Dividendeneinnahmen 2018

Meine Dividendeneinnahmen 2018 (Stand 31.12.)

Wie versprochen stelle ich Euch heute meine aktualisierten Dividendeneinnahmen vor. Auch im vierten Quartal haben mich einige meiner Unternehmen durch eine Dividendenauszahlung erfreut. In diesem Beitrag werde ich prüfen, ob ich mein Jahresziel von 1.000 € Dividendeneinnahmen erreicht habe oder nicht. Ebenfalls werde ich Besonderheiten bei den Einnahmen erklären.

Aktuelles Depot:

TitelQuartal 1.Quartal 2.Quartal 3.Quartal 4.Gesamt
Allianz    —     —     —     —     0,00 €
Anheuere-Busch8,40 € 8,40 €
Aurelius    —     205,00 €     —     —   205,00 €
BAE    —     34,70 €     —   23,60 € 58,30 €
BP    37,60 €     40,50 €     41,10 € 35,43 €154,63 €
Deutsche Telek.    —     68,25 €     —     —   68,25 €
freenet    —     112,20 €     —     —   112,20 €
HeidelbergCement 0,00 €
HSBC    37,50 €     18,83 €     18,65 € 19,25 € 94,23 €
Imperial Brands    27,10 €     18,34 €     18,09 € 29,80 €93,33 €
Lloyds Banking    —     15,52 €     24,64 € 40,16 €
Royal Dutch Shell    25,74 €     26,98 €     27,42 € 28,17 €108,31 €
Disney    9,32 €     —     10,99 € 20,31 €
Unilever    8,23 €     8,88 €     8,88 € 8,88 € 34,87 €

Meine letzten Zukäufe (Allianz und HeidelbergCement) werden meine Dividendeneinnahmen 2018 leider nicht beeinflussen. Beide Unternehmen haben ihre Dividendenzahlung schon im zweiten Quartal durchgeführt. Dadurch werden mir diese Unternehmen erst für 2019 helfen, mein Ziel zu erreichen. Dafür hat mein letzter Zukauf Anheuser-Busch noch in 2018 für mich ausgeschüttet. Allerdings war nur mein erster von drei Käufen dividendenberechtigt. Deshalb wird mich auch Anheuser-Busch erst nächstes Jahr richtig unterstützen.

Die Schwankungen bei HSBC, Imperial Brands und Royal Dutch Shell sind dem Wechselkurs geschuldet. Mit jedem Unternehmen, das die Dividenden nicht in Euro ausschüttet, werden diese Schwankungen zunehmen. Dies kann sowohl positiv, als auch negativ sein. Es wird daher für später eine wichtige Aufgabe sein, eine gute Mischung aus unterschiedlichen Währungen zu finden.

Eine weitere Besonderheit bei Imperial Brands ist, dass dieses Unternehmen eine höhere erste und und vierte Dividendenzahlung leistet und niedrigere zweite und dritte. Dadurch ist die vierte Dividendenzahlung deutlich höher als die dritte und das obwohl bei dieser noch Kapitalertragssteuer abgezogen wurde.

Nicht mehr im Depot:

TitelQuartal 1.Quartal 2.Quartal 3.Quartal 4.Gesamt
Marine Harvest    20,17 €     —     —     —     20,17 €
Dividenden 100 ETF    3,49 €     —     —     —     3,49 €

Ich bin das ganze Jahr meiner buy-and-hold-Strategie treu geblieben und habe keine Notwendigkeit gefunden, mein Depot durch Verkäufe zu verändern. Auch in Zukunft werde ich nur Unternehmen aus meinem Depot verkaufen, wenn sich diese grundsätzlich anders entwickeln als von mir erwartet. Damit meine ich nicht unbedingt den Aktienkurs, sondern viel mehr die langfristige Ausrichtung des Managements. Aktuell beobachte ich die Entwicklung von freenet mit großer Aufmerksamkeit. Das Management scheint für mich keine schlüssige Strategie für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu verfolgen. Sollte sich mein Eindruck in 2019 verstärken, werde ich mich von diesem Unternehmen trennen müssen.

Fazit:

Das Jahr 2018 lief für meine Dividendeneinnahmen nach Plan. Mit Disney hat ein weiters Unternehmen aus meinem Depot seine Dividende erhöht. Auch wenn man die Erhöhung von nur 4 % diskutieren kann, bin ich mit dem Unternehmen sehr zufrieden. Disney schüttet damit weiter nur 30 % seiner Gewinne aus und hat damit viel Geld in der Kasse für weitere großartige Filme und Dividendenerhöhungen. Damit haben nur Royal Dutch Shell und HSBC ihre Dividende nicht erhöht.  Insgesamt konnte ich dieses Jahr 1.021,65 € einnehmen. Das bedeutet, das letzte Quartal hat mir Einnahmen von 153,53 € gebracht und ich habe mein Ziel von 1.000 € Dividendeneinnahmen erreicht.

Mit diesen Einnahmen könnte ich bereits einige Fixkosten decken.

Zum Beispiel:

  1. Handyrechnung: 39 € im Monat = 468 € im Jahr
  2. Haftpflichtversicherung: 7,27 € im Monat = 87,25 € im Jahr
  3. Hausratversicherung: 11,15 € im Monat = 133,80 € im Jahr
  4. Fitnessstudio: 12,95 € im Monat = 155,40 € im Jahr
  5. Mannschaftskasse: 10 € im Monat = 120 € im Jahr

Gesamtausgaben: 964,45 €

Diese fünf regelmäßigen Ausgaben kann ich bis jetzt ohne Probleme durch meine Dividenden abdecken. Ich werde diese Liste in späteren Updates immer dann weiterführen, wenn ich einen anderen Ausgabenpunkt ganz abdecken kann.

Ausblick 2019

Auch im nächsten Jahr werde ich weiter monatlich Aktien für mein Depot kaufen um meine Dividendeneinnahmen zu erhöhen. In einem extra Artikel werde ich vertieft darauf eingehen, welche neuen Ziele ich mir für meine Dividenden gesteckt habe und welche Hindernisse ich dabei sehe. Ebenfalls werde ich die nächsten Quartale immer mit den vergangenen aus 2018 vergleichen und auf Besonderheiten eingehen.

Was ist die Quellensteuer?

Jedem Dividendeninvestor wird früher oder später auf einer seiner Ertragsabrechnungen ein Abzug für Quellensteuer über den Weg laufen. Allerdings sollte man von diesem Abzug nicht überrascht werden, sondern bereits im Vorfeld wissen, ob diese Steuer bei einem Investment anfällt.

Heute werde ich versuchen, so viele Fragen wie möglich zum Thema Quellensteuer zu erklären. Ebenfalls möchte ich bereits an dieser Stelle erwähnen, dass dieser Beitrag keine professionelle Steuerberatung ersetzt, sondern nur als Information dient.

Welche Fragen beantworte ich?

Im heutigen Artikel versuche ich Euch die Quellensteuer so zu erklären, dass Ihr Eure Steuerbelastung selbst ausrechnen könnt. Ebenfalls zeige ich Euch, ob Ihr einen Anspruch auf Rückerstattung habt. Des Weiteren werde ich darauf eingehen, welche Rolle Euer Broker bei der Erstattung spielt. Nach diesem Artikel könnt Ihr entscheiden, ob sich ein Antrag auf Steuererstattung  aus finanzieller Sicht lohnt.

Wie funktioniert die Quellensteuer?

Die Quellensteuer ist eine Steuer, die Ihr zahlen müsst, wenn Ihr ausländische Aktien oder Anleihen haltet oder in bestimmte andere Finanzprodukte investiert. Sie wird auf ZinsenDividenden und ähnliche Ausschüttungen fällig. Auf Kursgewinne wird hingegen keine Quellensteuer erhoben. Sie wird automatisch einbehalten, bevor bei Euch eine Ausschüttung überhaupt ankommt. Daher kommt auch der Name Quellensteuer, da diese Steuer direkt an der Quelle einbehalten wird. Ihr müsst Euch also nicht selbst um den Abzug kümmern.

Diese Steuer wird immer von den jeweiligen Staaten festgelegt, in denen die Zinsen oder Dividenden gezahlt werden. In den USA liegt die Quellensteuer bei 30 %. Andere Länder wie z.B. England erheben diese Steuer nicht.

Damit ausländische Aktien und Anleihen für Investoren nicht komplett unattraktiv sind, hat Deutschland mit vielen Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen. In diesem Doppelbesteuerungsabkommen haben die Finanzbehörden der Länder festgehalten, wie hoch der maximale Steuersatz sein darf. In vielen Ländern liegt dieser bei 15 %.

Ist die Quellensteuer bei einem Land höher als 15 %, könnt ihr die zu viel gezahlte Steuer bei der ausländischen Finanzbehörde zurückfordern.

Wie hoch ist der Steuerabzug?

Zuerst müsst Ihr prüfen, ob es bei Eurer Dividendenausschüttung überhaupt  zu einem Steuerabzug gekommen ist.

Steuer, Kapitalertragssteuer, Quellensteuer
Quellensteuerabzug bei Unilever

In dieser Abrechnung von mir seht Ihr, dass meine Quartalsdividende von 9,68 € auf 8,23 € sinkt und das obwohl mein Freistellungsauftrag noch nicht aufgebraucht ist. Die Ursache dafür ist der Quellensteuerabzug von 1,45 €. Dieser ist allerdings nicht verloren und wird dem Punkt Quellensteuertopf weiter unten in der Abrechnung gutgeschrieben. Dieser Topf wird automatisch mit zu viel gezahlter Steuer verrechnet.

Wenn Ihr also einen Steuerabzug bei Eurer Dividendenzahlung festgestellt habt, müsst Ihr als erstes prüfen, ob es mit dem Herkunftsland ein Doppelbesteuerungsabkommen gibt. Gibt es kein Doppelbesteuerungsabkommen mit dem Herkunftsland, habt Ihr keine Möglichkeit, die Dividenden zurückzuerhalten.

Dieser Link führt Euch zu der aktuellen Liste des Bundesfinanzministeriums.

Beispiele für die Steuerberechnung

Beispiel Nummer 1:

Der Quellensteuersatz in dem Ursprungsland beträgt 15 % und Ihr erhaltet 100 € Dividende von Eurem Unternehmen.

BetragSteuer/Ertrag
100 EuroDividendenzahlung
– 15 EuroQuellensteuerabzug
+ 15 Euroanrechenbare Quellensteuer dank DBA
– 25 EuroAbgeltungssteuer
– 0,55 EuroSolidaritätszuschlag (5,5 % auf AbgSt.)
= 74,45 EuroNettodividende nach Steuerabzug

 

Beispiel Nummer 2:

In dem Ursprungsland wird eine höhere Steuerbelastung als 15 % vorgenommen. In der Schweiz z.B. liegt die Steuerbelastung bei 35 %. Hier würden auf 100 € Dividendeneinnahme folgende Abzüge vorgenommen werden.

BetragSteuer/Ertrag
100 EuroDividendenzahlung
– 35 EuroQuellensteuerabzug
+ 15 Euroanrechenbare Quellensteuer dank DBA
– 25 EuroAbgeltungssteuer
– 0,55 EuroSolidaritätszuschlag (5,5 % auf AbgSt.)
= 53,90 EuroDividende nach Steuerabzug
+ 20 EuroRückforderungsanspruch an die Schweiz
73,90 EuroNettodividende nach Rückzahlung

Würde es kein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz geben, dann würden deutschen Investoren nur 53,90 € überbleiben.

Was kommt nach dem Steuerabzug?

Möglichkeit 1.:

Wurde Euch Quellensteuer abgezogen und das Herkunftsland hat mit Deutschland kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen, habt Ihr keinen Anspruch auf Erstattung. Die einbehaltene Quellensteuer ist unwiederbringlich verloren. Diese Variante ist sehr unwahrscheinlich, da es ein solches Abkommen mit allen wichtigen Industrienationen gibt. Nur wenige kleine Länder sind nicht beteiligt.

Möglichkeit 2.:

Ist der Quellensteuersatz in dem Herkunftsland 15 %, wird die Aktie genau so behandelt wie ein deutsches Unternehmen und Ihr braucht nichts zu unternehmen.

Möglichkeit 3.:

Zahlt Ihr mehr als 15 % Quellensteuer, habt ihr einen Anspruch auf Erstattung. Wenn Ihr die Quellensteuer erfolgreich zurückgefordert habt, ist das Ergebnis ebenfalls identisch mit einem Investment in ein deutsches Unternehmen.

Die Möglichkeiten Nummer 2 und 3 gelten nur in den Fällen, in denen Ihr keinen Freistellungsauftrag gestellt habt oder diesen überschreitet. Wenn Ihr einen Freistellungsauftrag erteilt habt und Eure Kapitalerträge geringer als 801 bzw. 1.602 € sind, ist die einbehaltene Quellensteuer ebenfalls verloren. Dies ist der Fall, da Ihr die Steuer nur verrechnen könnt, wenn Ihr diese auch gezahlt habt.

Sollte sich im Verlauf der Nachforschung herausstellen, dass eine Rückforderung keinen Sinn ergibt, hat Eure ausländische Investition einen finanziellen Nachteil. Eine Rückforderung kann z.B. dann ein Nachteil sein, wenn der Antrag auf Rückerstattung mehr kostet, als Ihr zurückerhaltet. Ebenfalls könnt Ihr den Aufwand der Rückerstattung an Eure Depotbank abgeben. Allerdings nehmen auch diese dafür Gebühren und Ihr müsst vorab prüfen, ob sich das Verfahren lohnt. Wenn sich ein Investment als finanzieller Nachteil herausstellt, solltet Ihr herausfinden, ob es nicht ein Alternativinvestment in einem anderen Land gibt.

Performance bis 02.10.2018

Ich stelle Euch heute mein neues Depotupdate vor und gehe auf meine Käufe im September ein. Ebenfalls zeige ich Euch anhand des vergangenen Börsenmonats, warum es gut ist, nicht zu oft in sein Depot zu gucken.

Depot vs. DAX

Am 02.10.2018 ging der DAX mit knapp unter 12.300 Punkten aus dem Handel. Auf Monatssicht hat er damit etwa 50 Punkte oder 0,4 % verloren. Allerdings war der Monat September nicht so ruhig, wie diese Veränderung auf den ersten Blick vermuten lässt.

Börse, Dax, Aktien
Börsenmonat September 2018. Quelle Ariva.de

Anfang September rutschte der DAX ohne Stop von seinem Startwert von 12.350 Punkten auf unter 12.000. Einige einschlägige Börsenmagazine titelten bereits, dass nun der überfällige Crash käme und dass der September ein schwarzer Börsenmonat werden würde. Denn wie so oft an der Börse machen leider die Kurse News und nicht anders herum. Als Gründe für den Rutsch an der Börse wurden die Währungsprobleme der Türkei und die schwierige Situation mit Italiens Haushaltspolitik angeführt. Italien will weiter übermäßig Schulden machen und damit aus der allgemeinen Sparpolitik Europas ausbrechen. Bereits nach dem ersten Drittel des Börsenmonats waren diese Probleme scheinbar vergessen und die Anleger kehrten zurück, um nun günstige Aktien zu kaufen.

Mein Depot

Nachdem mein Depot im letzten Börsenmonat zusammen mit dem Markt um einige Prozente gefallen war, wurde ich am Ende dieses Monats positiv überrascht. Das Aktiendepot hat mir im letzten Quartal nicht nur 146,77 € Dividende eingebracht, (Lies auch Dividendeneinnahmen 2018), sondern zusätzlich ein Plus von 1,66 %. Damit hat mein Depot um ca. 2 % besser abgeschnitten als der Markt. Auch wenn mich diese kurzfristigen Ausschläge im Depot kaum interessieren, ist es schön zu sehen, dass das Depot die gewünschte Stabilität mitbringt. Die Summe meines investierten Kapitals stieg im letzen Börsenmonat von 20.500 € auf 21.600 €. Dies lag daran, dass ich im letzten Monat anders als sonst zwei Käufe durchgeführt habe.

Aktiendepot
Aktiendepot

Meine beiden besten Positionen im Depot waren:

  • BP
  • Royal Dutch Shell

BP & Royal Dutch Shell

Der starke Anstieg des Ölpreises im letzten Monat führte im gesamten Ölmarkt dazu, dass Unternehmen aus diesem Sektor ordentlich angestiegen. Dies hat bei BP einen Anstieg von ca. 12 % und bei Royal Dutch Shell von ca. 10 % gebracht. Ich hoffe, dass die Ölpreise weiter stabil bleiben und beide Unternehmen für das Geschäftsjahr 2018 ihre Dividende erhöhen werden.

Ölpreis, Rohstoffe
Anstieg des Ölpreises. Quelle Ariva.de

Meine beiden schlechtesten Postionen waren:

  • Freenet
  • Lloyds Banking

Freenet

Freenet wird auch in diesem Börsenmonat durch die neue Beteiligung an Ceconomy belastet. Insgesamt wurden 8 % an dem Unternehmen erworben. Nach der Übernahme, welche im Vorfeld bereits von vielen Analysten als viel zu teuer eingeschätzt wurde, musste Ceconomy wegen schlechter Geschäftszahlen eine Gewinnwarnung veröffentlichen. Ceconomy hat in den letzten 12 Monaten 44 % an Wert verloren. Es bleibt daher abzuwarten, ob Freenet auf seine Beteiligung Abschreibungen vornehmen muss. Diese dürften den Gewinn von Freenet belasten.

Lloyds Banking 

Lloyds Banking wird weiterhin vom Brexit belastet. Allerdings war genau dieser Fakt der Grund, warum ich Lloyds Banking in mein Depot aufgenommen habe. Ich gehe davon aus, dass der Brexit für die britischen Banken besser verläuft, als der Markt erwartet. Ebenfalls ist ein Minus von 1 % in einem Monat keine Schwankung über die man sich ernsthaft Gedanken machen muss.

Zukäufe im September

Sowohl Anfang, als auch Ende September habe ich jeweils 8 HeidelbergCement Aktien gekauft. HeidelbergCement konzentriert sich nach Jahren des Wachstums weiter auf die Optimierung ihrer Erträge. Daher wurde als nächster Schritt das Weißzement-werk in Ägypten verkauft. Der Konzern betrachtet Weißzement als Nischenprodukt und hält eine eigenständige Produktion mittlerweile für unnötig. Ich sehe weiterhin keinen Grund, warum die Kursschwäche bei HeidelbergCement weitergehen sollte und gehe von einer ordentlichen Dividendenerhöhung für das Geschäftsjahr aus.

Alle Aussagen zu der Börse und einzelnen Aktien sind lediglich meine Gedanken und keine Anlageempfehlung. 

Dividendeneinnahmen 2018 3tes Quartal

Meine Dividendeneinnahmen 2018 (Stand 29.09)

Wie versprochen stelle ich Euch heute meine aktualisierten Dividendeneinnahmen vor. Auch im dritten Quartal haben mich einige meiner Unternehmen durch eine Dividendenauszahlung erfreut. Dadurch komme ich meinem Ziel von 1.000 € Dividenden für 2018 immer näher.

 

Aktuelles Depot:

Titel Quartal 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Gesamt
Allianz  

 

 

 

 

0,00 €

Aurelius  

 

205,00 €

 

 

 

205,00 €

BAE  

 

34,70 €

 

BP  

37,60 €

 

40,50 €

 

41,10 €

Deutsche Telekom  

 

68,25 €

 

 

 

68,25 €

freenet  

 

112,20 €

 

 

 

112,20 €

HSBC  

37,50 €

 

18,83 €

 

18,65 €

Imperial Brands  

27,10 €

 

18,34 €

 

18,09 €

Lloyds Banking  

 

15,52 €

 

24,64 €

Royal Dutch Shell  

25,74 €

 

26,98 €

 

27,42 €

Disney  

9,32 €

 

 

10,99 €

Unilever  

8,23 €

 

8,88 €

 

8,88 €

 

Meine letzten Zukäufe (Allianz und HeidelbergCement) werden meine Dividendeneinnahmen 2018 leider nicht beeinflussen. Beide Unternehmen haben ihre Dividendenzahlung schon im zweiten Quartal durchgeführt. Dadurch werden mir diese Unternehmen erst für 2019 helfen, mein Ziel zu erreichen.

BP hat für das dritte Quartal eine Dividendenerhöhung von 0,10 Pence auf 0,1025 Pence durchgeführt. Natürlich ist diese kleine Erhöhung von gerade mal 2,5 % nicht die Welt. Allerdings zeigt sie, dass es BP nach Jahren des schwachen Ölpreises wieder deutlich besser geht und ich hier auf weitere Dividendenerhöhungen hoffen kann.

Der große Sprung bei Lloyds Banking von 15,52 € auf 24,64 € hat nichts mit Dividendenerhöhungen oder Wechselkursen zu tun. Als die erste Dividende von Lloyds Banking kam, hatte ich erst den zweiten von drei Käufen getätigt. Nun besitze ich deutlich mehr Aktien von diesem Unternehmen, weshalb es zu diesem Sprung kam.

Die Schwankungen bei HSBC, Imperial Brands und Royal Dutch Shell sind dem Wechselkurs geschuldet. Mit jedem Unternehmen, das die Dividenden nicht in Euro ausschüttet, werden diese Schwankungen zunehmen. Dies kann sowohl positiv, als auch negativ sein. Es wird daher für später eine wichtige Aufgabe sein, eine gute Mischung aus unterschiedlichen Währungen zu finden.

Nicht mehr im Depot:

Titel Quartal 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Gesamt
Marine Harvest  

20,17 €

 

 

 

 

20,17 €

Dividenden 100 ETF  

3,49 €

 

 

 

 

3,49 €

Im zweiten und dritten Quartal bin ich meiner buy-and-hold-Strategie treu geblieben und habe keine Notwendigkeit gefunden, mein Depot zu verändern. Auch in Zukunft werde ich nur Unternehmen aus meinem Depot verkaufen, wenn sich diese grundsätzlich anders entwickeln als von mir erwartet. Damit meine ich nicht unbedingt den Aktienkurs, sondern viel mehr die langfristige Ausrichtung des Managements.

 

Fazit:

Bis jetzt läuft das Jahr 2018 für meine Dividendeneinnahmen nach Plan. Mit BP hat ein weiters Unternehmen aus meinem Depot seine Dividende erhöht und damit haben nur Royal Dutch Shell und HSBC ihre Dividende nicht erhöht.  Insgesamt konnte ich dieses Jahr schon 868,12 € einnehmen. Das bedeutet, das letzte Quartal hat mir Einnahmen von 146,77 € gebracht.

Mit diesen Einnahmen könnte ich bereits einige Fixkosten decken.

Zum Beispiel:

  1. Handrechnung: 39 € im Monat = 468 € im Jahr
  2. Haftpflichtversicherung: 7,27 € im Monat = 87,25 € im Jahr
  3. Hausratversicherung: 11,15 € im Monat = 133,80 € im Jahr
  4. Fitnessstudio: 12,95 € im Monat = 155,40 € im Jahr

Gesamtausgaben: 844,45 €

Diese vier regelmäßigen Ausgaben kann ich bis jetzt ohne Probleme durch meine Dividenden abdecken. Ich werde diese Liste in späteren Updates immer dann weiterführen, wenn ich einen Ausgabenpunkt ganz abdecken kann.

Des Weiteren bekommt Ihr in regelmäßigen Abständen Updates zu meinen Einnahmen und ich bin gespannt, ob ich mein Ziel von 1.000€ Dividendeneinnahmen für 2018 erreiche.

50 Jahre Dividendenwachstum!

Viele Investoren suchen nach dem nächsten großen Börsenhype und springen dabei von einem Trend zum nächsten. Dabei weiß niemand, wann der Trend (z.B. Solaraktien in Deutschland) endet. Dies führt dazu, dass man sein Depot ständig im Auge behalten muss und der Gefahr eines plötzlichen Aktienkursabsturzes ausgesetzt ist. Um dies zu vermeiden und Investoren zu helfen, gibt es öffentliche Listen von Aktiendepots, die ihren Investoren seit über 50 Jahren eine überdurchschnittliche Rendite bringen sowie ein stetiges Dividendenwachstum. 

Mit Dividendenwachstum zur Outperformance

Ich stelle Euch heute eine Liste von 25 Unternehmen vor, die seit 50 Jahren jährlich ihre Dividende gesteigert haben. Diese Aktien zeichnen sich durch langfristige Geschäftsmodelle aus. Diese Geschäftsmodelle führen dazu, dass die Unternehmen in jeder Marktsituation Geld verdienen.

Aus welchen Sektoren kommen diese Unternehmen?

Die meisten dieser Unternehmen gehören zu dem Konsumgüter-, Energie-, Finanz- und Industriebereich. High-Tech-Firmen werdet Ihr auf der Liste nicht finden. Diese Unternehmen existieren teilweise noch nicht einmal 50 Jahre und zahlen zum Großteil auch noch gar keine Dividende, da das Wachstum noch stark im Vordergrund steht und die Gewinne in den Ausbau des Konzerns investiert werden.

Liste der Dividendenwachstumsaktien

  • Stepan
  • Genuine Parts Company
  • Lowe’s Companies
  • The Colgate-Palmolive Company
  • Hormel Foods Corporation
  • The Coca-Cola Company
  • Lancaster Colony
  • Procter & Gamble
  • Tootsie Roll Industries
  • Cincinnati Financial
  • Farmers & Merchants Bancorp
  • Johnson & Johnson
  • ABM Industries
  • Dover Corporation
  • Emerson Electric
  • 3M Company
  • Nordson
  • Parker Hannifin
  • Stanley Black & Decker
  • Federal Realty Investment Trust
  • American States Water
  • California Water Service
  • Northwest Natural Gas
  • SJW Group
  • Vectren

Dass all diese Aktien mit einem konstanten Dividendenwachstum aus den USA kommen, liegt daran, dass Aktionäre dort schon immer einen größeren Einfluss auf die Unternehmen hatten. Des Weiteren konnten die Unternehmen im “Land der unbegrenzten Möglichkeiten” viel besser wachsen, als in Ländern mit einer hohen Bürokratie.

Wie ist die Performance von Aktien mit konstanten Dividendenwachstum?

Oft liest man, dass man nicht nur auf das Dividendenwachstum oder die Höhe der Dividenden achten darf, sondern die gesamte Rendite betrachten soll.

Darum werde ich dieses Depot aus 25 Aktien mit dem S&P 500 Index vergleichen. Im S&P 500 sind 500 Aktien aus den USA gelistet, welche den breiten Markt und alle Sektoren abbilden.

In den letzten 27 Jahren hättet Ihr mit einer Investition in den S&P 500 Index eine Rendite von ungefähr 10,2 % im Jahr erwirtschaftet, was eine beachtliche Rendite ist. Die meisten Investmentfonds haben es nicht geschafft, für ihre Anleger so eine Rendite zu erwirtschaften.

Das Dividendenwachstumsdepot hätte Euch im selben Zeitraum jedoch eine Rendite von 13,8 % im Jahr gebracht. Dies mag erstmal nur nach einem relativ kleinen Unterschied klingen. Darum möchte ich Euch den Unterschied an vier Beispielsrechnungen zeigen.

Beispiel 1: Ihr legt 10.000 € vor 27 Jahren in den S&P 500 an.

10.000€ Einmalanlage für 27 Jahre in den S&P 500

Hättet Ihr vor 27 Jahren 10.000 € in den S&P 500 investiert, wären daraus 127.690 € geworden! 

Beispiel 2: Ihr legt 10.000 €  für 27 Jahre in das Depot mit Dividendenwachstum an.

10.000 € 27 Jahre lang in das Dividendenwachstumsdepot investieren

Hättet Ihr 10.000 € in das Dividendenwachstumsdepot investiert, wären daraus 327.975 € geworden. Der Zinseszinseffekt macht sich über lange Zeiträume deutlich bemerkbar. Dies führt dazu, dass jeder Prozentunterschied einen riesigen Unterschied beim Endkapital ausmacht.

Des Weiteren war die Volatilitätdes Dividendendepots mit 12 % um die 5 % geringer als bei dem S&P 500. Dadurch hättet Ihr während der gesamten Zeit deutlich ruhiger schlafen können, da die maximalen Ausschläge nach unten deutlich geringer gewesen wären, als die Ausschläge vom gesamten Markt.

In der Finanzkrise im Jahr 2008, hätte das Portfolio nur 14 % Verlust gehabt. Der S&P 500 verlor in diesem Jahr ganze 37 %.

Daher kann man sagen, dass Aktien mit einem konstanten Dividendenwachstum eine langfristig höhere Rendite bei gleichzeitrig niedrigerer Volatilität bieten und das alles ohne irgendwelchen Trends hinterherzulaufen.

Wie wäre der Unterschied bei einem monatlichen Sparplan gewesen?

Beispiel 3: Ihr spart monatlich 250 € in einen ETF-Sparplan auf den S&P 500.

250 € monatlich über 27 Jahre in den S&P 500 investieren

Durch den ETF-Spaplan hättet Ihr am Ende der Laufzeit ein Kapital von 396.309 €. 81.000 € davon wären Euer gespartes Geld und 315.309 € wären Gewinn.

Beispiel 4: Ihr spart monatlich 250 € in das Aktiendividendendepot.

250 € monatlich über 27 Jahren in das Dividendenwachstumsdepot sparen

Durch das Dividendenwachstumsdepot hättet Ihr am Ende der Laufzeit ein Kapital von 668.105 €. Von diesem Kapital wären 81.000 € Euer gespartes Geld und 587.105 € wären Gewinn.

Wie steht es um das Unternehmenswachstum?

Die Aktien aus dem Dividendenwachstumsdepot mit dem höchsten Wachstum der letzten fünf Jahre sind Lowe, Cincinnati Financial, SJW Group, Federal Realty und Nordson. Das Umsatzwachstum dieser Unternehmen liegt bei 5-7 % pro Jahr.

Das Dividendenwachstum dieser Aktien lag in den letzten 5 Jahren bei ca. 15-20 %. Dieser konstante Wert ist sogar noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass diese Firmen seit über 50 Jahren die Dividende erhöhen.

Selbst die Ausschüttungsquote der meisten Unternehmen liegt, gemessen am Gewinn, bei unter 50 %. Dies macht den Ausblick auf weitere Dividendensteigerungen sehr wahrscheinlich. Des Weiteren macht es deutlich, dass diese Unternehmen es seit über 50 Jahren schaffen, ihre Gewinne zu erhöhen.

Fazit

Ich werde auch in Zukunft weiter in vermeintlich “langweilige” Aktien investieren. Dies mache ich nicht, weil ich nicht an bestimmte Aktientrends glaube, sondern weil man meiner Meinung nach immer erst nach Jahren feststellen kann, welches Unternehmen sich durchsetzen wird. Dies möchte ich noch kurz an einem Beispiel aus jüngerer Vergangenheit zeigen.

Solarboom in Deutschland

Noch vor wenigen Jahren bestand ein Großteil unseres TecDAX aus Unternehmen, die in der Solarbranche tätig waren. Konkret waren es Unternehmen, welche Solarmodule gefertigt haben. Viele waren sich einig, dass nach dem Ausstieg Deutschlands aus dem Atomstrom Solarenergie nun “das Investment“ schlechthin sei.

Der Grundgedanke dieser Investoren war grundsätzlich korrekt. Mit diesem Gedanken lagen die Investoren zwar richtig , allerdings konnte man damals noch nicht absehen, welches dieser Unternehmen sich durchsetzen wird. Am Ende mussten viele Investoren schwere finanzielle Verluste hinnehmen. Denn China hatte seine Solarfirmen so stark subventioniert, dass die teureren deutschen Konkurrenten der Reihe nach pleite gingen. Die großen Solaraktien aus China hingegen machten das Rennen.

Viele der Aktien aus dem Dividendenwachstumsdepot haben diesen Prozess bereits seit vielen Jahren hinter sich. Coca Cola hat sich z.B. über Jahrzehnte den Platz 1 als bekanntestes Erfrischungsgetränk der Welt erarbeitet. Auch haben solche Konzerne die Finanzkraft, gut laufende Unternehmen mit viel Wachstumspotential zu kaufen. Die besten Beispiele hierfür sind, dass Coca Cola einige Wassermarken gekauft hat, um auch gesunde Getränkemarken anbieten zu können. Ebenfalls wurde ein Großteil von Monster Energy übernommen. Dadurch hat sich Coca Cola die teure Markteinführung, bei der im Vorfeld nie sicher ist, ob sie gelingt, gespart. Des Weiteren konnten hohe Marketingkosten vermieden werden. Das Wichtigste dabei ist allerdings, dass sie sich in ein gut laufendes Unternehmen einkauften und dadurch kein Geld in ein neues Produkt investierten, welches scheitern könnte.

Ich bin in keinem der o.g. Unternehmen investiert, habe allerdings vor, in der Zukunft einige Aktien dieser Unternehmen zu kaufen. 

Allianz 03.08.2018

Letzter Allianz-Aktienkauf

 

Kaufabrechnung Onvista

Im August konnte ich wie geplant meinen dritten und letzten Kauf von Allianz-Aktien durchführen. Damit befinden sich nun 9 Allianz-Aktien in meinem Depot. Da ich den Aktienmarkt aktuell für sehr hoch bewertet halte, habe ich mich beim Aufbau dieser Aktienposition dafür entschieden mein Investitionsvolumen von ca. 1.500€ durch drei zu teilen. Dadurch haben sich für folgende Kaufkurse ergeben:

 

  • 177,54 € pro Aktie am 08.06.2018
  • 173,68 € pro Aktie am 02.07.2018
  • 186,98 € pro Aktie am 03.08.2018

 

Mein durchschnittlicher Kaufkurs beträgt 179,40 €. Durch das Aufteilen meiner Käufe konnte ich das Risiko in einen fallenden Aktienmarkt zu kaufen, minimieren und zwei Positionen, im Vergleich zum heutigen Kurs (06.08.2018) von 189,30 €, sehr günstig kaufen.

 

Da ich den Aktienmarkt weiter für sehr politisch getrieben halte, werde ich meine zukünftigen Aktienkäufe ebenfalls durch drei teilen. Damit will ich das Risiko minimieren, vor einer negativen Korrektur des Marktes, einen zu großen neuen Aktienkauf zu tätigen.

 

Leider habe ich die Allianz-Aktien erst gekauft, nachdem die Dividende ausgeschüttet wurde, wodurch ich erst 2019 das erste Mal eine Dividende von diesem Konzern erhalte. Dadurch helfen mir diese Aktien nicht mehr beim Erreichen meines Ziels im Jahr 2018, 1.000 € Dividende passivem Einkommen zu erhalten. Auf der anderen Seite habe ich damit bereits einen Kauf getätigt, welcher mir für mein Ziel 2019 (noch nicht festgelegt) hilft.

 

Was erwarte ich von dem Aktienkauf?

Für das Jahr 2018 hat die Allianz eine Dividende von 8 € an ihre Aktionäre ausgeschüttet und damit mal wieder die Dividende gesteigert. Ich gehe davon aus, dass langsam steigende Zinsen in den USA und Großbritannien dazu führen, dass die Allianz zukünftig wieder leichter höhere Renditen und Überschüsse erwirtschaften kann. Ebenfalls führt die Allianz nun schon das zweite Jahr in folge ein Aktienrückkaufprogramm durch, welches die Anzahl der Dividendenberechtigten Aktien verringert. Die ebnet weiteren Dividenden- und Kurssteigerungen den Weg. Diese Dinge werden dazu führen mein passives Einkommen weiter zu steigern.

 

Historische Dividendensteigerung

 

2012 2013 2014 2015 2016 2017
4,50 € 5,30 € 6,85 € 7,30 € 7,60 € 8,00 €

 

Durchschnittlich erwarten die Analysten für das Geschäftsjahr 2018 eine Steigerung der Dividende auf 8,68 €. Das würde mir eine Bruttodividende von 78,12 € und eine Nettodividende von 57, 52 € einbringen.  Das bedeutet umgerechnet fast einen ganzen weiteren Tag finanzielle Freiheit.

 

 

Ich bitte Euch, zu beachten, dass dies lediglich meine Meinung ist und dies keine Beratung oder Empfehlung darstellt.

Depotentwicklung

Depotübersicht (Stand 06.08.2018)

Depotentwicklung bis August 2018

 

Ich werde Euch immer am Anfang eines Monates eine aktuellen Depotübersicht zur Verfügung stellen. Zusätzlich werde ich die Ursachen für die größten Schwankungen innerhalb des vergangen Monats analysieren.

 

Da dies mein erster Depotperformance-Beitrag ist, nehme ich die aktuellen Zahlen als Startwert.

Derzeit habe ich Aktien in einem Gesamtwert von 19.968,48 € gekauft, welche bisher eine Performance von +10,73 % erreicht haben und dadurch mein Depot auf einen Wert von 22.111,64 € getrieben haben. Sollte der Aktienmarkt nicht stark einbrechen, habe ich bereits jetzt mein Jahresziel (einen Depotwert von 20.000 €) erreicht.

Darüber hinaus halte ich für spontane Kaufgelegenheiten auf meinem Brokerkonto ca. 3.500 € flüssig, um jederzeit auf Veränderungen am Markt reagieren zu können.

Bei der Depotperformance werde ich die erhaltenen Dividenden absichtlich nicht mitberechnen, da diese Erträge kurzfristig in neue Aktienkäufe investiert werden.

Dividendeneinnahmen Stand 16.07.2018

Aktuelles Depot:

 

Titel Quartal 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Gesamt
Allianz  

 

 

 

 

0,00€

Aurelius  

205,00€
BAE  

34,70€
BP 37,60€ 40,50€
Deutsche Telekom  

68,25€
freenet 112,20€
HSBC 37,50€ 18,83€
Imperial Brands 27,10€ 18,34€
Lloyds Banking  

15,52€
Royal Dutch Shell 25,74€ 26,98€
Disney 9,32€  

Unilever 8,23€ 8,88€

 

 

 

 

Nicht mehr im Depot:

 

Titel Quartal 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Gesamt
Marine Harvest 20,17€
Dividenden 100 ETF 3,49€

 

Gesamteinnahmen:

709,10 €

Fazit:

Bis jetzt läuft das Jahr 2018 für meine Dividendeneinnahmen nach Plan. Kein Unternehmen in meinem Depot hat seine Dividende gekürzt und bis auf BP, Royal Dutch Shell und HSBC haben alle ihre Dividende erhöht.  Insgesamt konnte ich dieses Jahr schon 709,10€ einnehmen. Mit dieser Summe könnte ich z.B. einen schönen Kurzurlaub an der See genießen oder mehr als meine jährliche Stromrechnung begleichen.

 

An der Tabelle könnt Ihr am Ende des Jahres nicht nur meine Dividendeneinnahmen ablesen, sondern auch deutlich erkennen, wie Dividendenzahlungen, die einem Wechselkurs unterliegen, schwanken. Gut zu erkennen ist das an der zweiten Zahlung von Royal Dutch Shell, wo ich 1,24€ mehr erhalten haben, obwohl Royal Dutch Shell seine Dividende nicht verändert hat. In diesem Fall hatte das einen positiven Effekt für mich, allerdings kann ein anhaltender Verfall einer Währung auch dafür sorgen, dass Eure gute Anfangsdividendenrendite immer weiter schmilzt.

 

Ich werde Euch in regelmäßigen Abständen mit Updates zu meinen Einnahmen versorgen und bin gespannt, ob ich mein Ziel von 1000€ Dividendeneinnahmen für 2018 erreiche.