Allianz 03.08.2018

Letzter Allianz-Aktienkauf

 

Kaufabrechnung Onvista

Im August konnte ich wie geplant meinen dritten und letzten Kauf von Allianz-Aktien durchführen. Damit befinden sich nun 9 Allianz-Aktien in meinem Depot. Da ich den Aktienmarkt aktuell für sehr hoch bewertet halte, habe ich mich beim Aufbau dieser Aktienposition dafür entschieden mein Investitionsvolumen von ca. 1.500€ durch drei zu teilen. Dadurch haben sich für folgende Kaufkurse ergeben:

 

  • 177,54 € pro Aktie am 08.06.2018
  • 173,68 € pro Aktie am 02.07.2018
  • 186,98 € pro Aktie am 03.08.2018

 

Mein durchschnittlicher Kaufkurs beträgt 179,40 €. Durch das Aufteilen meiner Käufe konnte ich das Risiko in einen fallenden Aktienmarkt zu kaufen, minimieren und zwei Positionen, im Vergleich zum heutigen Kurs (06.08.2018) von 189,30 €, sehr günstig kaufen.

 

Da ich den Aktienmarkt weiter für sehr politisch getrieben halte, werde ich meine zukünftigen Aktienkäufe ebenfalls durch drei teilen. Damit will ich das Risiko minimieren, vor einer negativen Korrektur des Marktes, einen zu großen neuen Aktienkauf zu tätigen.

 

Leider habe ich die Allianz-Aktien erst gekauft, nachdem die Dividende ausgeschüttet wurde, wodurch ich erst 2019 das erste Mal eine Dividende von diesem Konzern erhalte. Dadurch helfen mir diese Aktien nicht mehr beim Erreichen meines Ziels im Jahr 2018, 1.000 € Dividende passivem Einkommen zu erhalten. Auf der anderen Seite habe ich damit bereits einen Kauf getätigt, welcher mir für mein Ziel 2019 (noch nicht festgelegt) hilft.

 

Was erwarte ich von dem Aktienkauf?

Für das Jahr 2018 hat die Allianz eine Dividende von 8 € an ihre Aktionäre ausgeschüttet und damit mal wieder die Dividende gesteigert. Ich gehe davon aus, dass langsam steigende Zinsen in den USA und Großbritannien dazu führen, dass die Allianz zukünftig wieder leichter höhere Renditen und Überschüsse erwirtschaften kann. Ebenfalls führt die Allianz nun schon das zweite Jahr in folge ein Aktienrückkaufprogramm durch, welches die Anzahl der Dividendenberechtigten Aktien verringert. Die ebnet weiteren Dividenden- und Kurssteigerungen den Weg. Diese Dinge werden dazu führen mein passives Einkommen weiter zu steigern.

 

Historische Dividendensteigerung

 

2012 2013 2014 2015 2016 2017
4,50 € 5,30 € 6,85 € 7,30 € 7,60 € 8,00 €

 

Durchschnittlich erwarten die Analysten für das Geschäftsjahr 2018 eine Steigerung der Dividende auf 8,68 €. Das würde mir eine Bruttodividende von 78,12 € und eine Nettodividende von 57, 52 € einbringen.  Das bedeutet umgerechnet fast einen ganzen weiteren Tag finanzielle Freiheit.

 

 

Ich bitte Euch, zu beachten, dass dies lediglich meine Meinung ist und dies keine Beratung oder Empfehlung darstellt.

Depotentwicklung

Depotübersicht (Stand 06.08.2018)

Depotentwicklung bis August 2018

 

Ich werde Euch immer am Anfang eines Monates eine aktuellen Depotübersicht zur Verfügung stellen. Zusätzlich werde ich die Ursachen für die größten Schwankungen innerhalb des vergangen Monats analysieren.

 

Da dies mein erster Depotperformance-Beitrag ist, nehme ich die aktuellen Zahlen als Startwert.

Derzeit habe ich Aktien in einem Gesamtwert von 19.968,48 € gekauft, welche bisher eine Performance von +10,73 % erreicht haben und dadurch mein Depot auf einen Wert von 22.111,64 € getrieben haben. Sollte der Aktienmarkt nicht stark einbrechen, habe ich bereits jetzt mein Jahresziel (einen Depotwert von 20.000 €) erreicht.

Darüber hinaus halte ich für spontane Kaufgelegenheiten auf meinem Brokerkonto ca. 3.500 € flüssig, um jederzeit auf Veränderungen am Markt reagieren zu können.

Bei der Depotperformance werde ich die erhaltenen Dividenden absichtlich nicht mitberechnen, da diese Erträge kurzfristig in neue Aktienkäufe investiert werden.

Finanzielle Freiheit vs Konsumkredite

Wozu gibt es Konsumkredite?

 

Ganz einfach weil Menschen Wünsche und Bedürfnisse haben, jedoch nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, diese auch zu verwirklichen. Banken hingegen verfügen über diese finanziellen Mittel und möchten diese entsprechend gewinnbringend einsetzen und verlangen daher für das geliehene Geld Zinsen.

Fast jeder Mensch in Deutschland kann ohne großen Aufwand an die fehlenden finanziellen Mittel gelangen. Eine einfache Google-Anfrage zeigt deutlich und eindrucksvoll, wie groß der Markt an Krediten ist.

 

Zum Suchbegriff “Kredit” gibt es über 120 Mio. Treffer. Auf den ersten Seiten finden sich dabei fast ausschließlich Angebote von Banken.

Warum sind Konsumkredite Gift für die finanzielle Freiheit?

 

Typische Beispiele, warum Konsumschulden gemacht werden:

  1. Kredit für ein neues / gebrauchtes Auto, z.B. von der Autobank
  2. Ratenzahlung für Technik, Möbel, Urlaub etc.
  3. Shopping mit der Kreditkarte und der belastete Betrag wird automatisch mtl. in einen Ratenkredit umgewandelt
  4. Nutzung des Dispokredit auf dem Girokonto ohne diesen wieder auszugleichen

 

Doch warum soll das jetzt alles so schlecht sein – immerhin wollen doch viele das Leben jetzt genießen, da man ja nicht weiß, was in 5 oder 10 Jahren ist. Auch ist es doch schön, jetzt schon ein teures Auto mit viel Komfort fahren zu können und nicht erst Jahre zu sparen.

Grundsätzlich ist es auch toll in Notfällen leicht an Liquidität zu kommen. Allerdings schränkt jede Konsumkreditrate Euren Vermögensaufbau ein und damit auch das Ziel, die finanzielle Freiheit zu erreichen. Dies möchte ich Euch an einem Beispiel verdeutlichen.

Ausgangssituation:

Durch den Abschluss Eurer Ausbildung steigt Euer monatliches Einkommen von 600 € Netto, auf 1.600 € Netto und Ihr zieht mit einem Freund in eine gemeinsame Wohnung. Nachdem Ihr Euch nun ein paar Monate an die neuen Ausgaben gewöhnt habt, stellt Ihr fest, dass Ihr monatlich 600 € über habt.

Wenn Ihr die 600 € nun regelmäßig anlegen würdet, hättet Ihr nach 6 Jahren ein Kapital von 51.854,52 € zur Verfügung. ( Berechnet mit 6% Nettorendite)

6 Jahre, 600 € mtl. sparen

Wie gut der Zinseszins für Euch und eure finanzielle Freiheit arbeitet, könnt Ihr der nachstehenden Grafik entnehmen.

Kapitalentwicklung

 

 

 

Nun kommt das Gift durch den Konsumkredit ins Spiel.

Nach kurzer Zeit entdeckt Ihr bei einem Autohändler in Eurer Umgebung Euer Traumauto, eine Mercedes A Klasse für 25.000 Euro, welches Ihr für 300 € im Monat finanzieren könnt (mit 3,99% Soll-Zinsen und 6 Jahre Laufzeit). Nachdem Ihr einige Tage darüber geschlafen habt, entscheidet Ihr, das Auto zu kaufen, da Ihr ja trotzdem mtl. noch 300 € sparen könnt.

Diese Entscheidung hat folgende Auswirkungen auf Euer Kapital:

6 Jahre, 300 € mtl. sparen

 

 

 

Statt nach 6 Jahren 51.854,52 Euro in Eurem Depot zu haben, verfügt Ihre lediglich über die Hälfte 25.027,26 €. Aber es kommt noch schlimmer…

Nach 6 Jahren Tilgung habt Ihr zwar 25.000 € zurückgezahlt, allerdings habt Ihr durch die Zinsen immer noch eine Restschuld von ca. 3.400 €.

Tilgung des Kredits

 

 

 

Diese Restschulden müsst Ihr nun, da der Kredit fällig ist, mit einem Schlag bezahlen.

Daher müssen von dem Ersparten noch einmal 3.400 € abgezogen werden und es bleiben „nur noch“ 22.627.26 € über.

Null-Prozent-Finanzierung:

Bekommt Ihr aber eine Null-Prozent-Finanzierung, fallen zwar keine Zinsen an und Ihr zahlt wirklich nur das, was Ihr aufgenommen habt, aber auch hier beeinflusst die monatliche Kreditrückzahlung die Höhe Eurer monatlichen Sparrate negativ. Somit gilt auch bei einer Null-Prozent Finanzierung: Konsumentenkredite sind Gift für die finanzielle Freiheit!

 

Finanzielle Freiheit und Investitionskredite

 

Grundsätzlich kann man Konsumkredite und Investitionskredite nicht miteinander vergleichen. Selbstverständlich hat man auch bei einem Investitionskredit (z.B. Hypothekendarlehen für ein Mehrfamilienhaus) das Risiko, dass man in Zahlungsschwierigkeiten gerät und die monatlichen Raten die Sparraten einschränken oder die Rücklagen aufbrauchen.

 

Allerdings hat man hier den großen Vorteil, dass die Mieteinnahmen die Kosten für den Kredit übersteigen können und sich das frei verfügbare Einkommen vergrößert und nicht wie beim Konsumkredit verkleinert. Des Weiteren besteht die Chance, die Immobilie später mit Gewinn zu verkaufen, während bei Konsumgütern, z.B. Autos, Möbel oder Waschmaschinen, der Wertverlust ab dem ersten Tag einsetzt.

 

Als ein weiteres Beispiel kann man auch Handwerker anführen, welche gerade bei großen Aufträgen die Waren über eine Kreditlinie finanzieren und die Waren (z.B. eine neue Heizungsanlage) dann später mit Gewinn bei dem Endkunden einbauen. Für viele Selbstständige wäre die Realisierung von großen Aufträgen nicht möglich, da oft das Kapital fehlt, um alle Waren im Voraus zu kaufen und selbst wenn das Kapital vorhanden wäre, vergrößert die Kreditlinie den Handlungsspielraum des Handwerks enorm.

Fazit

Wenn Ihr wirklich „schnell“ die finanzielle Freiheit erreichen wollt, solltet Ihr daher keine Konsumschulden machen bzw. diese „Jugendsünden“ so rasch wie möglich tilgen. Konsumkredite verringern maßgeblich Eure monatliche Sparrate oder die Rate, welche Ihr für wichtige Investitionskredite nutzen könnt.

In Notsituationen, wenn z.B. Euer Auto repariert werden muss und Ihr keine andere Möglichkeit habt, kann ich die Aufnahme eines Kredits verstehen. Allerdings sollte danach Euer erstes Ziel sein, diesen Kredit zu tilgen.

Mein Dividendendepot

Mein Depot für passives Einkommen

Mein Depot Stand 16.6.2018

Heute stelle ich Euch mein Dividendendepot für passives Einkommen bei der Onvista Bank vor, welches mir dabei mein passives Einkommen zu vergrößern. Ich werde, um diesen Artikel nicht zu stark in die Länge zu ziehen, jede Position nur kurz vorstellen. Bei meinen späteren Neukäufen erkläre ich Euch ausführlich meine Argumente für den Kauf.

 

Was haltet Ihr von meinem Depot?

Wie würdet Ihr es verändern und welche neuen Position sollte ich aufnehmen?

 

Vielen Dank für Euer Feedback!

 

Meine Positionen

 

Allianz:

Die Allianz ist eine der größten Versicherungen der Welt und mit Beteiligungen und Tochterunternehmen in fast jedem Land der Welt vertreten. Zur offiziellen Strategie der Allianz gehört es zukünftig, die Dividende immer mindestens gleich zu halten oder zu erhöhen falls das möglich ist. Dividendenkürzungen, wie durch die Finanzkrise im Jahr 2008 ausgelöst, bei der die Dividende von 5,50€ auf 3,50€ gekürzt wurde, sollen nicht mehr vorkommen. Ebenfalls hat die Allianz über die Jahre hohe Rücklagen gebildet, welche für Übernahmen eingesetzt werden sollten. Diese Rücklagen sollen nun, da die Allianz keine geeigneten Übernahmekanditen gefunden hat, an die Aktionäre durch Bonusdividenden oder Aktienrückkäufe weitergegeben werden. (Die Allianz werde ich in den nächsten zwei Monaten noch jeweils einmal nachkaufen und damit die Größe der Position anpassen.)

 

Aurelius:

Das Beteiligungsunternehmen Aurelius hat über 20 Beteiligungen und ist darauf spezialisiert, angeschlagene Unternehmen zu kaufen und solange zu begleiten, bis die Unternehmen wieder auf dem richtigen Weg sind. Danach beginnt Aurelius mit dem Exit-Geschäft und verkauft die Beteiligungen (meistens mit hohem Gewinn). Die Dividende setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die „normale Dividende“, welche Aurelius jährlich erhöhen will und die Partizipationsdividende. Durch die Partizipation werden die Aktionäre dank der erfolgreichen Exits (Unternehmensverkäufe) direkt am Unternehmenserfolg beteiligt. Durch erfolgreichen Exits konnte Aurelius in den letzten beiden Jahren überdurchschnittlich hohe Dividenden zahlen – je nach Einstandskurs deutlich über 8%. Diese hohen Dividenden dürfen nicht als Standard gesehen werden, da es nicht selbstverständlich ist, dass es jährlich zu einem Exit kommt.

 

BAE:

BAE Systems war 2010 der zweitgrößte Rüstungskonzern der Welt und verfügt über ein unglaublich breites Portfolio an unterschiedlichen „Produkten“. Der Konzern liefert seinen Kunden in allen wichtigen Bereichen (See, Land, Luftfahrt und Cyber) starke Güter. Gerade der Bereich Cyber wird von BAE stark ausgebaut. Ebenfalls ist BAE im Bereich Luft und Raumfahrt tätig. Die Dividende konnte seit 1999 jährlich gesteigert werden. Die Position habe ich gekauft, um den Pfund-Anteil in meinem Depot zu erhöhen und zukünftig von einer Erholung der Währung zu profitieren.

 

BP plc (British Petrol):

BP ist ein internationales Mineralölunternehmen, welches über 20.000 Tankstellen unter den Marken Aral, Castrol und Gasolin betreibt. Durch einen Sparplan auf dieses Unternehmen und die Erholung am Ölmarkt, ist BP die größte Position in meinem Depot geworden, welches mich alle 3 Monate mit einer Dividende beglückt. Durch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko musste BP das letzte Mal senken. Seitdem konnte die Dividende jedoch jährlich gesteigert oder konstant gehalten werden. Auch den starken Einbruch des Ölpreises konnte das BP-Management durch Kostensenkungen und Verkäufe von weniger ertragsreichen Beteiligungen erfolgreich überstehen und die ersten Analysten erwarten für das Jahr 2020 wieder eine steigende Dividende.

 

Deutsche Telekom:

Die Deutsche Telekom ist Europas größter Telekommunikationsanbieter. Zuletzt war die Deutsche Telekom mit zwei für die Aktionäre wichtigen Meldungen in den Nachrichten.

  • Die Tochter T-Mobile US wird mit Springt fusionieren und die Deutsche Telekom wird durch ihre Beteiligung weiter eine kontrollierende Stellung im neuen Unternehmen haben. Diese Meldung ist insofern wichtig, da T-Mobile US zuletzt der Motor für steigende Gewinne war und nun weitere Marktanteile gewonnen werden können.
  • Die Deutsche Telekom hat angekündigt, in den nächsten Jahren die Dividende jährlich um ca. 10% erhöhen zu wollen, womit die Telekom eine der wenigen Aktienwerden könnte, die trotz hoher Dividendenrendite die Dividende stark erhöht.

 

Freenet:

Die Freenet Group ist das größte netzunabhängige Telekommunikationsunternehmen Deutschlands. Zu dem Unternehmen gehören über 10 Marken, welche durch über 600 Shops an die Kunden vertrieben werden. Seit 2011 wurde die Dividende jährlich erhöht und steuerfrei an die Anteilseigner ausgeschüttet. Die steuerfreie Ausschüttung senkt allerdings den Einstandskurs, wodurch die Steuern beim Verkauf der Aktien anfallen. Im Jahr 2016 hat Freenet eine Beteiligung der Sunrise Communication von über einem viertel Erworben. Der Erwerb der Beteiligung wurde Kredit finanziert und damit begründet, dass die neuen Dividendeneinnahmen nach Abzug der Zinsen reichen um für die nächsten Jahre ein Dividendenwachstum sicherzustellen. (Für das Jahr 2017 hat Sunrise 3,33 CHF gezahlt und für das Jahr 2018 eine Spanne von 3,80 bis 4,10 CHF in Aussicht gestellt).

 

HSBC Holding:

Der Kauf dieser Großbank war einer meiner ersten Käufe und wurde damals nur auf Grundlage der hohen Dividendenrendite und das die Zahlungen quartalsweise erfolgen getätigt. Daher hatte ich Rückblickend betrachtet großes Glück, dass die Position sich so gut entwickelt hat. Die HSBC gehört zu den 30 Banken, die als systemrelevant eingestuft worden und dadurch besonders streng überwach werden, ob die Eigenkapitalausstattung den Vorschriften entspricht. Diese Überwachung gibt mir ein gutes Gefühl, dass mein Investment auch zukünftig stabil bleibt. Die Dividende hat HSBC zuletzt in der Finanzkrise fast halbiert. Seitdem wurde die Dividende immer erhöht und konstant gehalten, allerdings die Dividende noch nicht wieder die Höhe von vor der Finanzkrise erreicht.

 

Imperial Brands:

Imperial Brands ist der viert größte Zigarettenhersteller der Welt und hat in Deutschland einen Anteil von über 20 Prozent. Zu den bekanntesten Marken gehören unter anderem Gauloises, JPS, Roth-Händel und West um nur ein paar der vielen Marken zu nennen. Obwohl die Zigarettenindustrie in vielen Ländern durch die Politik und durch das gesündere Denken der Menschen Gegenwind bekommen hat konnte Imperial Brands die Umsetze relativ konstant halten. Ebenfalls soll die Dividende in den nächsten 5 Jahren um je 10% erhöht werden und Aktienrückkäufe den Gewinn pro Aktie zusätzlich treiben. Um dieses Ziel erreichen wurden Firmenbeteiligungen verkauft, welche nicht mehr zu dem Unternehmen passen.

 

Lloyds Banking Group:

Die Geschichte der Lloyds Bank ist eine der ältesten von Großbritannien und geht bis in das 1765 zurück. Trotz dieser langen Geschichte wurde auch die Lloyds Bank durch die Finanzkrise schwer erschüttert und der Statt musste 48% an dem Unternehmen um dieses zu retten. Die Gründe warum ich mich für ein Investment in diesem Unternehmen entschieden haben sind, dass das Unternehmen seine Hausaufgaben gemacht hat und konstant Altlasten abgebaut hat und dass sich das Unternehmen wieder erfolgreich in die Position gebracht hat steigende Gewinnen zu erwirtschaften. Des Weiteren war ich auf der Suche nach einem weiteren Investment in Großbritannien um die Chance zu erhalten von einem steigenden Pfundkurs und zukünftig steigenden Zinsen zusätzlich zu profitieren. Ebenfalls hat das Management der Lloyds Banking Group angekündigt die Dividende konstant zu erhalten oder jährlich zu steigern und zusätzlich durch Aktienrückkäufe die hohe Aktienanzahl wieder zu reduzieren. (Wird noch einmal nachgekauft um die Größe an die anderen Investments meines Depots anzupassen.)

 

Royal Dutch Shell:

Royal Dutch Shell ist wie BP einer der Größten Mineralölproduzenten der Welt und gehört mit zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Der Konzern wurde von dem Ölpreisverfall schwer getroffen und konnte das erste Mal seit Jahren seine Dividende nicht mehr jährlich steigern. Durch den Ölpreisverfall brach der Umsatz des Unternehmens von über 450 Mrd. auf 233 Mrd. und der Gewinn von über über 30 Mrd. auf 4 Mrd. Dollar ein. Im Gegensatz zu den Erwartungen vieler Analysten schaffte es RDS, durch Verkäufe von zu teuren Projekten und und das konstante senken von Kosten, die Dividende nicht kürzen zu müssen. Während dieser Krise schaffte es RDS noch den Konkurrenten BG Group für 47 Mrd. Dollar zu kaufen um mit einer gestärkten Position aus der Krise hervorzugehen. Seitdem sich der Ölpreis wieder erholt hat sprudeln bei RDS auch die Gewinne wieder, die Dividende wird wieder als Sicher betrachtet und für das Jahre 2020 wird sogar mit der ersten Erhöhung der Dividende seit der Krise gerechnet.

 

The Walt Disney Company:

Disney ist einer der größten Medienkonzerne der Welt zu den bekanntesten Filmstudios von gehören:

  • Walt Disney Pictures
  • Touchstone Pictures
  • Pixar Animation Studios
  • Disney Animation Studios
  • Marvel Studios
  • Lucasfilm

 

Ebenfalls gehört mit dem Fernsehsender ABC einer der drei größten Fernsehsender der USA zu dem Unternehmen. Das dritte Geschäftsgebiet des Konzerns sind die Walt Disney Parks and Resorts, welche weltweit sehr beliebt sind. Diese breite Aufstellung des Konzerns schlägt sich auch in seiner Dividende nieder. Die letzten 21 Jahre wurde die Dividende nicht gekürzt und die letzten 8 Jahre immer zweistellig gesteigert. Aktuell liegt die Ausschüttung Quote des Unternehmens bei leicht über 30% und gibt damit dem Unternehmen die Möglichkeit auch zukünftig die Dividende zweistellig steigern zu können.

 

Unilever:

Last but not least habe ich Mitte September 2016 Unilever in mein Depot aufgenommen. Unilever ist das Unternehmen in meinem Bestand mit den meisten Dividendenerhöhungen am Stück, seit nun 25 Jahren erhöht Unilever jährlich die Dividende. Möglich ist dieser Erfolg durch die unglaublich bereite Aufstellung des Konzerns im Konsumbereich. Den Konzern kann man in die drei Bereiche Nahrung, Haushalt und Textilpflege und Körperpflege unterteilen. Im Bereich Nahrung ist Unilever der 5 größte Produzent der Welt und ist für folgende Marken bekannt:

  • Ben & Jerry´s
  • Lipton
  • Bertolli
  • Knorr
  • Langnese
  • Pfanni

 

Im Bereich Textil kennt man die Marken Domestos und Coralund.

Die bekanntesten Körperpflegemarken sind:

  • AXE
  • Dove
  • Dusch das
  • Rexona

Dividendeneinnahmen Stand 16.07.2018

Aktuelles Depot:

 

Titel Quartal 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Gesamt
Allianz  

 

 

 

 

0,00€

Aurelius  

205,00€
BAE  

34,70€
BP 37,60€ 40,50€
Deutsche Telekom  

68,25€
freenet 112,20€
HSBC 37,50€ 18,83€
Imperial Brands 27,10€ 18,34€
Lloyds Banking  

15,52€
Royal Dutch Shell 25,74€ 26,98€
Disney 9,32€  

Unilever 8,23€ 8,88€

 

 

 

 

Nicht mehr im Depot:

 

Titel Quartal 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Gesamt
Marine Harvest 20,17€
Dividenden 100 ETF 3,49€

 

Gesamteinnahmen:

709,10 €

Fazit:

Bis jetzt läuft das Jahr 2018 für meine Dividendeneinnahmen nach Plan. Kein Unternehmen in meinem Depot hat seine Dividende gekürzt und bis auf BP, Royal Dutch Shell und HSBC haben alle ihre Dividende erhöht.  Insgesamt konnte ich dieses Jahr schon 709,10€ einnehmen. Mit dieser Summe könnte ich z.B. einen schönen Kurzurlaub an der See genießen oder mehr als meine jährliche Stromrechnung begleichen.

 

An der Tabelle könnt Ihr am Ende des Jahres nicht nur meine Dividendeneinnahmen ablesen, sondern auch deutlich erkennen, wie Dividendenzahlungen, die einem Wechselkurs unterliegen, schwanken. Gut zu erkennen ist das an der zweiten Zahlung von Royal Dutch Shell, wo ich 1,24€ mehr erhalten haben, obwohl Royal Dutch Shell seine Dividende nicht verändert hat. In diesem Fall hatte das einen positiven Effekt für mich, allerdings kann ein anhaltender Verfall einer Währung auch dafür sorgen, dass Eure gute Anfangsdividendenrendite immer weiter schmilzt.

 

Ich werde Euch in regelmäßigen Abständen mit Updates zu meinen Einnahmen versorgen und bin gespannt, ob ich mein Ziel von 1000€ Dividendeneinnahmen für 2018 erreiche.

Meine Ziele

Ziele 2018

 

Um das große Ziel der finanziellen Unabhängigkeit für Euch und mich messbarer zu machen, werde ich das Ziel in kleine jährliche Ziele runterbrechen. Diese werde ich für alle Bereiche, in welche ich investiere, am Anfang des Jahres setzen.


 

Aktien:

  • Einzahlungen auf mein Brokerkonto: 5.000€
  • Dividendeneinnahmen: 1.000€
  • Onvist-Depotgröße: 20.000€

 

P2P-Investments:

  • Zinseinnahmen: 200€
  • Investmentguthaben: 3.000€

 

Immobilien:

  • zwei Immobilien kaufen
  • eine Mieterhöhung
  • erstes Tilgungsaussetzungsdarlehen abschließen

 

Privates:

  • ein Finanzbuch lesen
  • ein Seminar oder eine Tagung zur Weiterbildung besuchen
  • jährliche Gehaltssteigerung von mind. 1.200€
  • einen Blogeintrag pro Monat schreiben