allerdings war der Monat September nicht so ruhig, wie diese Veränderung auf den ersten Blick vermuten lässt.

Börse, Dax, Aktien
Börsenmonat September 2018

Anfang September rutschte der DAX ohne Stop von seinem Startwert von 12.350 Punkten auf unter 12.000. Einige einschlägige Börsenmagazine titelten bereits, dass nun der überfällige Crash käme und dass der September ein schwarzer Börsenmonat werden würde. Denn wie so oft an der Börse machen leider die Kurse News und nicht anders herum. Als Gründe für den Rutsch an der Börse wurden die Währungsprobleme der Türkei und die schwierige Situation mit Italiens Haushaltspolitik angeführt. Italien will weiter übermäßig Schulden machen und damit aus der allgemeinen Sparpolitik Europas ausbrechen. Bereits nach dem ersten Drittel des Börsenmonats waren diese Probleme scheinbar vergessen und die Anleger kehrten zurück, um nun günstige Aktien zu kaufen.

Mein Depot

Nachdem mein Depot im letzten Börsenmonat zusammen mit dem Markt um einige Prozente gefallen war, wurde ich am Ende dieses Monats positiv überrascht. Das Aktiendepot hat mir im letzten Quartal nicht nur 146,77 € Dividende eingebracht, (Lies auch Dividendeneinnahmen 2018), sondern zusätzlich ein Plus von 1,66 %. Damit hat mein Depot um ca. 2 % besser abgeschnitten als der Markt. Auch wenn mich diese kurzfristigen Ausschläge im Depot kaum interessieren, ist es schön zu sehen, dass das Depot die gewünschte Stabilität mitbringt. Die Summe meines investierten Kapitals stieg im letzen Börsenmonat von 20.500 € auf 21.600 €. Dies lag daran, dass ich im letzten Monat anders als sonst zwei Käufe durchgeführt habe.

Aktiendepot
Aktiendepot

Meine beiden besten Positionen im Depot waren:

  • BP
  • Royal Dutch Shell

BP & Royal Dutch Shell

Der starke Anstieg des Ölpreises im letzten Monat führte im gesamten Ölmarkt dazu, dass Unternehmen aus diesem Sektor ordentlich angestiegen. Dies hat bei BP einen Anstieg von ca. 12 % und bei Royal Dutch Shell von ca. 10 % gebracht. Ich hoffe, dass die Ölpreise weiter stabil bleiben und beide Unternehmen für das Geschäftsjahr 2018 ihre Dividende erhöhen werden.

Ölpreis, Rohstoffe
Anstieg des Ölpreises

Meine beiden schlechtesten Postionen waren:

  • Freenet
  • Lloyds Banking

Freenet

Freenet wird auch in diesem Börsenmonat durch die neue Beteiligung an Ceconomy belastet. Insgesamt wurden 8 % an dem Unternehmen erworben. Nach der Übernahme, welche im Vorfeld bereits von vielen Analysten als viel zu teuer eingeschätzt wurde, musste Ceconomy wegen schlechter Geschäftszahlen eine Gewinnwarnung veröffentlichen. Ceconomy hat in den letzten 12 Monaten 44 % an Wert verloren. Es bleibt daher abzuwarten, ob Freenet auf seine Beteiligung Abschreibungen vornehmen muss. Diese dürften den Gewinn von Freenet belasten.

Lloyds Banking 

Lloyds Banking wird weiterhin vom Brexit belastet. Allerdings war genau dieser Fakt der Grund, warum ich Lloyds Banking in mein Depot aufgenommen habe. Ich gehe davon aus, dass der Brexit für die britischen Banken besser verläuft, als der Markt erwartet. Ebenfalls ist ein Minus von 1 % in einem Monat keine Schwankung über die man sich ernsthaft Gedanken machen muss.

Zukäufe im September

Sowohl Anfang, als auch Ende September habe ich jeweils 8 HeidelbergCement Aktien gekauft. HeidelbergCement konzentriert sich nach Jahren des Wachstums weiter auf die Optimierung ihrer Erträge. Daher wurde als nächster Schritt das Weißzement-werk in Ägypten verkauft. Der Konzern betrachtet Weißzement als Nischenprodukt und hält eine eigenständige Produktion mittlerweile für unnötig. Ich sehe weiterhin keinen Grund, warum die Kursschwäche bei HeidelbergCement weitergehen sollte und gehe von einer ordentlichen Dividendenerhöhung für das Geschäftsjahr aus.

 

Alle Aussagen zu der Börse und einzelnen Aktien sind lediglich meine Gedanken und keine Anlageempfehlung. 

 

50 Jahre Dividendenwachstum!

Viele Investoren suchen nach dem nächsten großen Börsenhype und springen dabei von einem Trend zum nächsten. Dabei weiß niemand, wann der Trend (z.B. Solaraktien in Deutschland) endet. Dies führt dazu, dass man sein Depot ständig im Auge behalten muss und der Gefahr eines plötzlichen Aktienkursabsturzes ausgesetzt ist. Um dies zu vermeiden und Investoren zu helfen, gibt es öffentliche Listen von Aktiendepots, die ihren Investoren seit über 50 Jahren eine überdurchschnittliche Rendite bringen sowie ein stetiges Dividendenwachstum. 

Mit Dividendenwachstum zur Outperformance

Ich stelle Euch heute eine Liste von 25 Unternehmen vor, die seit 50 Jahren jährlich ihre Dividende gesteigert haben. Diese Aktien zeichnen sich durch langfristige Geschäftsmodelle aus. Diese Geschäftsmodelle führen dazu, dass die Unternehmen in jeder Marktsituation Geld verdienen.

Aus welchen Sektoren kommen diese Unternehmen?

Die meisten dieser Unternehmen gehören zu dem Konsumgüter-, Energie-, Finanz- und Industriebereich. High-Tech-Firmen werdet Ihr auf der Liste nicht finden. Diese Unternehmen existieren teilweise noch nicht einmal 50 Jahre und zahlen zum Großteil auch noch gar keine Dividende, da das Wachstum noch stark im Vordergrund steht und die Gewinne in den Ausbau des Konzerns investiert werden.

Liste der Dividendenwachstumsaktien

  • Stepan
  • Genuine Parts Company
  • Lowe’s Companies
  • The Colgate-Palmolive Company
  • Hormel Foods Corporation
  • The Coca-Cola Company
  • Lancaster Colony
  • Procter & Gamble
  • Tootsie Roll Industries
  • Cincinnati Financial
  • Farmers & Merchants Bancorp
  • Johnson & Johnson
  • ABM Industries
  • Dover Corporation
  • Emerson Electric
  • 3M Company
  • Nordson
  • Parker Hannifin
  • Stanley Black & Decker
  • Federal Realty Investment Trust
  • American States Water
  • California Water Service
  • Northwest Natural Gas
  • SJW Group
  • Vectren

Dass all diese Aktien mit einem konstanten Dividendenwachstum aus den USA kommen, liegt daran, dass Aktionäre dort schon immer einen größeren Einfluss auf die Unternehmen hatten. Des Weiteren konnten die Unternehmen im “Land der unbegrenzten Möglichkeiten” viel besser wachsen, als in Ländern mit einer hohen Bürokratie.

Wie ist die Performance von Aktien mit konstanten Dividendenwachstum?

Oft liest man, dass man nicht nur auf das Dividendenwachstum oder die Höhe der Dividenden achten darf, sondern die gesamte Rendite betrachten soll.

Darum werde ich dieses Depot aus 25 Aktien mit dem S&P 500 Index vergleichen. Im S&P 500 sind 500 Aktien aus den USA gelistet, welche den breiten Markt und alle Sektoren abbilden.

In den letzten 27 Jahren hättet Ihr mit einer Investition in den S&P 500 Index eine Rendite von ungefähr 10,2 % im Jahr erwirtschaftet, was eine beachtliche Rendite ist. Die meisten Investmentfonds haben es nicht geschafft, für ihre Anleger so eine Rendite zu erwirtschaften.

Das Dividendenwachstumsdepot hätte Euch im selben Zeitraum jedoch eine Rendite von 13,8 % im Jahr gebracht. Dies mag erstmal nur nach einem relativ kleinen Unterschied klingen. Darum möchte ich Euch den Unterschied an vier Beispielsrechnungen zeigen.

Beispiel 1: Ihr legt 10.000 € vor 27 Jahren in den S&P 500 an.

10.000€ Einmalanlage für 27 Jahre in den S&P 500

Hättet Ihr vor 27 Jahren 10.000 € in den S&P 500 investiert, wären daraus 127.690 € geworden! 

Beispiel 2: Ihr legt 10.000 €  für 27 Jahre in das Depot mit Dividendenwachstum an.

10.000 € 27 Jahre lang in das Dividendenwachstumsdepot investieren

Hättet Ihr 10.000 € in das Dividendenwachstumsdepot investiert, wären daraus 327.975 € geworden. Der Zinseszinseffekt macht sich über lange Zeiträume deutlich bemerkbar. Dies führt dazu, dass jeder Prozentunterschied einen riesigen Unterschied beim Endkapital ausmacht.

Des Weiteren war die Volatilitätdes Dividendendepots mit 12 % um die 5 % geringer als bei dem S&P 500. Dadurch hättet Ihr während der gesamten Zeit deutlich ruhiger schlafen können, da die maximalen Ausschläge nach unten deutlich geringer gewesen wären, als die Ausschläge vom gesamten Markt.

In der Finanzkrise im Jahr 2008, hätte das Portfolio nur 14 % Verlust gehabt. Der S&P 500 verlor in diesem Jahr ganze 37 %.

Daher kann man sagen, dass Aktien mit einem konstanten Dividendenwachstum eine langfristig höhere Rendite bei gleichzeitrig niedrigerer Volatilität bieten und das alles ohne irgendwelchen Trends hinterherzulaufen.

Wie wäre der Unterschied bei einem monatlichen Sparplan gewesen?

Beispiel 3: Ihr spart monatlich 250 € in einen ETF-Sparplan auf den S&P 500.

250 € monatlich über 27 Jahre in den S&P 500 investieren

Durch den ETF-Spaplan hättet Ihr am Ende der Laufzeit ein Kapital von 396.309 €. 81.000 € davon wären Euer gespartes Geld und 315.309 € wären Gewinn.

Beispiel 4: Ihr spart monatlich 250 € in das Aktiendividendendepot.

250 € monatlich über 27 Jahren in das Dividendenwachstumsdepot sparen

Durch das Dividendenwachstumsdepot hättet Ihr am Ende der Laufzeit ein Kapital von 668.105 €. Von diesem Kapital wären 81.000 € Euer gespartes Geld und 587.105 € wären Gewinn.

Wie steht es um das Unternehmenswachstum?

Die Aktien aus dem Dividendenwachstumsdepot mit dem höchsten Wachstum der letzten fünf Jahre sind Lowe, Cincinnati Financial, SJW Group, Federal Realty und Nordson. Das Umsatzwachstum dieser Unternehmen liegt bei 5-7 % pro Jahr.

Das Dividendenwachstum dieser Aktien lag in den letzten 5 Jahren bei ca. 15-20 %. Dieser konstante Wert ist sogar noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass diese Firmen seit über 50 Jahren die Dividende erhöhen.

Selbst die Ausschüttungsquote der meisten Unternehmen liegt, gemessen am Gewinn, bei unter 50 %. Dies macht den Ausblick auf weitere Dividendensteigerungen sehr wahrscheinlich. Des Weiteren macht es deutlich, dass diese Unternehmen es seit über 50 Jahren schaffen, ihre Gewinne zu erhöhen.

Fazit

Ich werde auch in Zukunft weiter in vermeintlich “langweilige” Aktien investieren. Dies mache ich nicht, weil ich nicht an bestimmte Aktientrends glaube, sondern weil man meiner Meinung nach immer erst nach Jahren feststellen kann, welches Unternehmen sich durchsetzen wird. Dies möchte ich noch kurz an einem Beispiel aus jüngerer Vergangenheit zeigen.

Solarboom in Deutschland

Noch vor wenigen Jahren bestand ein Großteil unseres TecDAX aus Unternehmen, die in der Solarbranche tätig waren. Konkret waren es Unternehmen, welche Solarmodule gefertigt haben. Viele waren sich einig, dass nach dem Ausstieg Deutschlands aus dem Atomstrom Solarenergie nun “das Investment“ schlechthin sei.

Der Grundgedanke dieser Investoren war grundsätzlich korrekt. Mit diesem Gedanken lagen die Investoren zwar richtig , allerdings konnte man damals noch nicht absehen, welches dieser Unternehmen sich durchsetzen wird. Am Ende mussten viele Investoren schwere finanzielle Verluste hinnehmen. Denn China hatte seine Solarfirmen so stark subventioniert, dass die teureren deutschen Konkurrenten der Reihe nach pleite gingen. Die großen Solaraktien aus China hingegen machten das Rennen.

Viele der Aktien aus dem Dividendenwachstumsdepot haben diesen Prozess bereits seit vielen Jahren hinter sich. Coca Cola hat sich z.B. über Jahrzehnte den Platz 1 als bekanntestes Erfrischungsgetränk der Welt erarbeitet. Auch haben solche Konzerne die Finanzkraft, gut laufende Unternehmen mit viel Wachstumspotential zu kaufen. Die besten Beispiele hierfür sind, dass Coca Cola einige Wassermarken gekauft hat, um auch gesunde Getränkemarken anbieten zu können. Ebenfalls wurde ein Großteil von Monster Energy übernommen. Dadurch hat sich Coca Cola die teure Markteinführung, bei der im Vorfeld nie sicher ist, ob sie gelingt, gespart. Des Weiteren konnten hohe Marketingkosten vermieden werden. Das Wichtigste dabei ist allerdings, dass sie sich in ein gut laufendes Unternehmen einkauften und dadurch kein Geld in ein neues Produkt investierten, welches scheitern könnte.

Ich bin in keinem der o.g. Unternehmen investiert, habe allerdings vor, in der Zukunft einige Aktien dieser Unternehmen zu kaufen. 

Depotperformance (bis 01.09.2018)

Depotentwicklung vs Aktienmarkt

Am 06.08.2018 stand mein Aktiendepot mit einem Plus von 10.73 % sehr gut da. Allerdings führten viele politischen Geschehnisse dazu, dass der DAX im August 3,3 % einbüßte.

DAX-Entwicklung August 2018

In meinen monatlichen Depotupdates möchte ich mein Aktiendepot immer mit dem DAX vergleichen. Des Weiteren werde ich für Euch meine beiden besten und schlechtesten Positionen hervorheben und auf mögliche Gründe für die Entwicklung hinweisen.

Depotentwicklung bis September

Nicht nur im DAX haben die politischen Unruhen Spuren hinterlassen, sondern auch in meinem Aktiendepot. Wo am 06.08. noch ein Plus von 10,73 % stand, steht jetzt nur noch ein Plus von 5,21 %. Der aktuelle Wert meines Depots ist von 22.111,64 € auf  21.598,13 € geschmolzen und das obwohl ich im August für ca. 560 € HeidelbergCement gekauft habe.

Meine schlechtesten Position im August:

  • Aurelius
  • Freenet

Meine besten Position im August:

  • Royal Dutch Shell
  • Unilever

Als erstes gehe ich auf die wesentlichen Gründe für die schlechte Entwicklung bei Aurelius und Freenet ein und danach auf meine beiden besten Postionen.

Aurelius:

Bei Aurelius sind viele Short-Seller zurück. Die Quote der leerverkauften Aktien bei Aurelius liegt mittlerweile bei  ca. 6 %. Seit dem Ausschütten der Rekorddividende hat die Aktie ca. 30 % ihres Wertes verloren. Des Weiteren waren die letzten Quartalszahlen sogar schlechter als von den meisten Anlegern befürchtet. Auch die Höhe der nächsten Dividende wird aktuell angezweifelt, da Aurelius im aktuellen Geschäftsjahr noch mit keinem Exit punkten konnte. Gerade da ein wesentlicher Teil der Dividende flexibel ist und von den erfolgreichen Exits des Unternehmens abhängig ist, könnte die Dividende ein gutes Stück kleiner ausfallen als letztes Jahr.

Meine Einschätzung:

Gerade in den letzten beiden Geschäftsjahren hat Aurelius gezeigt, dass ein Exit sich nicht unbedingt über einen langen Zeitraum ankündigt. Die Informationen zu den letzten Exits wurden erst veröffentlicht als bereits alle Verhandlungen geführt wurden und der Deal perfekt war. Auch hat Aurelius ein neues Aktienrückkaufprogramm über 20 Mio. € aufgelegt und sorgt damit dafür, dass in den nächsten Monaten viele Aktien zurückgekauft werden. Aus den genannten Gründen lege ich mich bei Aurelius eher auf die Lauer um meine Position evtl. für mein Aktiendepot zu vergrößern.

Freenet:

Die Freenet-Quartalszahlen erfüllten wie auch die letzten Jahre die Erwartungen. Allerdings stand Freenet in den letzten Wochen vermehrt in den Finanznachrichten, da sie nach Sunrise eine zweite Beteiligung gekauft hatten. Mit der Übernahme von 9 % an Ceconomy hat sich Freenet an einem alten Partner beteiligt. Ceconomy ist in Deutschland für die Technikkaufhäuser Media Markt und Saturn bekannt. In beiden Geschäft vertreibt Freenet seine Mobilfunkangebote. Allerdings sind viele Anleger der Meinung, dass Freenet für die Unternehmensbeteiligung zu viel bezahlt hätte. Für die 9 % hat Freenet pro Ceconomy-Aktie 8,50 € gezahlt; Stand heute ist die Ceconomy-Aktie allerdings nur noch 6,58 € wert. Daher wird befürchtet, dass Freenet in Zukunft hohe Abschreibungen auf die Beteiligung vornehmen muss.

Mein Einschätzung:

Ich persönlich hätte es lieber gesehen, dass Freenet das Geld für Aktienrückkäufe eingesetzt hätte. Ebenfalls ist die Dividendenrendite von Ceconomy nicht so hoch, dass sie nach Abzug der Kapitalkosten den free cashflow steigern würde. Daher sehe ich trotz der großen Kursschwäche keinen Grund meine Position bei Freenet zu vergrößern.

Royal Dutch Shell:

Royal Dutch Shell zeigt wieder einmal, dass politische Äußerungen dem Geschäft von Shell nicht viel anhaben können. Der Ölpreis ist seit Monaten stabil und sorgt für ordentliche Einnahmen.

Mein Einschätzungen:

Sollte der Ölpreis sich weiter in der Region +/- 80 Dollar halten, wird Shell weiter großartige Gewinne erzielen. Diese werden dazu führen, dass Royal Dutch Shell bald nicht nur weitere eigene Aktien zurückkaufen wird, sondern auch die Dividende erhöht.

Unilever:

Der Konsumgüterriese Unilever hat seinem Namen als defensiver Anlagewert auch im August alle Ehre gemacht. Der Konzern hat nach der abgewehrten Übernahme von Kraft Heinz damit begonnen, Unternehmensanteile zu verkaufen und mehr Geld für das Steigern der Gewinnmargen auszugeben. Diese Anstrengungen kommen Unilever nun zugute. Da viele Anleger glauben, dass der Konzern auf dem richtigen Weg sei, wird die Aktien nicht so viel verkauft wie andere Titel zurzeit.

Meine Einschätzung:

Ich gehe davon aus, dass Unilever durch den Konzernumbau auch in den nächsten Jahren konstant die Dividende steigern wird. Auch könnte es dazu kommen, dass Unilever eigene Aktien zurückkauft, wenn das Unternehmen keine geeigneten Übernahmekandidaten findet.

 

Alle in diesem Beitrag getroffenen Äußerungen sind keine Anlageempfehlung für Euer Aktiendepot, sondern stellen nur meine eigene Meinung dar. 

Depotentwicklung

Depotübersicht (Stand 06.08.2018)

Depotentwicklung bis August 2018

 

Ich werde Euch immer am Anfang eines Monates eine aktuellen Depotübersicht zur Verfügung stellen. Zusätzlich werde ich die Ursachen für die größten Schwankungen innerhalb des vergangen Monats analysieren.

 

Da dies mein erster Depotperformance-Beitrag ist, nehme ich die aktuellen Zahlen als Startwert.

Derzeit habe ich Aktien in einem Gesamtwert von 19.968,48 € gekauft, welche bisher eine Performance von +10,73 % erreicht haben und dadurch mein Depot auf einen Wert von 22.111,64 € getrieben haben. Sollte der Aktienmarkt nicht stark einbrechen, habe ich bereits jetzt mein Jahresziel (einen Depotwert von 20.000 €) erreicht.

Darüber hinaus halte ich für spontane Kaufgelegenheiten auf meinem Brokerkonto ca. 3.500 € flüssig, um jederzeit auf Veränderungen am Markt reagieren zu können.

Bei der Depotperformance werde ich die erhaltenen Dividenden absichtlich nicht mitberechnen, da diese Erträge kurzfristig in neue Aktienkäufe investiert werden.

Mein Dividendendepot

Mein Depot für passives Einkommen

Mein Depot Stand 16.6.2018

Heute stelle ich Euch mein Dividendendepot für passives Einkommen bei der Onvista Bank vor, welches mir dabei mein passives Einkommen zu vergrößern. Ich werde, um diesen Artikel nicht zu stark in die Länge zu ziehen, jede Position nur kurz vorstellen. Bei meinen späteren Neukäufen erkläre ich Euch ausführlich meine Argumente für den Kauf.

 

Was haltet Ihr von meinem Depot?

Wie würdet Ihr es verändern und welche neuen Position sollte ich aufnehmen?

 

Vielen Dank für Euer Feedback!

 

Meine Positionen

 

Allianz:

Die Allianz ist eine der größten Versicherungen der Welt und mit Beteiligungen und Tochterunternehmen in fast jedem Land der Welt vertreten. Zur offiziellen Strategie der Allianz gehört es zukünftig, die Dividende immer mindestens gleich zu halten oder zu erhöhen falls das möglich ist. Dividendenkürzungen, wie durch die Finanzkrise im Jahr 2008 ausgelöst, bei der die Dividende von 5,50€ auf 3,50€ gekürzt wurde, sollen nicht mehr vorkommen. Ebenfalls hat die Allianz über die Jahre hohe Rücklagen gebildet, welche für Übernahmen eingesetzt werden sollten. Diese Rücklagen sollen nun, da die Allianz keine geeigneten Übernahmekanditen gefunden hat, an die Aktionäre durch Bonusdividenden oder Aktienrückkäufe weitergegeben werden. (Die Allianz werde ich in den nächsten zwei Monaten noch jeweils einmal nachkaufen und damit die Größe der Position anpassen.)

 

Aurelius:

Das Beteiligungsunternehmen Aurelius hat über 20 Beteiligungen und ist darauf spezialisiert, angeschlagene Unternehmen zu kaufen und solange zu begleiten, bis die Unternehmen wieder auf dem richtigen Weg sind. Danach beginnt Aurelius mit dem Exit-Geschäft und verkauft die Beteiligungen (meistens mit hohem Gewinn). Die Dividende setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die „normale Dividende“, welche Aurelius jährlich erhöhen will und die Partizipationsdividende. Durch die Partizipation werden die Aktionäre dank der erfolgreichen Exits (Unternehmensverkäufe) direkt am Unternehmenserfolg beteiligt. Durch erfolgreichen Exits konnte Aurelius in den letzten beiden Jahren überdurchschnittlich hohe Dividenden zahlen – je nach Einstandskurs deutlich über 8%. Diese hohen Dividenden dürfen nicht als Standard gesehen werden, da es nicht selbstverständlich ist, dass es jährlich zu einem Exit kommt.

 

BAE:

BAE Systems war 2010 der zweitgrößte Rüstungskonzern der Welt und verfügt über ein unglaublich breites Portfolio an unterschiedlichen „Produkten“. Der Konzern liefert seinen Kunden in allen wichtigen Bereichen (See, Land, Luftfahrt und Cyber) starke Güter. Gerade der Bereich Cyber wird von BAE stark ausgebaut. Ebenfalls ist BAE im Bereich Luft und Raumfahrt tätig. Die Dividende konnte seit 1999 jährlich gesteigert werden. Die Position habe ich gekauft, um den Pfund-Anteil in meinem Depot zu erhöhen und zukünftig von einer Erholung der Währung zu profitieren.

 

BP plc (British Petrol):

BP ist ein internationales Mineralölunternehmen, welches über 20.000 Tankstellen unter den Marken Aral, Castrol und Gasolin betreibt. Durch einen Sparplan auf dieses Unternehmen und die Erholung am Ölmarkt, ist BP die größte Position in meinem Depot geworden, welches mich alle 3 Monate mit einer Dividende beglückt. Durch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko musste BP das letzte Mal senken. Seitdem konnte die Dividende jedoch jährlich gesteigert oder konstant gehalten werden. Auch den starken Einbruch des Ölpreises konnte das BP-Management durch Kostensenkungen und Verkäufe von weniger ertragsreichen Beteiligungen erfolgreich überstehen und die ersten Analysten erwarten für das Jahr 2020 wieder eine steigende Dividende.

 

Deutsche Telekom:

Die Deutsche Telekom ist Europas größter Telekommunikationsanbieter. Zuletzt war die Deutsche Telekom mit zwei für die Aktionäre wichtigen Meldungen in den Nachrichten.

  • Die Tochter T-Mobile US wird mit Springt fusionieren und die Deutsche Telekom wird durch ihre Beteiligung weiter eine kontrollierende Stellung im neuen Unternehmen haben. Diese Meldung ist insofern wichtig, da T-Mobile US zuletzt der Motor für steigende Gewinne war und nun weitere Marktanteile gewonnen werden können.
  • Die Deutsche Telekom hat angekündigt, in den nächsten Jahren die Dividende jährlich um ca. 10% erhöhen zu wollen, womit die Telekom eine der wenigen Aktienwerden könnte, die trotz hoher Dividendenrendite die Dividende stark erhöht.

 

Freenet:

Die Freenet Group ist das größte netzunabhängige Telekommunikationsunternehmen Deutschlands. Zu dem Unternehmen gehören über 10 Marken, welche durch über 600 Shops an die Kunden vertrieben werden. Seit 2011 wurde die Dividende jährlich erhöht und steuerfrei an die Anteilseigner ausgeschüttet. Die steuerfreie Ausschüttung senkt allerdings den Einstandskurs, wodurch die Steuern beim Verkauf der Aktien anfallen. Im Jahr 2016 hat Freenet eine Beteiligung der Sunrise Communication von über einem viertel Erworben. Der Erwerb der Beteiligung wurde Kredit finanziert und damit begründet, dass die neuen Dividendeneinnahmen nach Abzug der Zinsen reichen um für die nächsten Jahre ein Dividendenwachstum sicherzustellen. (Für das Jahr 2017 hat Sunrise 3,33 CHF gezahlt und für das Jahr 2018 eine Spanne von 3,80 bis 4,10 CHF in Aussicht gestellt).

 

HSBC Holding:

Der Kauf dieser Großbank war einer meiner ersten Käufe und wurde damals nur auf Grundlage der hohen Dividendenrendite und das die Zahlungen quartalsweise erfolgen getätigt. Daher hatte ich Rückblickend betrachtet großes Glück, dass die Position sich so gut entwickelt hat. Die HSBC gehört zu den 30 Banken, die als systemrelevant eingestuft worden und dadurch besonders streng überwach werden, ob die Eigenkapitalausstattung den Vorschriften entspricht. Diese Überwachung gibt mir ein gutes Gefühl, dass mein Investment auch zukünftig stabil bleibt. Die Dividende hat HSBC zuletzt in der Finanzkrise fast halbiert. Seitdem wurde die Dividende immer erhöht und konstant gehalten, allerdings die Dividende noch nicht wieder die Höhe von vor der Finanzkrise erreicht.

 

Imperial Brands:

Imperial Brands ist der viert größte Zigarettenhersteller der Welt und hat in Deutschland einen Anteil von über 20 Prozent. Zu den bekanntesten Marken gehören unter anderem Gauloises, JPS, Roth-Händel und West um nur ein paar der vielen Marken zu nennen. Obwohl die Zigarettenindustrie in vielen Ländern durch die Politik und durch das gesündere Denken der Menschen Gegenwind bekommen hat konnte Imperial Brands die Umsetze relativ konstant halten. Ebenfalls soll die Dividende in den nächsten 5 Jahren um je 10% erhöht werden und Aktienrückkäufe den Gewinn pro Aktie zusätzlich treiben. Um dieses Ziel erreichen wurden Firmenbeteiligungen verkauft, welche nicht mehr zu dem Unternehmen passen.

 

Lloyds Banking Group:

Die Geschichte der Lloyds Bank ist eine der ältesten von Großbritannien und geht bis in das 1765 zurück. Trotz dieser langen Geschichte wurde auch die Lloyds Bank durch die Finanzkrise schwer erschüttert und der Statt musste 48% an dem Unternehmen um dieses zu retten. Die Gründe warum ich mich für ein Investment in diesem Unternehmen entschieden haben sind, dass das Unternehmen seine Hausaufgaben gemacht hat und konstant Altlasten abgebaut hat und dass sich das Unternehmen wieder erfolgreich in die Position gebracht hat steigende Gewinnen zu erwirtschaften. Des Weiteren war ich auf der Suche nach einem weiteren Investment in Großbritannien um die Chance zu erhalten von einem steigenden Pfundkurs und zukünftig steigenden Zinsen zusätzlich zu profitieren. Ebenfalls hat das Management der Lloyds Banking Group angekündigt die Dividende konstant zu erhalten oder jährlich zu steigern und zusätzlich durch Aktienrückkäufe die hohe Aktienanzahl wieder zu reduzieren. (Wird noch einmal nachgekauft um die Größe an die anderen Investments meines Depots anzupassen.)

 

Royal Dutch Shell:

Royal Dutch Shell ist wie BP einer der Größten Mineralölproduzenten der Welt und gehört mit zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Der Konzern wurde von dem Ölpreisverfall schwer getroffen und konnte das erste Mal seit Jahren seine Dividende nicht mehr jährlich steigern. Durch den Ölpreisverfall brach der Umsatz des Unternehmens von über 450 Mrd. auf 233 Mrd. und der Gewinn von über über 30 Mrd. auf 4 Mrd. Dollar ein. Im Gegensatz zu den Erwartungen vieler Analysten schaffte es RDS, durch Verkäufe von zu teuren Projekten und und das konstante senken von Kosten, die Dividende nicht kürzen zu müssen. Während dieser Krise schaffte es RDS noch den Konkurrenten BG Group für 47 Mrd. Dollar zu kaufen um mit einer gestärkten Position aus der Krise hervorzugehen. Seitdem sich der Ölpreis wieder erholt hat sprudeln bei RDS auch die Gewinne wieder, die Dividende wird wieder als Sicher betrachtet und für das Jahre 2020 wird sogar mit der ersten Erhöhung der Dividende seit der Krise gerechnet.

 

The Walt Disney Company:

Disney ist einer der größten Medienkonzerne der Welt zu den bekanntesten Filmstudios von gehören:

  • Walt Disney Pictures
  • Touchstone Pictures
  • Pixar Animation Studios
  • Disney Animation Studios
  • Marvel Studios
  • Lucasfilm

 

Ebenfalls gehört mit dem Fernsehsender ABC einer der drei größten Fernsehsender der USA zu dem Unternehmen. Das dritte Geschäftsgebiet des Konzerns sind die Walt Disney Parks and Resorts, welche weltweit sehr beliebt sind. Diese breite Aufstellung des Konzerns schlägt sich auch in seiner Dividende nieder. Die letzten 21 Jahre wurde die Dividende nicht gekürzt und die letzten 8 Jahre immer zweistellig gesteigert. Aktuell liegt die Ausschüttung Quote des Unternehmens bei leicht über 30% und gibt damit dem Unternehmen die Möglichkeit auch zukünftig die Dividende zweistellig steigern zu können.

 

Unilever:

Last but not least habe ich Mitte September 2016 Unilever in mein Depot aufgenommen. Unilever ist das Unternehmen in meinem Bestand mit den meisten Dividendenerhöhungen am Stück, seit nun 25 Jahren erhöht Unilever jährlich die Dividende. Möglich ist dieser Erfolg durch die unglaublich bereite Aufstellung des Konzerns im Konsumbereich. Den Konzern kann man in die drei Bereiche Nahrung, Haushalt und Textilpflege und Körperpflege unterteilen. Im Bereich Nahrung ist Unilever der 5 größte Produzent der Welt und ist für folgende Marken bekannt:

  • Ben & Jerry´s
  • Lipton
  • Bertolli
  • Knorr
  • Langnese
  • Pfanni

 

Im Bereich Textil kennt man die Marken Domestos und Coralund.

Die bekanntesten Körperpflegemarken sind:

  • AXE
  • Dove
  • Dusch das
  • Rexona